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[Kdrama] Scent of a Woman 9+10

25. Oktober 2011
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Zwei neue Folgen. Macht euch auf jede Menge Drama gefasst …

Während Yeon Jae und Ji Wook endlich zueinander gefunden haben, ist Ji Wooks Vater in Erklärungsnot. Die Eltern der Fastverlobten beschließen, zunächst einmal alles zu vertuschen, um die Medien nicht aufmerksam zu machen, und zu versuchen, Ji Wook wieder zur Vernunft zu bringen. Auf dem Weg nach draußen greift Se Kyungs Vater sich schweratmend ans Herz und bricht zusammen.

Ji Wook presst Yeon Jae so verzweifelt an sich, dass sie irgendwann zu zappeln beginnt und darüber klagt, dass sie keine Luft mehr bekommt. Sie trennen sich voneinander und plötzlich sind beide verlegen. Yeon Jae will gehen, aber Ji Wook hält sie zurück und lädt sie nach drinnen ein. Sie sieht ihn misstrauisch an. Nach drinnen? Er sagt, nein, es sei nicht, was sie denkt (Warum nicht?!), er muss ihr etwas sagen.
Drinnen bietet er ihr etwas zu trinken an. Als er ihr das Wasserglas übergeben will, berühren sich ihre Finger und plötzlich erstarren beide und sehen sich an. Ha! Jaja, nicht das, was sie denkt…

Doch bevor es zu mehr kommen kann, nimmt Yeon Jae das Glas an sich und will wissen, was er zu erzählen hat. Ji Wook gesteht ihr, dass er seine Verlobung gelöst hat. Er versichert ihr auch sofort, dass er das nicht wegen ihr gemacht hat. Junge! Gerade hast du geheult und sie fast erdrückt vor Freude, sie in den Armen halten zu können. Wer soll dir das noch abkaufen? Er fährt fort: Ich habe es für mich gemacht. Ich will mein eigenes Leben leben. Ok. Das wiederum kaufe ich ihm ab.
Ji Wook bekommt einen Anruf, in dem er vom Zusammenbruch von Se Kyungs Vater erfährt. Yeon Jae geht nach Hause und er eilt ins Krankenhaus.

Se Kyung und ihr Bruder (der auch ein echtes Herzchen ist – das liegt wohl in der Familie) erfahren vom Arzt, dass ihr Vater wohl keine Herzkrankheit hat und sie noch nach der Ursache suchen. Der Bruder wirft Se Kyung vor, Schuld am Zustand des Vaters zu sein, weil sie es mal wieder geschafft hat, sich in „Männerprobleme“ zu bringen. In diesem Moment kommt Ji Wook dazu, der ihn bittet aufzuhören, Se Kyung Vorfwürfe zu machen. Es sei allein seine Schuld gewesen.
Der Bruder geht und Se Kyung setzt sich ans Bett ihres Vaters und entschuldigt sich unter Tränen, dass sie ihn immer wieder verletzt. Wie gesagt, mir tut das Mädchen leid. Man merkt, wie sie so geworden ist, wie sie jetzt ist. Die hätte einfach öfter mal jemand ganz fest in die Arme nehmen müssen, statt sie mit Geld zu bewerfen.

Sie bleiben über Nacht am Bett sitzen. Als Se Kyungs Vater am nächsten Morgen erwacht, fragt er Ji Wook, ob er seine Meinung im Bezug auf die Verlobung geändert habe. Ji Wook schweigt einen Moment, dann entschuldigt er sich. Se Kyungs Vater bittet sie beide zu gehen.
Draußen macht Se Kyung Ji Wook Vorwürfe. Warum hat er nicht einfach gesagt, dass er es sich überlegen wird, um ihren Vater zu schonen? Aber Ji Wook meint, er kann einfach nicht so weitermachen.
Sie will wissen, woher sein Sinneswandel kommt. Er sagt, dass sein Vater vermutlich schon einen Sarg für ihn ausgesucht hat (so sehr hat er sein Leben für ihn durchgeplant). Er fühlt sich, als würde er ersticken. Er kann so nicht mehr leben, immer die Wünsche seines Vaters erfüllend. Er will sein eigenes Leben und nicht das seines Vaters leben. Er rät ihr, ebenfalls loszugehen und ihr eigenes Leben zu leben.
Ji Wook geht, nur um mit Eun Soek zusammenzstoßen. Eun Soek sagt, er müsse ja ein anstrengendes Leben haben, mal mit dieser und mal mit jener Frau. Und er rät ihm, die Sache zu klären. Ji Wook gibt kühl zurück, dass er ihm eigentlich keine Rechenschaft schuldig sei, aber dass er das schon getan hat, indem er seine Verlobung abgesagt hat.

