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[Kdrama] Scent of a Woman 7+8

10. Oktober 2011
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Und weiter geht es….

Folge 6 endete damit, dass Ji Wook Yeon Jae sagte, ihm nie wieder unter die Augen zu kommen, weil sie ihn verrückt mache. Folge 7 setzt genau an diesem Punkt wieder ein. Yeon Jae will wissen, was das heißen soll, aber er sagt ihr, dass sie gehen soll. Das tut sie auch, aber nicht, ohne ihm noch einmal einzuschärfen, ihr auf keinen Fall das Geld zu überweisen.

Lange hat Ji Wook nicht Zeit, um sich seine Wunden zu lecken, denn wenige Minuten später stürmt Se Kyung schäumend vor Wut seine Wohnung und verpasst ihm eine Ohrfeige. Sie warnt ihn, dass sie ihn jederzeit verlassen kann. Ji Wook sagt, sie soll es doch tun.

Am nächsten Tag hat Ji Wook eine Sitzung mit Yeon Jaes ehemaligem Team. Er will dem Portfolio der Firma ein neues Tour-Angebot hinzufügen. Das Konzept, das ihm vorgelegt wird, liegt schon ein Weilchen herum, es stammt nämlich noch von Yeon Jae. Als ihr Name fällt, wird Ji Wook ungehalten und fährt seinen Mitarbeiter an, warum er ihm das Konzept einer Ehemaligen vorlegt. Er fordert, dass sie neue Ideen entwickeln. Als die Runde sich auflösen will, fügt er noch etwas hinzu: Er will nicht noch einmal davon hören, dass männliche Mitarbeiter weibliche schikanieren und belästigen, sonst würde es Folgen geben. Schön, wie er einerseits Yeon Jae ablehnt und sie gleichzeitig sogar nachträglich noch beschützen will.

In einem Café blättert Yeon Jae in einem Magazin, in dem Wilson, der zickige Pianist von Folge 1, abgebildet ist. Sie malt ihm eine Fratze auf’s Gesicht. Hye Won kommt dazu und überreicht ihr einen Umschlag mit Geld, das sie ihr leihen will. Hye Wons Blick fällt auf die Zeitschrift und sie fragt, ob das der Kerl ist, der sie des Diebstahls beschuldigt hat. Yeon Jae nickt, aber dann fällt ihr Blick auf ein Detail: An Wilsons Finger steckt der angeblich gestohlene Ring.
Yeon Jae versucht Kontakt zu Wilson aufzunehmen, wird aber immer von seiner Plattenfirma und dem Management abgewimmelt.

Ji Wook brütet am Fenster seines Büros, als sein Sekretär hereinkommt und ihm mitteilt, dass das überwiesene Geld zurücktransferiert worden ist. Ji Wook nickt nur, aber dann überlegt er es sich anders und bittet den Sektretär noch einmal in Sachen Wilson nachzuforschen.

Unterdessen bekommt Eun Soek die Quittung für sein gutes Herz, er betritt nämlich seine Wohnung und findet sie völlig verwüstet vor. Und der Hund wühlt fröhlich in den Trümmern. Selbst Eun Soeks Reaktion ist irgendwie liebenswert: Ein gefasst geseufztes „Aigoo“ (ein koreanische Ausdruck, der „Oh Mann“ oder etwas in dieser Art bedeuten kann). Er macht einen beherzten Schritt nach vorne und steht mit den seinen Hauspuschen in einer Pfütze. *lol*

Am nächsten Morgen hat er einen Teamsitzung im Krankenhaus. Zuerst wird Eun Soek gleich einmal öffentlich gerügt, weil er so ein Einzelgänger ist und nie an Gemeinschaftsaktivitäten teilnimmt, was seine Kollegen in schadenfrohes Grinsen ausbrechen lässt. Der eigentliche Zweck der Veranstaltung ist aber, ein jährliches Fest am Krankenhaus zu planen. Im Vorjahr hatte sich Eun Soek unter dem Vorwand einer Magenverstimmung vor der Veranstaltung gedrückt, deshalb wird er gar nicht erst gefragt, ob er etwas vorbereitet hat. Eun Soek überrascht alle – und am meisten wohl sich selbst -, als er anbietet, eine Tanzperformance vorzuführen.
Da trifft es sich gut, dass Yeon Jae vorbeikommt, um sich ihre Testergebnisse abzuholen…

Unterdessen will Ramses mit seinem Chef zur Tangostunde fahren, doch Ji Wook sagt, dass er nicht mehr kommen wird.

Wie gut, dass Yeon Jae mit dem Doktor schon einen neuen Partner hat. Der arme Eun Soek vergeht fast vor Verlegenheit, als er Yeon Jae beim Einnehmen der Tanzhaltung so nahe kommen muss. Aber abgesehen davon hat er echtes Talent und meistert die Schritte sofort.
Ramses nimmt sich seine Gehilfin beiseite und flüstert ihr zu, dass der Doktor ja die Schritte könne, aber da sei keinerlei Gefühl und das gehöre zum Tanzen nun einmal dazu. Seine Gehilfin schüttelt den Kopf: Nein, da sind schon Gefühle.

