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Zum Thema: Jungs, die eigentlich Mädchen sind

23. Februar 2011

Die Idee schwirrt schon eine Weile in meinem Kopf herum. Und als dann auf dem Blog von Tempting Persephone diese Woche einen Eintrag zu „Favourite Fiction Tropes“ las, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten.
Es gibt sie, diese Handlungselemente, die immer wieder auftauchen, von denen wir aber gar nicht genug bekommen können. Eine umfangreiche Seite zu dem Thema – TV Tropes (deutsche Version) – sammelt diese Tropen aus Film, Fernsehen, Literatur und Comic.

Ich möchte mir regelmäßig so ein Motiv herausgreifen, vorzugsweise eines, das ich besonders mag und mit kurzem Kommentar auflisten, was ich dazu gelesen/gesehen habe. Selbstverständlich würde ich mich sehr freuen, wenn in den Kommentaren weitere Vorschläge zu dem Thema (mit ein paar kurzen Worten zum Warum und Wieso) kämen.

Heute soll es um meinen Absolutes Lieblingsmotiv gehen: Mädchen/Frauen, die sich als Jungen/Männer verkleiden.

Ob sie das aus einer Notlage heraus tun, um etwas zu erreichen, das Frauen in ihrer Gesellschaft nicht erlaubt ist, ob sie andere Nöte dazu zwingen oder sie es nur aus Neugier tun, ist eigentlich egal. Ich finde das Spiel mit Geschlechterrollen einfach extrem spannend. Und das Potpourri an sich aus der Situation ergebender Konflikte macht mir einfach sehr viel Spaß. [Absatz nachträglich editiert]

Nun denn, genug Vorgeplänkel, ab zu den Büchern/Comics/Serien/Filmen.

Bücher

Tamora Pierce: Alanna von Trebond
Mädchen verkleidet sich als Junge, um Ritter werden zu können.
Damit hat alles angefangen. Diese Serie ist eine meiner immerwährenden Lieblinge und ich habe ihr hier schon einen eigenen Eintrag gewidmet.

Donna W. Cross: Die Pästin
Kennt eigentlich jeder, oder?
Habe ich mit 16 (?) gelesen. Damals fand ich es toll, ich bezweifle, dass das heute noch so sein würde. Einen Reread habe ich bislang nicht vor.

Shakespeare: Was ihr Wollt
Mein liebstes Shakespeare-Drama. Ich liebe es einfach, was für ein Wirrwarr es auslöst, wenn sich eine junge schiffbrüchige Frau als ihr Zwillingsbruder ausgibt und als Liebesbote eines Grafen, ihn und seine Angebetete gleichermaßen aus dem Tritt bringt.

Scott Westerfeld: Leviathan
Eine der jugendlichen Protagonisten verkleidet sich als Junge, um den Luftstreitkräften beitreten zu können. Alternative Geschichte des ersten Weltkriegs mit Steampunkelementen.
Es ist kein Zufall, dass das seit Monaten in der Sidebar als „Lese ich gerade“ steht. In dem Buch bin ich hängengeblieben und lese im Moment nicht weiter.

Lee Seon Mi: Coffee Prince Ilhojeom (The first Shop of Coffee Prince)
Koreanischer Roman, den es leider in keine andere Sprache übersetzt zu kaufen gibt. Es existiert eine Fanübersetzung, zu der ich aber nicht linken werde. Wirklich interessant ist er ohnehin nur für Fans der TV-Serie, die ich später noch erwähnen werde.

Es gibt noch eine Reihe von Büchern, in denen Mädchen kurz in Jungenkleidern stecken oder Nebenfiguren das tun, darunter auch das hier besprochene A Matter of Magic. Aber ich möchte eigentlich schon Geschichten, in denen das die Hauptfigur über längere Zeit tut.

Manga

Hana Kimi
Mädchen schleust sich in Jungensportinternat ein, um ihrem Lieblings“star“ näherzukommen.
Habe ich nur einige Bände lang gelesen, weil es eine dieser Endlosgeschichten ist. Finde ich aber süß.

Die Rosen von Versailles
Meine erste Berührung mit der französischen Revolution als Kind. Oscar wurde als Mädchen geboren, aber von ihrem Vater als Junge aufgezogen. Jetzt ist sie Kommandant der königlichen Garde und muss sich gegen zahlreiche Konflikte behaupten.
Was viele nur als Zeichentrickserie (Anime) aus ihrer Jugend kennen, gibt es auch als Comic und als (schauderhafte) Realverfilmung. Der Anime ist mir aber nach wie vor am liebsten. Schade, dass der nie wiederholt wird und wenn dann nicht bis zum Ende.