Unterdessen holt Se Kyungs Vater seinen Sekreatät zu sich und weist ihn an, etwas gegen Line Tours zu unternehmen, um sie einzuschüchtern. Und schon wenig später laufen bei Line Tours die Telefone heiß, weil Airlines und Hotels, die mit Soejin in Verbindung stehen, plötzlich Aufträge stornieren und die Zusammenarbeit verweigern.
Im Flur treffen die Line Tours Direktoren auf Se Kyung und stellen sie zur Rede, bis Ji Wook einschreitet und sie zu einem privaten Gespräch bittet. Dabei stellt sich heraus, dass sie nichts von der Aktion ihres Vaters wusste.

Als Se Kyung später ins Krankenhaus kommt, um mit ihrem Vater zu sprechen, trifft sie Eun Soek bei ihm an, der ihr erklärt, dass sie einen kleinen Tumor bei ihrem Vater gefunden haben und sie deshalb mehr Tests machen müssen.

Ji Wook läuft zu Höchstform auf in dem Versuch, das Chaos in der Firma in den Griff zu bekommen und sagt sogar ein geplantes Abendessen mit Yeon Jae ab, ohne ihr etwas von den Vorfällen zu erzählen. Als er nach Hause kommt, wartet dort bereits sein Vater auf ihn.
Er will ihn erneut dazu drängen, sich zu entschuldigen und die Verlobung wieder aufzunehmen. Aber Ji Wook weigert sich weiterhin. Sein Vater fragt, ob er seine Firma zerstören will. Ob er weiß, wie hart er dafür gearbeitet hat, diese Firma aufzubauen. Ji-wook: „Wie könnte ich das nicht wissen? Deshalb hast du ja meine Mutter und mich verlassen. Weil du so sehr mit deiner Firma beschäftigt warst, ist meine Mutter gestorben, ohne dass du es wusstest“.
Zu diesem Zeitpunkt war er gerade 12 Jahre alt. Er musste damals mit allem, mit seiner Angst und seiner Einsamkeit alleine fertig werden.
Der Vater gibt zurück: „Und weil du von mir enttäuscht bist, ist es dir egal, ob du die Firma ruinierst?“
Ji Wook fragt ihn, warum jemand, der seine Firma mit eigenen Händen aufgebaut hat, sich nun von jemandem wie Se Kyungs Vater abhängig macht. Die Firma wird nicht untergehen, sagt er. Er wird dafür sorgen. Und dann bittet er seinen Vater, ihn in Ruhe zu lassen.

Yeon Jae sitzt über ihrem Kalender. Ihr bleiben noch 127 Tage. Sie blättert in ihrem Büchlein und bleibt schließlich an Punkt 5 ihrer Liste hängen: Ein Hochzeitskleid anprobieren. In ihrer Phantasie geht sie mit Ji Wook den Gang zum Altar hinunter. Als er sie küssen will, erwacht sie aus ihrer Phantasie und schüttelt den Kopf. Nein, irgendwie passt das nicht.

Am nächsten Morgen hat Ji Wook eine Krisensitzung mit Yeon Jaes ehemaliger Abteilung. Jetzt, wo ihnen die Auslandsangebote wegbrechen, ist es umso wichtiger Jeon Jaes Tourangebot nach Wando schnell fertigzustellen, um genügend Reisen im Land zu haben. Da niemand frei ist, um vor Ort die letzten Vorkehrungen zu treffen, beschließt Ji Wook, selbst dorthin zu reisen.

Yeon Jae trifft sich mit Hye Won, die an diesem Tag Geburtstag hat, aber nicht sehr glücklich aussieht. Von ihr erfährt sie von den Problemen im Unternehmen und davon, dass Ji Wook allein nach Wando gefahren ist.
Später hat sie einen Termin im Krankenhaus. Eigentlich soll sie jetzt mit einer Behandlung beginnen, die 4-5 Tage dauern wird. Entgegen Eun Soeks Protesten entschließt sich sich plötzlich, die Behandlung zu verschieben und reist Ji Wook hinterher.

