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Einblicke ins Verlagswesen – eine Linksammlung

17. Oktober 2011

Verlagen wird ja gerne unterstellt, dass bei ihnen nur geldgierige Manager arbeiten, die Bücher zu teuer sind und die falschen Bücher mit der falschen Strategie vermarktet würden. Diese Kritik mag manchmal zutreffend sein, ist aber auch oft nicht ganz fair. Das merkt man dann, wenn man die Gelegenheit zu einem Blick hinter die Kulissen erhält. Da stellt man nämlich fest, dass der eigene Eindruck oft genug täuscht und Verlage sich mit Problematiken auseinandersetzen müssen, die einem als normaler Leser gar nicht so bewusst sind.

Es erscheinen in der letzten Zeit aber immer wieder Artikel, die sich mit diesen Problemen beschäftigen und Einblicke geben, die man sonst nicht bekommt. Ich dachte mir, dass es sinnvoll wäre, diese Texte zu sammeln, damit man sie immer mal wieder nachlesen kann. So wird dann vielleicht verständlicher, warum manchmal ein Buch geteilt werden muss, warum bestimmte Formate sinnvoller sind als andere und wie ein Buch eigentlich zu seinem Preis kommt.

Ich werden den Eintrag hier immer wieder aktualisieren, wenn ich irgendwo etwas entdecke, das ich interessant finde und hoffe, dass so eine kleine, nützliche Linksammlung entsteht.


Über das “Für die Schublade schreiben” und die Verlagssuche
Kerstin Pflieger, 15. September 2011

Dieser an angehende Autoren gerichtete Artikel einer deutschen Fantasy-Autorin hat nach seinem Erscheinen ziemlich die Runde gemacht. Er räumt mit vielen Vorurteilen und wiedergekäutem Gemecker ein wenig auf, indem er auch die Perspektive des Verlags miteinbezieht, wenn es um die Veröffentlichung neuer Autoren und Themen geht. Sehr lesenswert.

Ein US-Buch, zwei deutsche Bücher
Darkstars Fantasy News, 1. Juli 2011

Darkstar hat einige Lektoren großer Verlage nach den Ursachen der Buchteilungen im Fantasybereich befragt. Herausgekommen ist ein informativer Artikel, der die verschiedenen Aspekte der Problematik aus Verlagssicht ganz gut zusammenfasst.

Verlagsgeplauder – Ebooks – technische Revolution oder teure Sackgasse?
Verlorene Werke, 14 Juli 2011

Ebooks empfinden viele dieser Tage als zu teuer und ärgern sich darüber, schließlich hat man ja kein festes Buch mehr in Händen, sondern nur eine immaterielle Datei. In diesem Artikel wird aus Sicht eines kleinen Verlegers unter anderem erklärt, warum es für die Verlage gar nicht so viel billiger ist, dass sie das Buch nicht mehr auf Papier bannen müssen und warum es noch etwas dauern wird, bis wir hier soweit sind wie in den USA.

 

One Comment leave one →
  1. 16. Januar 2012 14:24

    Hallo,

    ich bin gerade nur zufällig auf deine Seite gestoßen und finde es toll, dass du versuchst uns am laufenden zu halten und einen kleinen Einblick in die Funktionen eines Verlagswesens aufzeigen möchtest🙂

    Ein interessanter Blog wäre vielleicht auch dieser hier

    http://www.veroeffentlichen-heute.de

    Verfolge diesen Blog eigentlich sehr gerne und denke für andere wäre dies auch recht interessant

    Liebe Grüße
    Nad.

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