Film/TV-Serie

Shakespeare in Love
Wann immer ich überlege, diesen Film noch einmal anzusehen, weil ich ihn damals ja doch ganz gut fand, taucht vor meinem inneren Auge das Bild der heulenden Gwynneth Paltrow bei den Oscars auf. Brrrr

Was ihr wollt
siehe Buch

[Edit] Ein Film fiel mir gerade noch ein:
Seventeen – Mädchen sind die besseren Jungs
Burschikoses Mädchen kommt neu an einem Internat an, wo man sie für einen anderen, männlichen Schüler hält, der am gleichen Tag anfangen soll, aber nicht auftaucht. Sie klärt das Missverständnis aus diversen Gründen nicht auf und findet unter den anderen Jungs an der Schule schnell Freunde. Aber es wird immer schwerer dieses Lügengerüst aufrecht zu erhalten. Der Film ist eine deutsche Produktion, die auf Pro 7 immer mal wieder wiederholt wurde. Er ist kein großer Wurf, aber nette Fernsehunterhaltung.

TV-Serien aus Fernost:

Asiaten scheinen dieses Spiel mit den Geschlechterrollen zu lieben. Da gibt es miteinander knuddelnde Boygroups, die sich schon mal in Mädchenkleider werfen – und auch noch hübscher als normale Mädchen darin aussehen -, zahlreiche Manga spielen damit und auch viele TV-Serien.
Den meisten werden die folgenden Titel nichts sagen, deshalb eine eigene Kategorie dafür.

The First Shop of the Coffee Prince (Korea)
Die vierundzwanzigjährige Eun Chan wird von dem reichen Söhnchen Han Kyul versehentlich für einen Mann gehalten. Da ihr dieser Irrtum zu einem Job verhilft, der ihre vaterlose Familie ernährt, behält die die Lüge bei und verstrickt sich immer mehr darin.
Ich liebe, liebe, liebe diese Serie. Irgendwann wird sie einen eigenen Eintrag erhalten, egal ob es jemanden interessiert oder nicht. So!

Sungkyunkwan Skandal (Korea)
Pseudohistorische Serie, in der es um ein Mädchen geht, das sich in Männerkleidern an einer Universiät einschleicht, um die Bildung zu bekommen, die ihr wegen ihres Geschlechts nie zuteil werden würde. Natürlich verlieben sich zwei ihrer Mitschüler in sie und zweifeln an sich und ihrer sexuellen Ausrichtung. Hach!
Sehr süß anzusehen mit einmaligen Charakteren. Leider vermasselt die letzte Folge vieles.

You’re Beautiful (Korea)
Nonne in Ausbildung muss für ihren indisponierten Zwillingsbruder in Jungenkleider schlüpfen und sich in eine Boygroup einschleusen. Der griesgrämige Bandleader ist von dem neuen Mitglied gar nicht begeistert.
Die Poster waren affig, die Story klang albern, aber die Serie war wie eine Tafel Schoklade. Nicht gesund, nicht gehaltvoll, aber so unendlich süß und süchtigmachend.

Hana Kimi (Taiwan, Japan)
Existiert in einer Taiwanesischen und einer japanischen Fassung. Ich finde beide gleichermaßen grausam, wobei die japanische noch leichter zu ertragen ist.

So, das war es von mir.

Ich finde das waren erschreckend wenige Bücher. Gibt es da wirklich so wenige, in denen das das Hauptmotiv ist? Was fällt euch zu dem Thema ein?

27 Kommentare leave one →
  1. 24. Februar 2011 12:38

    Das ist eine tolle Kategorie. Da freue ich mich schon auf alle zukünftigen Posts.

    Ich mag dieses Verkleidungs-Prinzip auch. Shakespare In Love ist so ein schöner Film🙂 Spontan fällt mir da der Film Boys Don’t Cry ein, ist schon lange her, dass ich ihn gesehen habe, aber er war wirklich gut (und traurig und heftig).
    Ein Buch fällt mir aus dem Stehgreif leider gar nicht ein, Alanna habe ich noch nicht gelesen, aber schon im Regal.

    • 24. Februar 2011 18:29

      Hallo,

      freut mich, dass du die Kategorie magst.

      „Boys don’t cry“ habe ich nie gesehen, ist aber gerade auf die Liste gewandert.