Ji Wook brütet zu Hause allein auf dem Sofa und zappt herum. Bis er auf eine Szene stößt, die ihn innehalten lässt: Es ist die berühmte Tangoszene aus dem Film „Scent of a Woman“ (Der Duft der Frauen). Und damit wäre dann auch endgültig geklärt, woher das Drama seinen Namen hat. Ich will gar nicht anfangen, mögliche Parallelen zu suchen und zu interpretieren, das darf jeder für sich machen.
Ji Wook steht vom Sofa auf und stellt sich in Tanzposition. Dann erklingt die Musik in seinen Ohren und er beginnt zu tanzen. Man sieht Ji Wook von hinten, dann schiebt sich plötzlich eine Hand über seine Schulter und im nächsten Moment tanzt er mit (der imaginären) Yeon Jae. Die Szene ist, wie alle Tanzszenen, wirklich schön gemacht.
Ji Wook öffnet die Augen und steht wieder allein da.

Unterdessen erhält Yeon Jae ihre Vorladung zum Gericht. Der Richter will, dass sie sich auf einen niedrigeren Betrag einigen, weil er 300 Millionen für übertrieben hält. Das Problem bei der Sache, so erklärt ihr ihr Rechtsberater, ist, dass sie, wenn sie sich auf diese Vereinbarung einlässt, keine Chance mehr hat, vor Gericht freigesprochen zu werden.

Ji Wook bekommt das durch Zufall auch mit, als Se Kyung beim gemeinsamen Essen mit den Vätern einen Anruf ihres Anwalts bekommt. (Selbstverständlich will sie sich nicht auf einen Vergleich einlassen).
Draußen fragt er sie noch einmal, ob sie dieses Verfahren wirklich nötig hat. Hat sie offenbar, denn sie sagt ihm mehr oder weniger, dass sie Spaß daran hat, Yeon Jae von ihren Anwälten fertig machen zu lassen. Das mag zum Teil auch Provokation sein, denn als sie in ihr Auto steigt, sieht sie mehr als frustriert aus.

Yeon Jae versucht noch immer Wilson zu erreichen und hat nach vielen Rückschlägen seinen Manager an der Strippe. Sie fragt ihn, ob Wilson seinen Ring wiedergefunden hat. Aber der Manager gibt zurück, dass es ja nicht notwendig der gleiche Ring sein muss. Sie soll nicht noch einmal anrufen.
Er legt auf und jetzt sieht man, dass Wilson im Raum sitzt. Der Manager fragt ihn, ob es nicht besser wäre, die Wahrheit zu sagen, aber Wilson ist völlig außer sich. Er kann nicht zugeben, dass der Ring an seinem Hintern hängengeblieben ist und er kann sich nicht öffentlich entschuldigen. Pft.

Yeon Jae trifft sich mit Hye Won in der Lobby der Firma und bricht ihn Tränen aus, als sie ihr erzählt, dass es sein kann, dass sie ihr ganzes, über die Jahre angespartes, Vermögen wegen dieses Rechtsstreits verliert.
Ji Wook beobachtet das zufällig. Unnötig zu erwähnen, dass ihm das einen deutlich sichtbaren Kloß in den Hals treibt.

Er berät sich mit seinem Sekretär, der ihm das Foto vorlegt, das Yeon Jae in dem Magazin gesehen hatte. Er ruft persönlich, als General Manager von Line Tours, bei Wilson an. Wilson wird sofort wütend und brüllt, auf den Ring angesprochen, dass er ihn neu hat anfertigen lassen. Ji Wook meint: Der Ring stammt doch von Jacques Freyr? Und Wilson bejaht und fügt hinzu, dass er ihn gebeten habe, ihm einen Neuen anzufertigen. Ji Wook antwortet kühl: Es scheint, dass Sie nicht wussten, dass Jacques Freyr im letzten Jahr verstorben ist?
Das erwischt Wilson so kalt, dass er einfach auflegt. Ji Wook bittet seinen Sekretär, ihm einen Flug nach Sydney zu buchen, wo Wilson sich gerade aufhält.

Bei der Anhörung vor dem Richter sagt Yeon Jae, dass sie sich nicht auf den Vergleich einlassen kann, weil man ihr nicht beweisen kann, dass sie den Ring gestohlen hat. Der gegnerische Anwalt versucht nach allen Kräften, sie zu diskreditieren, indem er ihr die Missgeschicke bei ihrer Reiseführung für Wilson vorhält. Auch Se Kyung will sich nicht auf den geringeren Betrag einlassen, es sei denn Yeon Jae würde sich bei ihr entschuldigen.
Yeon Jae ist hin- und hergerissen. Ihr Stolz verbietet ihr, dem zuzustimmen, aber sie will ihre Mutter nicht auch noch mit Schulden zurücklassen, wenn sie zu einem höheren Betrag verurteilt wird. Da klopft es an der Tür und es tritt ein: Wilson!
Und er gesteht, dass der Ring nie verloren war. Halleluhja, endlich hat die alberne Ringstory ein Ende!