Der ist gerade dabei, sich von den Verantwortlichen vor Ort herumführen zu lassen, als Yeon Jae mit dem Taxi angefahren kommt. Er fragt sie, was sie hier tut und sie meint: Ich hatte Angst, dass du das hier wieder „so ungefähr“ machst. Deshalb sei sie gekommen, um zu sehen, ob er ihr Projekt auch erfolgversprechend umsetzt. Die beiden lächeln sich an und beginnen eine gemeinsame Tour über die Insel. Spontan erinnert man sich an ihren gemeinsamen ersten Urlaub, auch wenn Okinawa deutlich sonniger war.
Zum Ende des Tages überrascht Ji Wook Yeon Jae noch: Er führt sie auf eine leere Wiese auf einem Hügel und teilt ihr mit, dass sie hier campen werden. Schließlich gehört das ja auch zu ihrem Tourkonzept.

Der feine Herr lässt dann auch Yeon Jae das Zelt aufbauen, weil er selbst das noch nie getan hat. Sein Handy klingelt und Se Kyung, die von ihrem Sekretär erfahren hat, dass er nach Wando gereist ist, ist dran. Sie bietet an, ihren Vater zur Vernunft zu bringen, wenn es ihm wieder besser geht. Sie hat nämlich noch immer ein schlechtes Gewissen, weil Ji Wook nicht den einfachen Ausweg über ihre Männergeschichten gewählt hat.
In diesem Moment haut Yeon Jae sich beim Heringe einschlagen auf den Daumen und schreit auf. Damit weiß dann auch Se Kyung, dass Ji Wook nicht allein ist. Und weil sie ein schlaues Mädchen ist, kann sie sich zusammenreimen, wer da bei ihm ist. Ji Wook versucht auch gar nicht es zu leugnen. Sie fragt empört, ob er die Verlobung etwa wegen dieser Frau abgesagt hat. (Ich dachte, dass sie das längst wüsste? Vielleicht doch kein so schlaues Mädchen). Aber er antwortet nur, dass das egal ist und nichts mit ihr zu tun hat. Se Kyung empört sich noch einmal, aber Ji Wook sagt nur, dass er jetzt auflegt und macht dann genau das.

Am Abend sitzen sie gemeinsam in Campingstühlen am Lagerfeuuer und unterhalten sich. Yeon Jae fragt Ji Wook, ob er es bereut, seine Verlobung abgesagt zu haben. Ji Wook verneint, er würde es mehr bereuen, hätte er es nicht getan. Er beginnt zu erzählen. Nach dem Tod seiner Mutter war es ihm egal, was aus ihm werden würde. Er hatte sich selbst aufgegeben, konnte aber noch immer bequem leben wegen des Wohlstands seines Vaters. Also dachte er, er müsse einfach nur tun, was sein Vater von ihm will. Auch was das Heiraten angeht. Aber plötzlich weiß er, dass er so nicht mehr leben kann. Und der Grund dafür ist sie.
Sie sieht ein wenig unsicher aus, aber er sieht sie weiter an. Sein Blick wird intensiver und sie entscheidet spontan, dass sie schlafen gehen will. Als sie aufsteht, packt er die bei der Hand und hält sie zurück. Er fragt: Kannst du hierbleiben? Bei mir?

Trotzdem nächtigt er später im Auto und sie allein im Zelt. Aber wirklich schlafen kann keiner von beiden. Zu bewusst sind sie sich der Anwesenheit des jeweils Anderen. Er: Du kannst nicht schlafen, oder? Sie: Ja, weil du nicht aufhörst mit mir zu sprechen. *lol* Er: Gut, dann werde ich nicht mehr mit dir sprechen. Frustriert sieht er aus dem Autofenster und starrt zum Zelt hinüber. Und ruft dann: „Achte darauf, dass du dein Zelt zugezogen hast, sonst krabbelt noch etwas rein.“ *lol* Nicht einmal eine Minute hat er es ausgehalten.

In diesem Moment sieht Yeon Jae tatsächlich ein Käferchen durchs Zelt krabbeln und beginnt zu kreischen. Unser Ritter in leuchtender Rüstung eilt natürlich sofort zu Hilfe und entert das Zelt. Er fängt den Käfer in seiner Jacke und wirft sie samt Insekt aus dem Zelt. Dann macht er ganz schnell den Reißverschluss zu. Und so sitzen sie denn doch gemeinsam im Zelt, während draußen der große böse Käfer lauert. Klar, dass man jetzt die Klappe nicht mehr öffnen darf und zu zweit im Zelt bleiben muss.
Oh, ihr Kinder, ihr seid beide lange erwachsen und ihr braucht noch Käfer als Ausrede?