      Es scheint tatsächlich nicht so wahnsinnig viele Titel mit diesem Thema zu geben. Viel Spaß mit Alanna, wenn du es irgendwann von seine SUB-Dasein befreist.🙂

      LG, nija

  2. 24. Februar 2011 17:25

    Ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden, worum es eigentlich geht, aber das ist trotzdem ein Thema für mich😉
    Den Mädchen, die sich da verkleidet haben, ging es nicht darum, dass sie Jungen sein wollten. Sie sind Mädchen, wissen das und möchten das sein. Aber ihnen ist ein bestimmtes Leben vorenthalten, weil ihre Rechte eben als Mädchen beschnitten sind. Und diese Konstellation finde ich wieder spannend, denn erwischt zu werden würde eine extreme Strafe nach sich ziehen (siehe „Die Päpstin“). (Ok, sich wo als Junge einzuschleichen, um den Star näher zu kommen wohl nicht, aber das klingt an sich schon so lahm, dass ich das nie lesen würde.)
    Alanna kann ich sehr empfehlen.
    An „Die Rosen von Versailles“ kann ich mich auch noch erinnern, das habe ich sehr gerne gelesen und war damals glaube ich vom Ende enttäuscht, auch wenn ich nicht mehr weiß, wie das ausgesehen hat. Genau wie die Serie um die Gargoyles (die wird wieder gezeigt, aber zu einer Uhrzeit, in der das unmöglich jemand ansehen kann) würde ich mir das sofort auf DVD anschaffen.

    • 24. Februar 2011 18:26

      Hallo Soleil,

      da habe ich mich vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Natürlich weiß ich, dass diese Mädchen keine Jungs sein wollen, sondern in diese Rolle schlüpfen müssen oder unfreiwillig hineingeraten.
      Ich hatte mich nur vor kurzem mit ein paar Leuten über die Alanna-Romane ausgetauscht und sie meinten, sie hätten sie früher immer beneidet, weil sie auch gerne in die Jungenrolle geschlüpft wären. Das ging mir gar nicht so. Der Satz bezieht sich also mehr auf meine Motivation, diese Texte zu lesen und weniger auf die Protagonisten selbst.🙂 Vielleicht füge ich da noch einige Sätze hinzu, damit es klarer wird.

      Von „Lady Oscar“ gibt es eine Gesamtbox auf DVD. Mittlerweile ist sie sogar bezahlbar, habe ich gerade gesehen. Da kribbelt es schon in den Fingern.

      LG, nija

  3. Bon-sai permalink
    24. Februar 2011 17:27

    hhmmm so spontan fällt mir da Prinzessin Fantaghiro ein, die sich als Mann verkleidet um Prinz Romualdo zum Duell zu fordern. Und in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ verkleidet sich Aschenbrödel als Jäger und geht so verkleidet mit dem Prinzen jagen.

    • 24. Februar 2011 18:31

      Hallo,

      oh Prinzessin Fantaghiro, wie konnte ich die vergessen! Ich glaube es müsste noch mehr Prinzessinnen geben, die sich als Männer verkleiden, irgendwo in meinem Hinterkopf klingelt es da.

      LG, nija

      • Bon-sai permalink
        24. Februar 2011 19:01

        Soeben ist mir auch noch eine Zeichentrickserie eingefallen. Und zwar „Georgie“. Die schneidet sich nämlich so gegen ende der Serie ihre blonden Locken ab um sich als Schiffsjunge auf ein Schiff zu schmuggeln, weil sie das Geld für die Überfahrt von Australien nach England nicht hat (zu dumm, dass sich genau da ihre große Liebe befindet). Ich fand das als Kind völlig unverständlich, warum sie sich ihre schönen Haare abgeschnitten hat. Wegen nem Jungen…hehe

        • 24. Februar 2011 23:20

          Oh ja, Georgie. Ich überlege gerade, ob ich da jemals das Ende gesehen habe. Hm.

          „Yentl“ und Mulan kenne ich natürlich auch. Aber ersteres habe ich noch nicht angesehen und letzteres habe ich gesehen und gleich wieder vergessen (Disney und ich, das harmoniert einfach nicht…).

          Danke für die vielen Ergänzungen. *g* Ich bin mir sicher, ich werde in den nächsten Wochen auch ständig auf etwas kommen, das ich bislang vergessen hatte…

        • 25. Februar 2011 09:38

          Richtig, an Georgie hab ich auch noch gedacht! Irgendwann wird sie dann an Bord auch enttarnt, weil ihr jemand das Oberteil zerreißt oder? Diese Szene war irgendwie unheimlich einschneidend für mein Kindergehirn.