Hinterher sitzt Yeon Jae noch im Wilson beim Kaffee. Der hat natürlich nichts Wichtigeres zu tun als herumzujammern. Er habe 11 Stunden Flug auf sich genommen und sei so erschöpft, dass er nicht weiß, wie er seinen Auftritt übermorgen (!) durchstehen soll. Warum hat sie ihn nur in so eine ärgerliche Sache hineingezogen? Whoah, diese Realitätsverschiebungen möchte ich auch mal haben …
Der Meinung ist Yeon Jae wohl auch, denn sie geht gar nicht darauf ein und fragt ihn, wie er ihr das antun konnte. Man habe sie für eine Diebin gehalten, sie fühle sich, als wäre sie nicht mehr am Leben, ob er dieses Gefühl kenne?
Da lässt Wilson sich doch zu einer verlegenen Entschuldigung hinreißen. So einfach lässt Yeon Jae ihn aber nicht davonkommen und fährt fort, ihm seine Tat vorzuhalten. Schließlich fragt sie ihn, warum er sich entschieden habe, nach Korea zu kommen und zu gestehen. Er sagt, dass „dieser Kerl“ ihn erpresst habe. Sie: Wer? Er: Der General Manager!

Genau das erfährt zu diesem Zeitpunkt auch Se Kyung von ihrem Sekretär und man kann sich denken: Sie ist „not amused“.

Und Wilson erzählt Yeon Jae noch mehr. Nämlich, dass Ji Wook ihn überlistet hat. Der Künstler ist nämlich gar nicht tot. Ha! Das hätte ich dem guten Ji Wook gar nicht zugetraut. Wie gewitzt der werden kann, wenn ihm etwas wichtig ist!

Dafür bekommt er jetzt aber auch die Quittung, denn Se Kyung stürmt mal wieder seine Wohnung und macht einen Aufstand. Er habe dafür gesorgt, dass sie vor Gericht lächerlich ausgesehen habe. Er gibt zurück, dass das nicht auf ihn zurückzuführen ist, sondern darauf, dass die Wahrheit enthüllt wurde. Se Kyung will wissen, ob er „sie“ noch immer trifft. Er antwortet nicht. Dann fragt er sie, ob sie jemals arm gewesen sei, sich jemals Sorgen gemacht habe, zu verhungern.
Sie findet seine Betroffenheit lächerlich, doch er fährt fort: Sie hätte seine Vergangenheit besser überprüfen sollen. Huh? Ich bin gespannt, worauf er da anspielt.
Dann bittet er sie zu gehen, weil er müde ist. Doch Se Kyung gibt nicht nach. Sie will wissen, ob er sich weiterhin um „diese Frau“ sorgen wird. Er: Wenn du keine so große Sache daraus gemacht hättest, dann hätte es mich nicht darum gekümmert. Jetzt muss ich mich nicht mehr sorgen, denn das Verfahren ist vorbei.

Yeon Jae sucht noch einmal Se Kyung auf. Sie fragt sie, wie sie sich entschuldigen wird. Se Kyung schiebt ihr wortlos einen Umschlag zu. Yeon Jae entlockt das nur ein müdes Lächeln und sie sagt, dass sie genau dieses Verhalten erwartet habe. Se Kyung lacht abfällig. Sie gibt zurück, dass Yeon Jae auch vorhersehbar ist. Dass sie sicher sagen werde, dass sie kein Geld, sondern eine Entschuldigung will.
Doch Yeon Jae schüttelt den Kopf. Nein, warum soll sie eine Entschuldigung annehmen, die ohnehin nicht ehrlich gemeint ist. Geld wäre da die bessere Wahl.
Se Kyung kann das so nicht zu Ende gehen lassen, ohne nachzutreten. Sie hofft, dass Yeon Jae jetzt nicht mehr Ji Wook hinterherlaufen wird, um an sein Geld zu kommen.
Yeon Jae seufzt. Eigentlich habe sie die Sache hier beenden wollen, aber scheinbar würden sie sich noch öfter in die Quere kommen. Sie wird sich rächen. Se Kyung bezweifelt, dass sie das kann. Und Yeon Jae gibt zurück: Wer weiß, was ich alles kann? Damit verabschiedet sie sich. Touchee!

Wilson verabschiedet sich von Ji Wook und gibt ihm ein Geschenk, das er Yeon Jae geben soll. Ji Wook sagt, dass er das nicht tun kann, weil Yeon Jae nichts von seinem Eingreifen wissen darf. Da gesteht Wilson, dass er geplappert hat. Er sagt, Ji Wook soll die Übergabe etwas eindrucksvoller machen, schließlich habe er das alles nur getan, um die Frau zu beeindrucken, nicht wahr!? Am Ende wünscht er ihm noch viel Glück bei der Eroberung dieser „tollen Frau“. *lach* Da mag man den egomanischen Mistkerl ja schon fast wieder.

Im der Box ist ein Ring, den Ji Wook „total übertrieben“ findet, schließlich sei das ja kein Heiratsantrag.