Ji Wook verliert auch keine Zeit. Er beginnt Yeon Jae ganz intensiv anzusehen und sich ihr zu nähern. Sie küssen sich und sie sinkt unter Ji Wook auf die Decken… bis das Zelt mit ihnen zusammen umkippt. Das Ergebnis ist viel Geschrei und Gezappel unter verhedderten Zeltplanen.
Als beide sich befreit haben, folgt eine Menge peinlich berührtes Gezeter: Wer das Zelt so schlecht aufgestellt hätte und wer sich zu stürmisch auf den anderen geworfen habe und überhaupt.
Kurze peinliche Stille, dann ein Seitenblick von Ji Wook: Willst du’s noch mal tun? Sie stellt sich dumm: Was? Er überlegt kurz und windet sich dann doch raus: Das Zelt aufstellen, weil er nicht weiß, wie es geht. Oh, ihr Kinder …
Den Rest der Nacht verbringen sie wieder brav getrennt. Tja, Yeon Jae, wer wollte denn den jüngeren Kerl verführen und ist jetzt so ein feiges Huhn?

Am nächsten Morgen überrascht Ji Wook Yeon Jae mit zwei Fahrrädern. In ihrem Reiseplan stand nämlich auch eine Fahrradtour an der Küste. Zufälligerweise ist das auch ein Punkt auf ihrer „Bevor ich sterbe“-Liste.
Sie behauptet aber, dass sie nicht wüsste, wie man Fahrrad fährt. Sicher, genauso wie du panische Angst vor Käfern hast.
Also müssen sie sich ein Rad teilen. Ji Wook fährt und Yeon Jae sitzt auf der Lenkerstange, damit sie sich verliebt angucken und ein wenig knutschen können. Hach.

Bevor sie zurückfahren, schweift Ji Wooks Blick noch suchend über die Landschaft. Auf Yeon Jaes Nachfragen antwortet er, dass er einen Hügel sucht, erklärt das aber nicht näher.
Auf dem Rückweg hat Yeon Jae offensichtlich starke Schmerzen, versucht das aber vor Ji Wook zu verbergen.

Nachdem Ji Wook Yeon Jae vor ihrem Haus abgesetzt hat, wartet dort bereits Se Kyung auf sie. Yeon Jae hat mittlerweile so starke Schmerzen, dass sie sich kaum mehr auf den Beinen halten kann.
Sie wirft ihr vor, nur aus Rache ihre Verlobung verhindert zu haben. Als Yeon Jae das verneint, fragt Se Kyung sie, ob sie wirklich denkt, dass die Sache mit Ji Wook von Dauer ist. Am Ende würde er ja doch eine seiner eigenen Art (als wären reiche Gören eine eigene Spezies) heiraten und sie allein lassen.
Yeon Jae sagt, dass ihr das egal ist, weil sie nicht an morgen denkt, sondern nur ihre momentanen Gefühle zählen. Se Kyung stößt noch einige Drohungen aus, dass sie Ji Wook nicht an eine Frau wie sie verlieren wird und rauscht dann von dannen.

Yeon Jae bricht am Zaun zusammen. In diesem Moment entscheidet sich Eun Soek, der die letzten Tage auf glühenden Kohlen saß, sie anzurufen und ihr einen Vortrag zu halten, dass sie endlich zu ihrer Behandlung kommen soll.
Alles, was Yeon Jae herausbringt, ist ein geflüstertes „Eun Soek. Ich habe Schmerzen“. Eun Soek lässt sie gleich vom Krankenwagen abholen und als er sich besorgt über sie beugt, sagt sie: Eun Soek, ich glaube nicht, dass es dieses Mal Verstopfung ist. Er schreit sie an, wie sie jetzt noch Scherze machen kann.

Unterdessen bittet Se Kyung ihren Vater, keinen Druck mehr auf Line Tours zu machen. Er soll Ji Wook ihr überlassen.
Die Untersuchung ergibt, dass Yeon Jae eine Sepsis hat und zudem ihr Tumor gewachsen ist. Eun Soek steht besorgt an ihrem Bett, als Ji Wook anruft. Yeon Jae schläft. Er geht ans Telefon und sagt, dass Yeon Jae nicht ans Telefon gehen kann. Da geht der Eifersuchtsalarm bei Ji Wook los, aber Eun Soek legt einfach auf und schaltet das Telefon ab.