      • Bon-sai permalink
        24. Februar 2011 19:07

        Und als Film ist mir noch „Yentl“ eingefallen: Jüdische Junge Frau gibt sich als Mann aus um an einer bestimmten Schule zu lernen

      • Bon-sai permalink
        24. Februar 2011 19:09

        Ahhh schön langsam kommt mein Gehirn in Fahrt.
        „Mulan“ von Disney. Mulan gibt sich als Mann aus und geht zur Armee.

  4. Lumen permalink
    25. Februar 2011 20:27

    Da fallen mir ein paar Filme ein, doch der eine passt bestimmt nicht direkt in deine Kategorie.
    ‚Mein Leben in rosa-rot‘ – es geht um den siebenjährigen Ludovic, der gern ein Mädchen wäre; hat mich wahnsinnig berührt und ich könnte immer noch heulen, wenn ich daran denke

    ‚Lebe wohl, meine Konkubine‘ – handelt von der Pekingoper und zwei Männern, die sich in der harten Schule kennengelernt haben und wie der junge Douzi in die Rolle der Frau, der Konkubine, mehr hineingeprügelt wird, wegen seines mädchenhaften Aussehens und wie er sie perfektioniert

    • Lumen permalink
      25. Februar 2011 20:33

      huch, seh grad, dass das ja Jungs sind, die sich als Mädchen verkleiden ^_~
      aber auch interessant, und vorallem selten

      • Bon-sai permalink
        25. Februar 2011 21:37

        so selten ist das gar nicht, dass sich Männer als Frauen ausgeben. Gerade in der Mythologie ist das ein wiederkehrendes Element. So verkleidet sich z.B. Thor als Frau um seinen Hammer zurückzuholen. Zeus hat Dionysos als Mädchen verkleidet, um ihn vor Hera zu verstecken und Pentheus hat sich als Frau verkleidet…jedoch wüsste ich kein Beispiel aus der Mythologie, in der sich eine Frau als Mann ausgibt.

        • 26. Februar 2011 21:47

          Spannend. Das mit Dionysos wusste ich, aber dass das so Häufig ist, war mir nicht bewusst. Mal sehen, vielleicht werde ich das auch mal als Thema in dieser Rubrik nehmen.

      • 26. Februar 2011 21:46

        Macht nix, ist ja auch ein interessantes Thema.🙂
        Wobei alle Bücher, die ich gelesen habe, in denen Jungs sich wir Mädchen kleiden, mit Transsexualität zu tun haben (zum Beispiel „Luna“ von Julie Ann Peters). Dieses aus einer Notsituation heraus sich als das andere Geschlecht ausgeben, das ist mir eher selten begegnet.

  5. 27. Februar 2011 17:51

    Vielleicht passt es nicht unbedingt, aber vielleicht ist es dennoch genau das richtige für dich:

    Lynn Flewelling: THE BONE DOLLS TWIN (dt. DER VERWUNSCHENE ZWILLING)

    Ein Mädchen wird nach der Geburt durch Blutmagie die Gestalt ihres Zwillingsbruders verliehen, der dafür ermordet wird. Das Mädchen wächst als Junge auf, ohne zu wissen, dass sie/er in Wirklichkeit ein Mädchen ist.
    Als er/sie es dann erfährt, muss sie/er lernen, damit zurecht zu kommen …

    (Ist eine High Fantasy-Trilogie, sehr düster, sehr spannend, sehr bewegend).

    Und dann, etwas älter:

    HERRIN DER FALKEN
    (ein Roman aus der Darkover-Reihe von Marion Zimmer Bradley, der aber für sich stehend gelesen werden kann)

    Mädchen mit der Fähigkeit zum Falken-Rapport verkleidet sich als Junge, als sie ihre mittelalterliche Welt durchquert.

    • 27. Februar 2011 18:18

      Hallo,

      Oh, noch ein Buch das ich vergessen hatte. „The Bone Doll’s Twin“ ist wirklich ein tolles Buch, auch wenn es ewig her ist, seit ich es gelesen habe. Leider habe ich, nachdem Bastei Lübbe die deutschen Übersetzungen nicht fortgeführt hatte, den Faden verloren und die Reihe bis heute nicht zu Ende gelesen.😦

      Den zweiten Roman kenne ich nicht. Darkover habe ich nach wenigen Bänden abgebrochen, aber vielleicht lohnt sich eine Rückkehr dorthin ja.😉

      Danke für die Hinweise!