Am Abend erzählt ihm Se Kyung beim Essen ihre Version der Geschichte, die Yeon Jae natürlich wie ein geldgeiles Weibsbild aussehen lässt.

Das „geldgeile Weibsbild“ spendet gleich am nächsten Morgen den ganzen Betrag dem Krankenhaus. Eun Soek erzählt sie, dass das Geld ist, das sie verdient hat, indem sie sich schlagen und als Diebin bezeichnen hat lassen. Es ist Geld, das sie bekommen hat, weil jemand sich nicht entschuldigen wollte. Und weil reichen Leuten Geld nichts zu bedeuten scheint, hatte sie keine Skrupel es anzunehmen, solange sie es für einen guten Zweck nutzt.
Eun Soek wechselt das Thema, er hat nämlich auch ein Anliegen: Er will, dass sie seine Tanzpartnerin bei der Aufführung wird. Sie willigt ein, aber sie hat auch eine Bitte …

Ji Wook sitzt in seinem Büro und löchert seine Vorzimmerdame, ob jemand für ihn angerufen habe. *lach* Niedlich. Er überlegt Yeon Jae anzurufen, entscheidet sich aber dann doch dagegen. Stattdessen lässt er sich Ramses kommen und befragt ihn über den Fortschritt des neuen Projekts. Was natürlich nur ein Vorwand ist, ihn unauffällig danach zu fragen, wie die Tangostunden so laufen, jetzt, wo der Runde ein männlicher Partner fehle. Aber Ramses beruhigt ihn. Yeon Jae habe einen neuen Teilnehmer, „Schweitzer“, mitgebracht, den Ji Wook schnell als den Doktor identifiziert. Eifersuchtsalarm!

Yeon Jae schleppt ihre Mutter zu einem Blind Date (Mama wieder zu verheiraten ist ein Punkt auf der Liste). Der Auserwählte ist ein älterer Kollege von Eun Soek. Der ist mal wieder ein Nervenbündel, als sie gemeinsam auf die zwei Frauen warten und beim Anblick von Yeon Jae starrt er regelrecht weggetreten.

Die beiden Alten verstehen sich großartig, so dass Yeon Jae unter einem Vorwand mit Eun Soek den Tisch verlässt. Die beiden warten auf den Aufzug und freuen sich über ihren Erfolg, als der Aufzug sich öffnet und Ji Wook vor ihnen steht. (Ja, diese Zufälle machen mich auch wahnsinnig. Es wird noch einige mehr davon geben, leider so ein Kdrama-Dauerbrenner: Jeder belauscht jeden und Seoul ist ein Dorf, in dem es nur ein Café und ein Hotel gibt … )
Deutlich angepisst, anders kann man es nicht sagen, fragt er sie, ob sie nicht in den Aufzug kommen wollen. Sie steigen ein und ist das nicht eine großartige Stimmung so auf knapp über einem Quadratmeter …

Eun Soek sagt zu ihr: Ich bin froh, dass deine Mutter einverstanden ist, was Ji Wook natürlich völlig falsch versteht. Er folgt Ihnen in einiger Entfernung aus dem Auszug heraus und ruft Yeon Jae schließlich bei ihrem Namen. Sie soll mit ihm kommen.
Das tut sie auch und er fragt sie, warum sie sich denn nicht bei ihm bedankt habe. Sie habe ihn in einer schwierigen Situation um Hilfe geben und jetzt, wo alles durchgestanden ist, dann vergisst sie ihn einfach?
Er spricht sie auch auf das Geld an und sie sagt: Na und, mir ist Unrecht geschehen, kann ich da das Geld nicht annehmen?
Er antwortet: Und, dann bist du hierher (in ein teures Hotel) gekommen, um dich zu amüsieren?
Irgendwann wird es Eun Soek, der das Ganze aus der Ferne belauscht, zu bunt. Er greift ein und fragt, ob Ji Wook die Person sei, die Yeon Jae geohrfeigt und als Diebin bezeichnet habe. Er will klarstellen, wofür sie das Geld benutzt hat, aber sie bremst ihn und sagt, sie sollen gehen.

Vor der Tür fragt Eun Soek sie, wer der Kerl sei, dass er denkt, so mit ihr reden zu können. Sie hätte ihm erklären sollen, was sie mit dem Geld gemacht hat.
Yeon Jae sagt, dass sie zu seinem Haus gefahren ist, um sich zu bedanken. Nein, eigentlich war das Bedanken nur ein Vorwand, um ihn wiedersehen zu können. Aber sie konnte es nicht. Sie wollte ihn sehen, aber sie konnte nicht.
Eun Soek fragt, was das heißen soll. Ob es sein kann, dass sie Gefühle für den Mann hat. Ji Wook, der auch nach draußen gekommen ist und in einigen Metern Abstand und lauscht dem Gespräch (Oh Mann, Leute, die Szene ist toll, aber diese ständige Lauscherei wird albern). Yeon Jae sagt, dass sie nie so sein wollte, aber dass sie sich nicht helfen kann. Sie hat diesen Mann wirklich sehr gern. (Ende Episode 7)

Eun Soek meint, das sei etwas, das sie besser Ji Wook und nicht ihm erzählen sollte. Bei diesen Worten will Ji Wook auf die beiden zugehen, aber Yeon Jae antwortet, dass das egal ist, weil er jemand anderen heiraten wird. Eun Soek findet das einigermaßen absurd und in diesem Moment entdeckt der Ji Wook, der noch immer etwas paralysiert ist.
Eun Soek lässt sich nichts anmerken und sagt zu Yeon Jae : Lass uns gehen.

