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Creepy Cute Henry

24. Mai 2011

Heute hat mich der Rappel gepackt und ich habe eine Art Langzeitprojekt beendet. Vor etwa einem Jahr hatte ich mich daran gemacht, eine Häkelversion meines Lieblingsvampirs Henry Fitzroy zu basteln. Ja, andere  stricken die Royals, ich häkle Vampire und andere Monster.

Gute Dienste leistet dabei das Buch „Creepy Cute Crochet“. Dort gibt allerlei niedliche Häkelfigürchen im Amigurumi-Stil zum nachhäkeln. Die Auswahl der Monster finde ich zwar bisweilen etwas seltsam – zwar gibt es Spartaner und Ritter, aber beispielsweise keine Hexen oder Werwölfe -, aber das macht gar nichts, denn wenn man erst einmal weiß, wie die Grundformen, die bei den meisten Figürchen die gleichen sind, funktionieren, kann man die Anleitungen wunderbar abwandeln.

Was die Schwierigkeit angeht: Eigentlich wären die Figürchen sehr einfach zu häkeln, aber die Beschreibungen sind nicht gerade anfängerfreundlich. Die Fotos und Illustriationen, die zeigen sollen, wie man den „Magic Ring“, auf dem man die ersten Maschen anschlägt, oder die Fransenketten für die Haare macht, sind so klein und unübersichtlich, dass man meist mehrere Versuche braucht, bis man darauf kommt, wie es funktioniert. Ich selbst bin keine Anfängerin und habe zeitweise schon etwas geflucht. Zum Glück gibt es aber das Internet und Youtube, wo viele Techniken anschaulich erklärt werden, falls es denn so gar nicht klappt.

Hier sind meine bisherigen Projekte, die übrigens alle mit Baumwollgarn gehäkelt sind, weil das Ergebnis damit ziemlich fest und fusselfrei wird:

Nachdem die Vampire im Buch (bis auf den zuckersüßen Nosferatu) nicht ganz mein Fall sind, wollte ich meinen eigenen Henry Fitzroy aus Tanya Huffs „Vicki Nelson“ Romanen. Ich habe ihn klamottenmäßig ein wenig an die Darstellung von Kyle Schmid aus der TV-Umsetzung „Blood Ties“ angelehnt.

So ganz zufrieden bin ich nicht, die rostfarbene Baumwolle war nicht genug gezwirbelt, um beim Auftrennen wirklich so etwas wie Locken zu erzeugen und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich hier und da nicht doch noch etwas absäble von der Haarpracht (So ein schicker Stufenschnitt ?). Vielleicht sollte ich ihm auch noch so eine coole Lederjacke häkeln. Nein, so ganz ist das noch nicht der Kuschelhenry meiner Träume (da bekommt der Begriff „Kuschelvampir“ gleich eine ganz neue Bedeutung *g*).

Mein zweites Projekt war ein Geschenk an eine „Supernatural“-süchtige Freundin, die mir ständig mit Castiel, einem trenchcoattragenden Engel, in den Ohren lag. Auf dem Bild sieht man leider seine schwarzen Flügelchen auf dem Rücken nicht. Mit ihm bin ich ziemlich zufrieden und er wird auch von seiner neuen Besitzerin geliebt und geknuddelt.

Die Haarpracht der Püppchen ist übrigens mindestens so viel Arbeit wie das Häkeln und Zusammennähen selbst. Einige Stunden sollte man also schon veranschlagen für das Basteln der kleinen Kuschelmonster.

12 Kommentare leave one →
  1. 24. Mai 2011 17:24

    Also, der Vampir ist ja supersüß! Ich kenne zwar die Buchvorlage nicht, aber der kleine Kerl ist dir richtig gut gelungen!

  2. 24. Mai 2011 23:30

    Das Buch hab ich auch. Für Anfänger ist das wirklich nichts. Immerhin sind nicht überall Fehler in den Anleitungen…wie in anderen Büchern.

    • 25. Mai 2011 20:41

      Kommt das wirklich so oft vor? Das ist so ziemlich das erste (englische) Häkelbuch, das ich mir gekauft habe, sonst habe ich immer aus den alten von meiner Omi geerbten Handarbeitsheftchen gehäkelt, da passte eigentlich immer alles. *g*

  3. 25. Mai 2011 18:20

    Hach… das Buch ist mir auch schon bei amazon unter die Augen gekommen, leider ist die Kombination: für Anfänger zu schwierig + auf englisch nicht die beste Voraussetzung dafür, dass ich wirklich ein Monsterchen nachhäkeln würde😉 Dafür habe ich mir von der Autorin der gestrickten Hochzeit „Monster Mania“ gekönnt und einen Nähkurs im Juli, und dann schwinge ich die Nähmaschinen- statt die Häkelnadel😀

    • 25. Mai 2011 20:36

      Das Englisch ist eigentlich kein so großes Problem, im Netz findet man ja in diversen Foren die Übersetzungen für Benennung der Maschen.
      Nähen würde ich auch so gerne. Eher Klamotten als Puppen. Aber ich habe keine eigene Nähmaschine und die Anschaffung wäre mir derzeit etwas zu teuer (soll dann ja auch etwas sein, was etwas hält).
      Ich bin gespannt auf deine Monster, ich hoffe die bekommen wir auch zu sehen?!😉

      • 25. Mai 2011 20:43

        Ich möchte neben Monstern gerne Schnickschnack wie Taschen, Buchhüllen und so nähen. Wenn Klamotten, dann wohl für meine Tochter und nicht für mich, aber das ist noch Zukunftsmusik😉 Ich bin ja bloody beginner (ich weiß derzeit nicht mal, wo die Maschine angeht *g*), wenigstens musste ich kein Geld in eine Nähmaschine investieren, da mein Mann noch die alte seiner verstorbenen Tante hat.
        Gezeigt wird alles was vorzeigewürdig ist, nur keine Sachen, die mir peinlich sind😀

  4. 25. Mai 2011 20:45

    Ohgottogott – ich müll den Kommentarthread zu – sorry für den Doppelpost, mal gespannt, ob ich an der Nähmaschine genauso flott sein werde wie mit meinem Klickfinger *ggg*

    • 25. Mai 2011 21:42

      Macht nix, der doppelte wurde ganz fix in den Papierkorb geschubst. *g*

  5. 25. Mai 2011 21:10

    Awww wie süß, ein kleiner Castiel❤ Die Püppchen sehen echt total knuffig aus!

  6. Bon-sai permalink
    27. Mai 2011 05:53

    Oh wie nett. Das Buch hab ich auch irgendwo in den Tiefen meiner Bücherregale stehen (hmmm wo eigentlich?). Aber da ich seit einem Jahr an dem Projekt Häkeldecke dran bin, will ich nichts neues anfangen. Und das Projekt Häkeldecke zieht sich verdammt (Ab welcher Größe ist eine Decke eigentlich eine Decke und kein Deckchen oder Zudeckdingens für Puppen?)

    • 27. Mai 2011 19:21

      Stimmt, hattest du nicht den Tod mal gehäkelt?

      Hihi, das Problem kenne ich. Ich habe das immer bei Schals: Er passt doch zumindest einmal um den Hals, das reicht doch, oder?

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