Als Yeon Jae aufwacht, steht Eun Soek noch immer an ihrem Bett und informiert sie über die Sepsis. Sie ist erleichtert, dass es nichts Schlimmeres ist. Das macht ihn wütend und er versucht ihr klarzumachen, dass sie ihrer Gesundheit extrem geschadet hat, weil sie ihre Behandlungen immer verzögert hat und er gar nicht sicher ist, wie er diese jetzt fortsetzen soll. Sie soll ihr Privatleben nicht ständig in Konflikt mit ihrer Behandlung kommen lassen und außerdem ihrer Mutter endlich Bescheid sagen.
Aber das will Yeon Jae nicht. Wie sagt man seiner Mutter, dass man bald sterben will. Sie will ihre Lieben schonen. Er fragt sie, ob sie das alles wirklich allein durchgestehen will. Sie antwortet: Ich habe doch dich. Du bist immer da, wenn es mir schlecht geht,
Eun Soek bekommt diesen hilflosen Gesichtsausdruck, den er immer bekommt, wenn plötzlich Gefühle in ihm aufwallen, die er nicht verarbeiten kann und er sagt nur: Ja, weil ich dein Arzt bin.
Dann erzählt er ihr von Ji Wooks Anruf und geht.

Yeon Jae sitzt im Park vor dem Krankenhaus und prüft die verpassten Anrufe auf ihrem Handy. Es sind unzählige von Ji Wook.
Sie ruft ihn zurück und er bestürmt sie sofort mit Fragen: Was mit ihr los gewesen sei, warum dieser Mann ihr Telefon abgenommen habe. Yeon Jae schwindelt ihm vor, dass sie wegen ihrer Mutter im Krankenhaus sei. Sie schafft es auch irgendwie, ihn davon abzubringen, sie sehen zu wollen.

Auch ihre Mutter stellt sie nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus mit einer Schwindelei ruhig, als die wissen will, warum sie so lange nicht zu Hause war. Zum Glück schluckt ihre Mutter das ziemlich schnell und zeigt ihr dann ganz aufgeregt zwei Bambustriebe, die sie eingepflanzt hatten und von denen einer nun das erste Blatt zeigt.

Am Abend besucht Yeon Jae Ji Wook bei sich zu Hause und er kocht für sie. Sie spricht ihn noch einmal auf den Hügel an, nach dem er in Wando Ausschau gehalten hat. Er antwortet, dass seine Mutter und er vor langer Zeit dort etwas versteckt hätten. Aber er weiß nicht mehr wo.
Ji Wook schneidet sich in den Finger und wie ein kleiner Junge hält er ihn ihr entgegen zum Pusten. Sie sind so goldig.

Während Yeon Jae verlegen giggelnd an seinem Finger herumhaucht, stürmt Ji Wooks Vater seine Wohnung. Papa ist außer sich vor Wut, dass er wegen „dieser Frau“ seine Fast-Verlobte verlassen hat. Er findet dabei so nette Worte wie „eine nichtsnutzige Frau, die mal unter dir gearbeitet hat“. Und fügt hinzu: Wenn du schon herumspielst, dann wenigstens mit jemandem, mit dem es Sinn macht. Und dann hält er ihm vor, dass während er hier mit dieser Frau herumspielt, Se Kyung ihren Vater überzeugt habe, ihnen das Leben nicht mehr schwer zu machen. Oh, die brave, liebe Se Kyung. Die ihm das ganz bestimmt nicht alles brühwarm erzählt hat.
Ji Wook bleibt hart, sagt, dass er weiter mit dieser Frau zusammenbleiben wird. Sein Vater meint, dass er diese Frau ruhig treffen kann, letztlich aber Se Kyung heiraten soll. Jetzt spricht er Yeon Jae direkt an: Sie wäre doch zu alt, um sich Hoffnungen zu machen, Ji Wook heiraten zu können. Und da das zwischen ihnen ja ohnehin nichts Dauerhaftes ist, sollen sie ihre Affaire gefälligst vor Se Kyung geheim halten.
Dann stürmt er von dannen. Na toll. Hauptdache das niedliche Fingergepuste gestört, oder?

Yeon Jae schenkt Ji Wook später den Trieb in einem roten Töpfchen. Als sie den Topf auf ein Bord stellt, geht er zu ihr, umarmt sie von hinten und sagt: Es tut mir Leid. Sie beginnt zu weinen und er dreht sie langsam zu sich um. Mach dir keine Gedanken wegen meines Vaters, sagt er zu ihr.