Unterdessen läuft Mamas Date super, bis sie sich an einem Stück schleimigen Fisches verschluckt, das der Arzt ihr vor aller Augen mit einem speziellen Griff von hinten um den Körper, dem Heimlich Manöver, wieder entfernt. Das ist der Alptraum jedes ersten Dates und Mama flieht Hals über Kopf.

Ji Wook kann in dieser Nacht nicht schlafen, immer wieder gehen ihm Yeon Jaes Worte durch den Kopf. Am nächsten Morgen bei der Sitzung stellt er fest, dass sein Team keine brauchbaren Ideen liefern kann. Und so kommt Yeon Jaes Projekt wieder auf den Tisch. Ji Wook klärt die Abteilung auch darüber auf, dass sich die Sache mit Wilson geklärt hat.
Zurück in seinem Büro lässt er Yeon Jae rufen, die weniger später bei ihm ankommt. Ji Wook bittet sie, zurück in die Firma zu kommen, um ihr Projekt selbst zu betreuen.
Aber Yeon Jae lehnt das Angebot ab. Sie bedankt sich, jetzt habe sie endlich das Gefühl, für ihre Leistung geschätzt zu werden. Ji Wook wird aufgebrachter und sagt, dass er ihre Arbeit von jetzt an immer schätzen wird. Aber sie lehnt trotzdem ab und will gehen. Er springt auf und fährt sie an, warum sie nie das tut, was man von ihr will, warum sie nicht einfach zurückkommen kann.
Sie fragt, warum er so unfreundlich zu ihr ist. Sie ist nicht einmal seine Angstellte.
Das holt ihn wieder zurück auf den Boden und er entschuldigt sich für sein Verhalten am Vorabend. Und dann brüllt er schon wieder (Junge …), warum sie nicht einfach zurück zur Arbeit kommen kann. Und sie schreit zurück: Weil sie nicht will!
Und er schreit: Du hast gesagt, du wolltest mich sehen! Das bringt sie zum Verstummen. Er: Ich gebe dir jetzt diese Chance. Sie: Du hast es gehört? Er: Ja, ich habe es gehört.
Knistern liegt in der Luft, schnulzige Musik ertönt und … Papa entert ungefragt das Büro. Menno!

Papa will wissen, wann Ji Wook die Verlobungsringe kaufen geht. Oh, Autsch. Schlechtestes Thema überhaupt. Ji Wook antwortet nach einem Blick auf Yeon Jae, die seinem Blick ausweicht: Heute. Yeon Jae entschuldigt sich und geht. (Was man ihr wirklich nicht verdenken kann).
Papa will wissen, wer die seltsame Frau war, aber Ji Wook entschuldigt sich und nimmt die Verfolgung auf. Aber die Aufzugtüren schließen sich, bevor er Yeon Jae erreicht und er ist noch nicht Manns genug, um sich die Feuertreppe hinunterzustürzen, wie es andere Kdrama-Helden in dieser Situation sonst tun.

Eun Soek sitzt brütend in seinem Büro und leckt seine Wunden. Aber dann beschließt er den Liebeskummer Liebeskummer sein zu lassen und stürzt sich in die Arbeit. Er findet seine Mitarbeiter um ein Laptop versammelt. Ein Kollege meint zu ihm, dass er neidisch sei. Eun Soek, habe zwar keinen Charme als Doktor, aber als Mann scheint er verborgene Reize zu haben. Eun Soek ist verwirrt, bis die Krankenschwestern ihn aufklären: Er ist der Star eines Webcartoons.
Es zeigt zwei Bilder von ihm, eines grimmig und eines mit einer Frau tanzend und darunter steht: „Das ist der gemeinste Doktor des Krankenhauses. Aber es gibt Neuigkeiten, er tanzt jetzt Tango“. Darunter das gezeichnete Bild eines Mädchens mit Herzchen um sie herum.
Eun Soek findet das alles gar nicht witzig, er stürmt los und stellt die Übeltäterin zu Rede. Es ist Makeupmädchen Hee Joo.

Die bekommt jetzt eine ordentliche Standpauke: Warum sie so einen Unsinn tut und ihn im ganzen Krankenhaus lächerlich macht. Was werden seine Vorgesetzten dazu sagen. Und überhaupt: Hat sie zu viel Zeit?
Selbst der dauerlächelnden Hee Joo vergeht da das Lachen. Als er sich ausgetobt hat, sieht er zur Tür und sieht Yeon Jae, die das alles mitangehört hat.