      Liebe Grüße, nija

  6. Lumen permalink
    2. März 2011 18:42

    oh da fällt mir noch ein Buch ein
    Hohlbeins ‚Die Templerin‘
    nachdem ihr Dorf überfallen und sie fast getötet wird, findet ein angeblicher Sklave die junge Robin; damit sie dort bleiben kann und um sich vor ihren Feinden zu verstecke, muß sie sich als Junge verkleiden und wird in der Kriegskunst unterrichtet, wobei sie dann auch in den Heiligen Krieg gezogen wird.
    Eine sehr interessante Story über ein junges Mädchen das sich zwangsweise mit der Männerwelt arrangieren muß.

    • 2. März 2011 20:07

      Danke für den Hinweis!
      Lesen werde ich es aber wohl nicht. Ich mag Hohlbeins Massenproduktionen einfach nicht.

      • Lumen permalink
        5. März 2011 23:23

        Ich bin auch kein Hohlbein Fan. Bei seinen Büchern rollt es mir regelmäßig die Fußnägel nach oben, doch mit diesem Buch, das so ganz aus der Fantasyecke herausragt, hat er mich wirklich überzeugt.

  7. 9. April 2011 10:06

    Wahnsinnig interessantes Thema. Die meisten wurden hier schon genannt. Was mir noch einfällt und auch sehr gefiel:

    blöd, dass ich spoilern muss, sorry. Anfangs kommt diese Thematik, glaube ich, nicht heraus, erst später *grübel*, aber gut, ich habe das Buch vor über 20 Jahren gelesen, daher weiß ich nicht mehr so genau. Jedenfalls war das mein „first contact“ mit diesem Thema und hat da etwas tief in mir berührt: „Jan, mein Freund“ von Peter Pohl. An die exakte Handlung aber erinnere ich mich nicht mehr …

    Dann fällt mir noch „nonstop BMX“ ein von David Fermer. Prima für Nachhilfe und Schullektüre, halb Deutsch, halb Englisch, sehr witzig geschrieben, ich liebe seine Bücher. In diesem Fall wird ein Mädel zum Jungen, weil nur Jungs am BMX-Wettbewerb teilnehmen dürfen und sie aber unbedingt mitmachen will. Und dann verliebt sie sich in einen der Teilnehmer aus Irland, aber der hält sie ja für einen Jungen …

    Ein wundervoller Film, uralte DDR-Produktion: „Hasenherz“. Ein Mädchen wird in der Schule immer für einen Jungen gehalten, sie leidet darunter. Dann kommt auch noch ein Filmteam und sucht die Hauptbesetzung für den Prinzen in einem Märchenfilm, und das soll sie sein … da es schwer zu finden ist, hier mal ein Link: http://www.cinema.de/kino/filmarchiv/film/hasenherz,1321139,ApplicationMovie.html

    bekannte Szene gibt es noch in „9 1/2 Wochen“ (Film wie Buch), als sie mit ihm als Mann verkleidet in eine Männerkneipe geht. Kein Buch zu diesem Thema, aber immerhin eine sehr bekannte und beliebte Szene …

    es gibt bestimmt noch sehr viel mehr, mir fällt grad nur nix ein …

    • 9. April 2011 16:50

      Danke für die Hinweise, die meisten davon kannte ich noch nicht. Da werde ich mich demnächst mal auf die Suche machen!

    • minthoa permalink
      28. April 2011 15:32

      „Jan, mein Freund“ von Peter Pohl hab ich auch nur noch halb im Kopf.

      Jan ist der beste Freund des Erzählers. Er ist der wildeste Junge in der Clique, der die wildestens Dinge anstellt. Das er eigentlich ein Mädchen ist erfährt man aber erst am Ende des Buches, es dürfte sich daher von den anderen Vorschlägen etwas abheben.
      Mich hat übrigens damals vor allem der Schluss ziemlich berührt.

  8. Eisengel permalink
    30. Mai 2011 23:02

    hallo Leute..
    es gibt einige Bücher…
    Zum beispiel
    Die Nonne mit dem Schwert von Lea Korte
    Und von Iny Lorenz folgende Bücher.
    Die Kastratin
    Die Goldhändlerin
    Die Pilgerin
    und Die Tatarin

    LG

    • 31. Mai 2011 19:33

      Danke für die Ergänzungen. Iny Lorenz scheint das Thema zu mögen, oder? *lach* Leider mag ich Iny Lorenz nicht, aber das andere Buch sehe ich mir definitiv mal an.🙂

  9. 8. März 2012 13:37

    Wenn du immernoch am Thema interessiert bist: The Wasp Factory (dt. Die Wespenfabrik) von Iain Banks treibt das Thema gewissermaßen auf die Spitze. Ist aber nichts für schwache Nerven!

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