Am nächsten Tag beginnt Yeon Jae nach Ji Wooks Hügel zu suchen. Als Planerin für Reiserouten kennt sie die Orte in Korea, die in Frage kommen, ganz gut. Der Ort, wohin sie Ji Wook am nächsten Tag entführt, ist tatsächlich sein Hügel. Mit Baum drauf.
Ji Wook ist fassungslos und er erinnert sich daran, dass seine Mutter und er hier etwas vergraben haben, das sie an seinem 20. Geburtstag wieder ausgraben wollten.
Mit einem Stock beginnt er unter dem Baum zu buddeln und findet tatsächlich eine Plastikdose. Er beginnt zu weinen, weil er das Versprechen nicht einlösen konnte. In der Box sind ganz alltägliche Dinge: Steine, Muscheln, Spielzeug. Und ein Brief von Mama.
Seine Mutter wünscht sich unter anderem, dass er jetzt hier ist mit der Person, die er liebt, und dass er seinen Vater nicht zu sehr hasst, weil er immer so beschäftigt ist. Für Ji Wook gibt es nun kein Halten mehr und er weint in Yeon Jaes Armen.

Später erzählt er Yeon Jae von seiner Kindheit. Sie waren nämlich nicht immer reich, sogar ziemlich arm. Seine Mutter hat die Familie durch Feldarbeit ernährt, während sie keinen Kontakt zum Vater hatten. Nach 3 Jahren kam der Vater plötzlich um sie zurückzuholen. Plötzlich lebten sie in einer großen Wohnung, aber glücklich machte sie das nicht. Der Vater kam nie nach Hause, benutzte die Arbeit als Ausrede.
Eines Tages wollte die Mutter mit ihm einkaufen gehen, aber er spielte gerade ein Spiel und wollte nicht und stritt sich mit ihr. Die Mutter ging dann alleine los und starb bei einem Autounfall.
Meine Rührung hält sich etwas in Grenzen, weil das so eine schlimme Tränendrüsen-Klischee-Geschichte ist. Aber trotzdem ist es interessant, weil diese Vorgeschichte zu Ji Wooks heutigem Verhalten passt.
Auf der Rückfahrt hat Yeon Jae wieder Schmerzen und entschuldigt sich, um auf die Toilette zu gehen. Als sie weg ist und heimlich ihre Medikamente nimmt, entdeckt Ji Wook ihr „Bevor ich sterbe“-Büchlein und blättert darin. Er weiß natürlich nicht, wie nahe das Sterben schon ist.

Am nächsten Tag sucht Yeon Jae Eun Soek wegen der Schmerzen auf und er gesteht ihr, dass der Tumor gewachsen ist. Sie will wissen, ob sie ihre verbleibenden Monate noch leben kann und Eun Soek fährt sie an, dass er ihr schließlich gesagt habe, dass die Behandlung wichtig sei. Was irgendwie auch eine Antwort ist.

Zu Hause fragt Yeon Jae ihre Mutter, wie es war, als sie erfahren hat, dass ihr Vater Krebs hat. Ihre Mutter sagt: „Es war schrecklich. Zu wissen, dass jemand, den man liebt, sterben wird, ist wirklich schrecklich. Es ist wie ein Nagel, der einem jeden Tag ein Stückchen mehr ins Herz getrieben wird.“
Na toll, jetzt wird Yeon Jae es ihr sicher noch länger nicht gestehen. Wer würde das seiner Mutter antun wollen.

Unterdessen holt Ji Wook sich bei den Tussis in seiner Arbeit Rat. In Yeon Jaes Büchlein hat er nämlich gelesen, dass sie einen Tag wie ein Filmstar leben will. Und nun will er wissen, welchen Film er als Vorbild nehmen soll. Pretty Woman schlägt eine vor. Weil da Richard Gere ihr ganz viele Klamotten kauft. Gloomy Sunday sagt die andere, weil die Frau da von zwei Männern gleichzeitig geliebt wird (aber wenn ich mich recht erinnere, ist der doch total tragisch?!).