Sie will sich bei ihm erkundigen, was bei dem Date passiert ist, weil ihre Mutter sich weigert, etwas zu erzählen. Ein Soek fragt sie schroff, warum sie das nicht über das Telefon gefragt hat. Yeon Jae packt ein Spielzeug für den Hund aus, das sie ihm geben wollte.
Sie spricht ihn auch auf sein Benehmen Hee Joo gegenüber an. Sie bittet ihn, netter zu ihr zu sein, weil sie noch so jung und auch eine Krebspatientin ist. Er gibt kühl zurück: Na und? Bedeutet das, dass sie sich alles erlauben kann?
Sie soll sich um ihre eigenen Sachen kümmern und aufhören Probleme zu verursachen, indem sie einen verlobten Mann liebt. Wow, jetzt ist er richtig in Fahrt, oder? Arme Yeon Jae, die beiden Jungs, die du dir da angelacht hast, haben eindeutige Probleme mit ihrem Temperament, wenn es darum geht, unterdrückte Gefühle zu verarbeiten.
Sie wirkt gekränkt und meint: In deinen Augen muss ich jämmerlich wirken. Er: Bist du das nicht? Woah, du verspielst gerade deine letzten Sympathiepunkte.

Yeon Jae geht zum Tangostudo und sieht der Gehilfin und einem Fremden beim Tanz zu. Als die beiden fertig sind, applaudiert sie. Die Gehilfin lädt sie auf einen Kaffee ein. Yeon Jae fragt sie, wie lange es dauert, so toll wie sie tanzen zu können. Die Antwort: 6 Jahre. Yeon Jae sagt, dass das nicht klappen wird und die Gehilfin bietet ihr zumindest Etrastunden an, damit es etwas schneller geht.

Unterdessen sitzt Ji Wook in seinem Wagen vor dem Juwelier und kann sich nicht durchringen hineinzugehen. Er zwingt sich auszusteigen, die Treppen zum Eingang hochzugehen und greift nach dem Türgriff. Da sieht er drinnen Se Kyung sitzen und seine Hand bleibt in der Luft schweben. Sekundenlang kämpft er mit sich und dreht sich dann um und fährt davon. Er ruft Yeon Jae an, aber die meldet sich nicht. (Weil sie nämlich gerade ihre erste Extrastunde hat). Stattdessen geht die Gehilfin ans Telefon. Ji Wook fragt, wo sie sei. Er will Yeon Jae sprechen, aber die Gehilfin meint, sie wäre gerade beschäftigt. Da wendet er mit quietschenden Reifen und rast zum Ort des Geschehens.

Er findet Yeon Jae allein vor. Er sieht sie einen Moment an, dann geht er mit energischen Schritten auf sie zu, streift sein Jacket ab und krempelt sich die Hemdsärmel hoch. Wortlos zieht er sie (in Tanzhaltung) an sich und beginnt sie über das Parkett zu schieben. Sie sehen sich in die Augen, die ganzen unausgesprochenen Gefühle und das Begehren knistern förmlich zwischen ihnen in der Luft.

Schnelle Schnitte zeigen Hände, die über den Körper des anderen gleiten. Man würde sich nicht wundern, wenn sie gleich auf dem Parkett übereinander herfallen. Irgendwann halten sie inne, ihre Gesichter nähern sich. Nur noch Augenblicke, dann küssen sie sich… nicht.
Ji Wook entfährt ein gequältes „Wie soll man so seine Gefühle loswerden?!“ Er trennt sich von ihr und geht weg.

Ich gebe zu, diese wirklich spektakuläre Szene hat zu Beginn ihre Wirkung bei mir verfehlt. Ich muss immer lachen, wenn Männer in superdominante Gesten verfallen und Lee Dong Wook reizt mich als Mann leider so gar nicht. Aber der Rest dieser Szene war großartig, weil die Emotionen nur so durch die Luft fliegen. Und weil’s so schön war und ich viel zu viele Screenshots gemacht habe (so etwa 12 *hust*), gibt’s noch mal Bildchen:

Als Ji Wook zu Hause ankommt, wartet einmal mehr eine schäumende Se Kyung auf ihn. Er reagiert gar nicht auf ihre Standpauke, sondern sagt nur: Lass uns die Verlobung lösen. Er bietet ihr an, dass sie sich trennen kann, damit sie ihr Gesicht nicht verliert. Aber sie will nicht. Sie droht ihm: Was ist, wenn mein Vater davon erfährt? Er wird eure Firma zerstören. Er: Egal, wir bauen eine Neue auf.
Se Kyung ist wütend, aber auch verletzt (was ich sogar verstehen kann). Als sie nach Hause kommt, reisst sie sich ihre Perlenkette vom Hals. Dann klingelt ihr Handy und dran ist ausgerechnet der Mistkerl von einem ehemaligen Geliebten, der sich mit ihr treffen will. Sie: Was für ein Timing. (Ja, das sehe ich auch so.) Sie sagt, sie will ihn nicht mehr sehen.

Se Kyung ist so eine Sache. Sie ist eindeutig die Antagonistin hier, aber statt wie sonst aus irrationaler Nervigkeit zu bestehen, hat sie tatsächlich Eigenschaften abseits der Biestigkeit, die mich sie als Mensch sehen und teilweise mit ihr fühlen lassen. Es ist schon hart, dass die Männer sie immer nur wegen deines Geldes wollen und sie selbst dann immer wieder sitzengelassen wird.

