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[Kdrama] Scent of a Woman 11+12

7. November 2011


Willkommen im Tal der Tränen, wo Menschen sich sinnloserweise das Leben schwer machen…


Eun Soek nimmt Ji Wook zu einem Gespräch beiseite. Er gibt zu, dass die Person in dem Raum die Yeon Jae ist, die sie beide kennen. Ji Wook will wissen, ob sie Krebs hat, aber Eun Soek weigert sich, ihm mehr zu sagen. Den Rest muss er selbst von Yeon Jae erfahren.

Hye Won bittet Yeon Jae, die merklich angeschlagen in ihrem Krankenbett liegt, Ji Wook endlich die Wahrheit zu sagen, weil sie heute lügen musste und das nicht immer funktionieren wird. Da gesteht Yeon Jae, dass sie die Beziehung mit ihm beendet hat. Hye Won will wissen, warum. Yeon Jae antwortet, dass sie ihm nicht das Herz brechen kann, nur um selbst glücklich zu sein.

Ji Wook fährt nach Hause, um das Gehörte zu verarbeiten. Auf seinem Bett sitzend gehen ihm vergangene Szenen durch den Kopf, in denen Yeon Jae auf ihren Tod Bezug genommen hat, die jetzt natürlich in anderem Licht erscheinen. Er springt auf und fährt zurück ins Krankenhaus, wo er Yeon Jae in Krankenhausmontur im Garten trifft.
Er fragt sie nach ihrem Gesundheitszustand und fügt hinzu, dass sie ihn nicht anlügen soll. Sie gibt zu, dass sie Gallenblasenkrebs hat. Er will wissen, wie lange sie schon von ihrer Krankheit weiß. Ob sie es schon wusste, bevor sie ihn getroffen hat. Yeon Jae weint und bejaht das. Er sagt: Und trotzdem bist du zu mir gekommen. Und jetzt änderst du deine Meinung? Warum?
Sie gesteht, dass sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Ob er mit dieser Situation umgehen könne?
Er sagt, dann hätte sie ihn gar nicht ansprechen oder es ihm erzählen müssen, bevor er sich hilflos in sie verliebt hat. Sie gibt zurück, dass sie nicht wusste, dass das passieren würde. Er antwortet, dass er sich selbst dafür verabscheut, sich in eine Frau wie sie verliebt zu haben und geht.

Se Kyung gesteht ihrem Vater, dass Ji Wook von ihrem Ex-Geliebten weiß und der Vater gibt sofort alle Hoffnungen auf eine Ehe auf. Sie sagt, dass sie selbst Ji Wook noch nicht aufgegeben hat und gibt zu: „Es ist nicht so, dass ich ihn nicht mag“. Hm.

Von Yeon Jae erfährt Eun Soek, was vorgefallen ist und er bittet Ji Wook zu einem Gespräch. Er sagt ihm, dass Yeon Jae ihn vermutlich gerne an ihrer Seite hätte. Ji Wook fragt kühl, warum er ihm diese Dinge erzählt. Eun Soek antwortet, dass er sich um sie sorgt, weil es ihr gerade sehr schlecht geht. Ji Wook will wissen, ob sich heutzutage alle Ärzte ins Privatleben ihrer Patienten einmischen. Ob das, was beim Fanmeeting gesagt wurde, wahr gewesen ist, nämlich dass er seit 25 Jahren unglücklich in Yeon Jae verliebt ist. Eun Soek geht auf diesen Seitenhieb nicht ein. Er fragt Ji Wook offen, wie er mit der Situation umgehen wird. Ji Wook sagt, dass er nicht glaubt, an der Seite einer Frau bleiben zu können, die stirbt.
Eun Soek weist ihn darauf hin, dass er für Yeon Jae sogar seine Verlobung aufgelöst hat. Ji Wook gibt zurück, dass er es bereut, die Verlobung gelöst zu haben. Er wirft zu viel weg, nur um ein paar Monate mit dieser Frau zusammen zu sein. Er glaubt nicht, dass er nur mit einer Erinnerung an seine Geliebte weiterleben kann.
Ich mag, dass sie diesen Charakter so konsequent schreiben. Auf Krisen reagiert Ji Woo überzogen, trotzig, wie ein kleines, verletztes Kind. Das macht ihn nicht immer sympathisch, aber dafür glaubwürdiger.
Ji Woo sagt zu Eun Soek, dass er sich ab jetzt um Yeon Jae kümmern kann. Und nicht nur als Arzt.
Als Ji Woo danach einfach so gehen will, springt Eun Soek auf, eilt ihm hinterher und packt ihn am Arm. Er sagt ihm, dass er niemals wieder vor Yeon Jae auftauchen soll. Denn er habe kein Recht, neben Yeon Jae zu stehen.