Yeon Jae trifft sich mit Hye Won, die am Boden zerstört ist. Zwar hat sie bei ihren Blind Dates endlich einen Mann kennengelernt, der sie liebt und ihr einen Antrag gemacht hat. Aber dieser Mann ist bettelarm. Yeon Jae gibt zurück: Na und? Du bist auch keine so gute Partie. Die beiden zicken sich ein Weilchen an, bis Yeon Jae zugibt, dass sie neidisch ist. Was bringt es ihr, dass sie einen reichen Mann datet, wenn sie ihn am Ende doch nicht heiraten und keine Kinder bekommen kann. Sie rennt aus der Bar und Hye Won eilt ihr hinterher, um sich zu entschuldigen.
Yeon Jae bleibt stehen und fragt mehr sich selbst unter Tränen: Was mache ich nur mit ihm? Ich muss verrückt gewesen sein. Ich kann nichts für ihn tun, nicht einmal bei ihm bleiben. Ich hätte mich nicht in ihn verlieben und meine Gefühle gestehen sollen. Was mache ich nun?
Endlich kommen wir zum interessanten Punkt.

Auf dem Heimweg trifft sie Eun Soek, der gerade Malbok spazierenführt. Sie fragt ihn, ohne zu grüßen: Kannst du mich retten? Bitte rette mich. Du bist doch ein Arzt. Ich will leben, bitte hilf mir. Sie fällt vor ihm auf die Knie und fleht ihn an, sie zu retten. Er kniet sich zu ihr und hält sie fest.
Später fährt er sie nach Hause. Er versucht noch einmal, ihr ins Gewissen zu reden, dass sie es Ji Wook endlich erzählt. Aber sie will nicht.

Unterdessen guckt Ji Wook Frauenschmonzetten an und macht sich fleißig Notizen. Niedlich.

Yeon Jae erinnert sich daran, wie sehr Ji Wook der Tod seiner Mutter getroffen hat. Sie ruft ihn an und bittet ihn, sie am nächsten Tag auf ein Date zu treffen.

.Als sie am nächsten Tag ganz romantisch händchenhaltend mit einem Eis durch den Park laufen, klatscht Ji Wook ihr plötzllich totaaaal zufällig und aus Versehen sein Eis auf’s Kleid. Und schon sind die Weichen gestellt für eine „Pretty Woman“-mäßige Einkaufstour.
Später am Abend sagt Yeon Jae dann, dass sie ihm etwas Wichtiges sagen muss. Aber Ji Wook achtet nicht darauf, er ist zu sehr damit beschäftigt, zuuufällig und ganz aus Versehen einen Eimer Rosen bei einer Blumenverkäuferin umzustoßen, den er dann leider kaufen muss.
Ausgestattet mit Rosen und Kleid gehen sie ans Flussufer, wo Yeon Jae erneut versucht, ihm etwas zu erzählen. Aber er ist zu sehr mit seiner nächsten Überraschung beschäftigt.

Im Krankenhaus wartet unterdessen Eun Soek darauf, dass Yeon Jae zu ihrer Behandlung kommt.

Ji Wook bittet Yeon Jae sich auf die Stufen zu setzen, packt einen MP3-Spieler aus und steckt ihnen beiden jeweils einen der Kopfhörer ins Ohr. Die ersten Takte des Songs von Junsu erklingen und jenseits des Flusses beginnt ein großes Feuerwerk.
Sachte berührt Ji Wook sie am Kinn und dreht ihren Kopf zu sich, um sie küssen zu können.
Das Feuerwerk endet und mit ihm auch der Song und der Kuss.

Ji Wook holt eine Schachtel mit einem Ring, den er in der Schatzkiste vergraben hatte, aus der Tasche. Er wollte ihn immer der Frau geben, die er liebt. Und jetzt hat er seinen Besitzer gefunden. Er bittet sie, ganz lange bei ihm zu bleiben und will ihr den Ring anstecken, doch sie entzieht sich ihm.
Sie sagt, dass sie ihn nicht annehmen kann. Dass sie ihn nie wieder sehen will. Er will wissen, was so plötzlich los ist und ob sein Vater etwas damit zu tun habe. Sie lügt und sagt, ja, sie sei zu sehr gekränkt worden, um sich weiter mit ihm zu treffen.
Er fragt, ob es das gewesen sei, was sie ihm die ganze Zeit habe sagen wollen. Sie nickt. Er: Denkst du nicht, dass dein Timing etwas grausam ist. Sie erwidert, dass es immer grausam gewesen wäre.
Sie sagt, sie wird kein schlechtes Gewissen deshalb haben. Schließlich habe er selbst gesagt, dass er die Verlobung nicht wegen ihr beendet habe.
Damit geht sie und lässt ihn zurück. Er läuft ihr hinterher und sagt, dass er seinen Vater überzeugen wird und entschuldigt sich für was immer er auch getan haben sollte. Doch sie wiederholt nur, dass sie ihn nicht mehr sehen will und fährt einfach mit dem Taxi weg.