Als Yeon Jae am nächsten Morgen das Haus verlässt, findet sie dort Ji Wook in seinem Auto schlafend vor. Als sie näherkommt, wacht er auf und steigt verlegen aus. Kurzer krampfiger Smalltalk, dann gibt er ihr Wilsons Ring und bietet ihr an, sie mitzunehmen, wo immer sie auch hin will. Sie reagiert nicht. Er: Ich muss eh hier weg, also… Sie reagiert noch immer nicht. Er dreht sich um und zieht eine „Mist!“-Grimmasse. Am Ende steigt sie doch ein.
Sie: Ich will zu einem Freizeitparkt. Ahh, nein. Kdrama-Pärchen-Location Nr. 1. Bitte keine lachenden Karussellfahrten, Eiscremeorgien und Häschenohren mehr!

Angekommen, betritt Ji Wook mit ihr den Park und meint, sie habe Glück gehabt, dass er heute da sei. Immerhin sei es nicht lustig, allein in einen Freizeitpark zu sehen und da er schon einmal hier ist und heute auch nichts Wichtiges mehr vorhat… *lol* Weniger subtil ging es nicht, oder?
Aber Yeon Jae will sich nicht amüsieren (Gott sei’s gedankt!). Sie will sich bei jemandem entschuldigen (das ist ein Punkt auf ihrer Liste), nämlich bei ihrer ersten Liebe.
Yeon Jae findet ihre erste Liebe und spricht mit ihm, während Ji Wook eigersüchtig in Sichtweite auf und ab tigert. Sie entschuldigt sich bei ihm und erklärt, dass sie seine Einladung zu einem Date damals nur abgelehnt hat, weil ihr Vater so krank gewesen ist und nicht, weil sie ihn nicht gemocht hätte. Die Jugendliebe antwortet, dass er sie nur eingeladen habe, weil er ihre Freundin Hye Won toll fand und gehofft hatte, über sie an seine Angebetete heranzukommen.
Yeon Jae ist peinlich berührt ob dieser Offenbarung und Ji Wook lacht sich eins.

Yeon Jae und Ji Wook tollen nun doch durch den Freizeitpark. Wie der Kdrama-Zufall es so will ist auch Hye Won mit ihrer Tochter im dort und kommt natürlich genau dazu, als die beiden heftig am Flirten sind. (Angeblich hat Yeon Jae eine abstehende Haarsträhne, die Jo Wook unbedingt umständlich glätten muss. Jep.).
Und nun verwandelt sich die Hye Won, die ihrer Freundin noch vor einigen Folgen geraten hat, den Burschen einfach zu verführen, plötzlich in eine Moralapostelin und knallt den beiden ein paar kühle Worte vor die Nase, ehe sie von dannen zieht.

Ji Wook fährt Yeon Jae nach Hause. Dabei bemerken sie nicht, dass auch Eun Soek in seinem Auto vor dem Haus wartet und überlegt, wie er einerseits sein Hiersein erklären und sich andererseits für sein Verhalten entschuldigen kann. Der Anblick der beiden beendet das Vorhaben.
Kaum, dass er sich von Yeon Jae verabschiedet hat, wird Ji Wook von Se Kyung angerufen. Die betrinkt sich gerade in einer Bar und als er bei ihr ankommt, erklärt sie ihm, dass sie die Verlobung auf keinen Fall von sich aus lösen wird.
Er fährt sie nach Hause, wo ihr Ex bereits wartet und sein Gift versprüht. Ji Wook will wissen, wer das ist und Se Kyung gesteht die ganze Sache. Dass sie diesen Mann geliebt hat und er das nun ausnutzt, um Geld zu erpressen.
Sie sagt Ji Wook, dass er jetzt einen Grund hat, die Verlobung zu lösen. Wenn er sagt, dass er wegen Se Kyungs Vergangenheit die Hochzeit nicht möchte, wird ihr Vater keinen Einspruch erheben.

Unterdessen trifft Yeon Jae Hye Won in einem Café und Hye Won ist nicht versöhnlicher als vorher.