Zu Hause greift Ji Wook sich sofort die Buddel mit dem harten Stoff und sinkt mit Tränen in den Augen zu Boden.

Einige Tage später wird Yeon Jae wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Sie packt jetzt den nächsten Punkt auf ihrer Liste an: „Vergebung von S. bekommen“
S. stellt sich als ehemaliger Lehrer (kor. Seonsaengnim, deshalb S.) von Yeon Jae heraus, aber sie kann nicht herausfinden, wo er mittlerweile wohnt.

Im Flur will Hee Joo sich an Eun Soek vorbeischleichen, aber er hält sie auf und will mit ihr reden. Sie sagt sofort, dass die den Online Cartoon vom Netz genommen hat. Aber das interessiert ihn gar nicht. Er fragt sie, wie man am besten mit jemandem umgeht, der Krebs hat und dem es emotional nicht gut geht. Er will wissen, was er tun soll, damit es der Person besser geht. Hee Joo sagt, er soll nicht versuchen sie zu trösten oder zu bemitleiden, weil das die Betroffenen nur noch wütender macht. Sie sagt, das sie am glücklichsten ist, wenn jemand ihr einfach ein Gebäckstück kauft und dann sagt: Schau mal, das ist lecker, iss es auf.
Eun Soek ist verwirrt: Ich soll Gebäck kaufen? Hee Joo lacht. Nein, er soll die betreffende Person behandeln, als wäre alles ganz normal.

Zu Hause wird Yeon Jae von ihrer Mutter auf den attraktiven Mann angesprochen, der vor einigen Tagen nach ihr gefragt hat. Yeon Jae sagt, dass es ihr Chef in der Firma ist. Aber Mama ist nicht ganz überzeugt, dass er nur über Geschäftliches sprechen wollte.

Am Abend trifft Yeon Jae sich mit Eun Soek, der vor ihrem Haus steht und immer wieder sein Mantra murmelt: „Behandle sie wie immer, behandle sie wie immer“. Aw, er macht das oft, oder?
Sie gehen gemeinsam zum Tanztraining, schließlich steht da noch ein Auftritt an. Die Tanzlehrer bieten an, ihnen Extrastunden und eine Choreographie zu geben.

Ji Wook liegt verkatert in seiner Wohnung, als sein Vater ihn aufsucht, weil er sich in der Firma krank gemeldet hat. Er will wissen, was er hier tut, ob er Ärger mit „dieser Frau“ hat, ob er sich getrennt hat. Doch Ji Wook leugnet das. Sein Vater glaubt ihm nicht. Er weiß, dass Ji Wook keinen Alkohol mag und wenn er sich dann trotzdem besäuft, kann es nur wegen Frauenproblemen sein. Und dann kommt die ganze Tirade an bekannten Vorwürfen. Verlobung, Firma, blabla.
Ji Wook macht später, was er immer tut, wenn er nicht weiß, was er tun soll: Er duscht. Aber diesmal in voller Montur und er sinkt schon nach wenigen Sekunden verzweifelt zu Boden.

Auf dem Heimweg entführt Eun Soek Yeon Jae an ihre alte Schule. Sie scherzen, schwelgen in Erinnerungen und veranstalten ein Wettrennen über den Sportplatz, das wie schon früher Yeon Jae gewinnt. Es ist toll, Eun Soek so gelöst zu sehen.
Sie erzählt ihm später von dem Lehrer, den sie sucht, und er hilft ihr, über einen Internetdienst seine aktuelle Adresse aufzutreiben.

Ji Wook ist noch immer verkatert. Und nass. Und verzweifelt. Er sieht den Blumentopf und fasst sich ein Herz. Er zieht sich um und geht ans Grab seiner Mutter und fragt sie, was er tun soll. Er sagt, dass er solche Angst davor hat, wieder jemanden gehen lassen zu müssen. Aber andererseits muss diese Person ja noch viel mehr Angst haben als er selbst.
Er ruft Yeon Jae an, die aber nicht ans Telefon geht. Er schreibt ihr eine Textnachricht und wartet vor ihrem Haus, bis sie herauskommt.
Sie will wissen, was er hier tut und er sagt, dass er nicht so einfach mit ihr Schluss machen kann. Sie will, dass er geht. Er sagt, sie soll ihn nicht aus Sorge um ihn wegstoßen. Dass es ihm egal ist, was immer sie hat, dass er trotzdem bei ihr bleiben will. Sie antwortet kühl, dass sie nicht bei ihm bleiben will. Er soll jemanden finden, mit dem er die nächsten 50 Jahre glücklich sein kann.
Er sagt, dass er nicht will, dass sie unglücklich ist. Dass er bei ihr sein will, bis sie stirbt. Aber sie will nicht, dass er sie sterben sieht und wendet sich ab, um zu gehen.
Da platzt es aus ihm heraus: Saranghae (Ich liebe dich).
Sie sagt, dass diese Liebe für sie eine Last ist. Sie geht nach drinnen, schließt das Gartentor und kauert sich dann dort verzweifelt auf dem Boden zusammen.