Ihr Weg führt sie direkt ins Krankenhaus, wo Eun Soek bereits auf sie wartet. Er fragt, wie sie sich fühlt, und sie antwortet: Ich hasse mich selbst. Ich hasse so sehr, dass ich Krebs habe. Ich hasse, dass ich mich nicht einmal verlieben kann. Es macht mich verrückt.
Der Rosenstrauß fällt zu Boden und Yeon Jae bewusstlos mit ihm.

Am nächsten Tag versucht Ji Wook sie zu erreichen, aber ihr Handy ist aus. Deshalb geht er zu ihr nach Hause und trifft dort auf ihre Mutter. Von ihr erfährt er, dass Yeon Jae nicht zu Hause, sondern angeblich auf einer Geschäftsreise ist. Das macht ihn misstrauisch, schließlich weiß er am Besten, dass sie nicht auf einer Geschäftsreise sein kann.
Er geht in die Arbeit und fragt Hye Won nach Yeon Jae. Die sagt, sie habe sie schon länger nicht mehr gesehen. Ji Wook will das nicht glauben und folgt ihr heimlich, als sie in die Mittagspause geht.
Sie führt ihn direkt zum Krankenhaus. Er geht hinein und stockt, als er das Schild „Krebskrankenhaus“ in einem der Flure liest. Er geht bis zu der Tür, hinter der Hye Won verschwunden ist, und liest den Namen an der Tür: Lee Yeon Jae.
Er greift nach der Tür, wird aber von Eun Soek angesprochen.
Er fragt ihn: Ist die Lee Yeon Jae da drin die, die ich kenne?

Ende Episode 10!

Himmel, endlich ist es raus. Immerhin etwas nach diesen zwei überwiegend frustrierenden zwei Folgen. Wir sind nun in einer Phase, die ich in den meisten Dramas hasse. Kurz nach der Hälfte der Folgen beginnt alles ganz fürchterlich tragisch und dramatisch zu werden (nicht, dass SOAW das nicht vorher schon war) und die Leute beginnen sich noch idiotischer zu benehmen wie vorher. Ich habe einfach zu viel von dem Zeug gesehen, als dass mir Yeon Jaes idiotisches Verhalten nicht auf den Keks gehen würde. Kdrama-Helden sind scheinbar der festen Ansicht, dass es besser und schmerzfreier ist, den Partner einfach so zu verlassen und ihn dabei so richtig zu kränken, statt einfach einmal miteinander zu sprechen.
Überhaupt gab es für mich zu viele Klischees und aufgebauschtes Drama in diesen beiden Episoden. Und zu viele Füllerszenen, die ich hier gar nicht erfasst habe.
Positiv zu erwähnen sind aber die schönen Pärchenmomente. Ich bin kein Fan von organisierten romantischen Events, wie Ji Wooks es am Ende gestartet hat. Aber das spielerische Flirten und Schäkern bei dem Wando-Urlaub und in der Küche war genau mein Fall.
Gut fand ich auch, dass Yeon Jae endlich die Konsequenz dessen, was sie das tut, erfasst und die Frage, ob man sich als Totkranke noch verlieben darf, nun in den Mittelpunkt rückt.
Ab den nächsten Folgen wird mit also offenen Karten gespielt. Auf der einen Seite bedeutet das sicher noch mehr Drama und Geheule, auf der anderen ist es definitiv ein Fortschritt.

3 Kommentare leave one →
  1. 26. Oktober 2011 13:11

    Hihi, ich weiß schon, warum ich solche Serien nicht selber gucke (dann würde mir bestimmte Verhaltensweise auch schrecklich auf die Nerven gehen), aber diese Zusammenfassung so richtig genieße.🙂 Hach, ich war beim Lesen stellenweise richtig gerührt …

    • 30. Oktober 2011 11:31

      Danke, das ist ja schön, dass sich die Rührung auch über die Nacherzählung überträgt.

      • 31. Oktober 2011 07:13

        Die überträgt sich auch in der Nacherzählung, keine Angst!😀 Und nun bin ich natürlich gespannt wie es weitergeht … *g*

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