Hye Won wirft Yeon Jae an den Kopf, dass sie armseelig ist, weil sie sich schamlos an Ji Wook heranwirft, obwohl sie weiß, dass er sich in wenigen Tagen verloben wird. Yeon Jae antwortet, dass sie das weiß, dass sie ihn aber trotzdem sehen will, weil sie ihn gern hat und weil sie nicht weiß, ob sie vor ihrem Tod noch einmal einen Mann treffen wird, der ihr Herz so zum klopfen bringt.
Hye Won sagt ihr, dass sie verrückt ist und aufwachen soll. Wenn er dann heiratet und sie verlässt, soll Yeon Jae nicht zu ihr kommen, um sich auszuheulen.
Bis dahin war ich noch am Überlegen, ob es nicht vielleicht doch die Sorge um die Freundin ist, die Hye Won so heftig werden lässt, aber dann platzt sie damit heraus, dass das jetzt das Ende ihrer 20 Jahre währenden Freundschaft ist. Äh. Ja.
Hye Won steht auf und will gehen. Da ruft Yeon Jae ihr hinterher: Ich habe Krebs!
Hye Won dreht sich um. „Ich habe nur noch 6, nein, 5 Monate zu leben.“
Hye Won ist fassungslos: Du lügst. Yeon Jae beginnt zu weinen und sagt, dass sie sich noch einmal verlieben will, bevor sie stirbt.
Jetzt ist an Yeon Jae Hye Won zu trösten, die in Tränen aufgelöst ist. Die beiden Freundinnen liegen sich heulend in den Armen. Hye Won fragt, ob sie es ihrer Mutter oder Ji Wook gesagt hat. Yeon Jae verneint beides. Hye Won seufzt, aber sie sagt, dass sie, egal was passiert, hinter ihr stehen wird.

Großes Familienessen ist angesagt. Se Kyungs und Ji Wooks Familie. Die Väter machen Pläne für den Hochzeitstermin, als Ji Wook die Bombe platzen lässt: Er wird die Verlobung nicht eingehen. Auf die Frage nach dem Grund antwortet er, dass Se Kyung zu gut für ihn ist und einen besseren Mann verdient hat. Dann verabschiedet er sich.
Sein Vater eilt ihm hinterher, will ihn dazu bringen zurückzunehmen, was er gerade getan hat und ohrfeigt ihn. (Wie oft wurde Ji Wook bislang eigentlich geschlagen?) Aber Ji Wook weigert sich. Er hat seinen Entschluss gefasst.

Yeon Jae wartet vor Ji Wooks Haus auf ihn, als er nach Hause kommt. Er steigt aus und für einige Momente stehen sie sich innerlich aufgewühlt gegenüber. Yeon Jae fragt Ji Wook, ob sie miteinander (aus)gehen sollen. Statt einer Antwort zieht er sie in seine Arme.

Ende Episode 8
He! Wo ist der atemberaubende, leidenschaftliche, nicht jugendfreie Kuss? Nach dem Vorspiel auf dem Tanzparkett und all den unterdrückten Gefühlen ist alles, was wir kriegen, eine Umarmung? Pöh.

Waren die letzten zwei Folgen Eun Soeks, sind diese beiden eindeutig die von Ji Wook. Er fällt in diesen zwei Episoden von einem emotionalen Extrem ins andere, kämpft gegen sich und gegen seine Gefühle, ist zornig und verzweifelt, um am Ende sehr konsequent seine Entscheidung zu fällen. Halbherzigkeit kann man ihm jetzt nicht mehr vorwerfen. Was ich so interessant an Ji Wooks innerem Konflikt finde, ist, dass seine Gefühle für Yeon Jae weniger der Grund als der Auslöser für sein Verhalten sind. Tatsächlich ist ist es seine Verliebtheit, die ihm bewusst macht, wie er lebt – oder eben nicht lebt. Wie sehr sein Vater ihm vorschreibt, was er zu tun hat und was das aus ihm gemacht hat. Einmal von Yeon Jae aus seinem Desinteresse gerissen, will er endlich ein eigenes, selbstbestimmtes Leben und ist auch bereit dafür zu kämpfen.

Nun, da die beiden mehr oder weniger „zusammen“ sind, drängt sich auch eine weitere Frage mehr in den Vordergrund: Ist das, was Yeon Jae da macht, eigentlich in Ordnung? Ji Wook weiß ja nichts von ihrer Erkrankung. Der Urlaubsflirt war eine Sache, aber zuzulassen, dass seine Gefühle so ernst werden, dass er sein ganzes Leben dafür umkrempelt, ohne ihm die Wahrheit zu gestehen, ist eine andere Sache. Und doch: Hat jemand, der totkrank ist, nicht auch das Recht sich zu verlieben, wie jeder andere auch? Darf man da nicht einmal egoistisch sein? Eine schwierige, aber sehr spannende Frage, die mit Sicherheit für die weitere Handlung eine Rolle spielen wird.

3 Kommentare leave one →
  1. minthoa permalink
    12. Oktober 2011 15:42

    Ich finde auch seine Träne etwas ungewöhnlich. Danke für’s aufschreiben, liest sich wie immer toll.
    Nur den Absatz, der die Aufzugsszene einleitet könntest du theoretisch löschen- der ist doppelt: „Die beiden Alten verstehen sich großartig, (…) knapp über einem Quadratmeter …“

  2. 12. Oktober 2011 22:39

    Hach ja, die Kdrama-Männer… fangen immer an zu heulen, wenn sie emotional sehr aufgewühlt sind … Aber irgendwie mag ich das. *g*

    Danke, ich habe den doppelten Absatz gelöscht.

  3. 13. Oktober 2011 12:45

    ich hatte auch große Lust das Drama zu recappen, aber du machst das so großartig, dass es wohl keinen Sinn mehr hat… T.T Vielleicht sollte ich einfach Links zu deinen Recaps posten😉

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