Ji Wooks Vater sucht Se Kyung auf, um ihr brühwarm zu erzählen, dass die Sache mit dieser Frau beendet ist. Er geht so weit zu behaupten, dass Ji Wook sicher Mitleid mit Liebe verwechselt habe. (Ja, mir ist klar, die Reichen sind kaltherzig und böse, können wir jetzt bitte aufhören?). Er bittet Se Kyung, Ji Wook noch eine Chance zu geben.

Ji Wook fährt noch einmal zu dem Baum, um den Ring zu vergraben. Er schreibt Yeon Jae, dass der Ring dort 20 Jahre gelegen habe, so dass er jetzt auch noch weitere 100 Jahre dort liegen kann. Aber sie soll ihn bitte nicht so lange warten lassen. Yeon Jae sitzt in ihrem Bett und weint. Bis Se Kyung mit ihrem Timing aus der Hölle sie anruft und zu einem Gespräch bittet.

Se Kyung will wissen, ob sie wirklich getrennt sind. Ob es nicht lächerlich sei, jemanden dazu zu bringen seine Verlobung abzusagen und ihn dann kurz darauf zu verlassen. Sie fragt, ob es wirklich nur Rache und keine echten Gefühle von Yeon Jaes Seite gewesen wären. Und Yeon Jae widerspricht dem nicht. Se Kyung meint, dass Ji Wook einem leid tun kann und Yeon Jae nickt und meint, dass sie deshalb will, dass Se Kyung sich um ihn kümmert. Sie sagt, dass sie will, dass die beiden heiraten, Kinder bekommen und ein langes, glückliches Leben führen. Damit verabschiedet sie sich.

Im Krankenhaus spricht Eun Soek einen Patienten im Flur an und fragt ihn, wie es ihm geht. Der Patient sieht sich mit großen Augen um, zeigt dann auf sich selbst und sagt: „Meinen Sie mich?“ Der Mann klagt über Knieschmerzen und Eun Soek sagt, dass er Bescheid sagen soll, wenn es schlimmer wird, dann verschreibt er ihm Schmerzmittel. Damit verabschiedet er sich und der Patient sieht ihm entgeistert hinterher. Aber Eun Soek achtet schon nicht mehr auf ihn, Tangoschritte schleichen sich in seinen Gang. Plötzlich bleibt er stehen, sieht sich um und schaut, ob niemand da ist. Dann schließt er die Augen und beginnt richtig zu tanzen.
Er lächelt, öffnet die Augen und sieht vor sich Hee Joo mit einer Krankenschwester stehen, die ihm einen Daumen nach oben geben. Während er sich eine Hand vors Gesicht hält und sich peinlich berührt zurückzieht, ruft Hee Joo ihm hinterher: „Herr Doktor, Sie sind so cool!“ *lol*

Der coole Herr Doktor hat am Abend seine erste Privatstunde und ist sehr geplättet von der Choreo, die er da präsentiert bekommt. Die nächsten Tage trainieren sie jeden Abend, während Ji Wook wie ein Zombie seiner Arbeit nachgeht. Wenn Eun Soek jetzt durch die Krankenhausflure geht, bleiben Patienten stehen und wünschen ihm viel Erfolg für seinen Auftritt. Er sieht zum ersten Mal wirklich glücklich und gelöst aus.

Die Wando-Tour ist sehr erfolgreich, so dass die Abteilung mit Ji Wook zur Feier essen geht. Hye Won kann es nicht lassen und fragt, warum Yeon Jae, von der der Vorschlag stammt, nicht mit hier sei. Sie will sie anrufen und dazuholen. Aber Ramses sagt, dass sie sicher keine Zeit hat, weil sie für die Performance mit dem Arzt aus dem Krankenhaus übt.
Das alles verletzt Ji Wook genug, dass er sich betrinkt und nach Hause gefahren werden muss. Der Fahrer hält vor Yeon Jaes Haus und Ji Wook fragt, warum er ihn hierher gebracht habe. Der Fahrer meint, dass er ihm doch diese Adresse genannt habe. Ji Wook steigt aus und trifft auf Yeon Jaes Mutter. Sie sagt, dass Yeon Jae zu Hause sei, ob sie sie herausbitten soll. Aber er verneint und fährt wieder.
Drinnen bestürmt sie Yeon Jae mit Fragen, aber die wiegelt alles ab. Doch Mama ist sich sicher: Wenn ein Mann nachts betrunken vor dem Haus einer Frau herumlungert, dann muss es Liebe sein.
Yeon Jae will davon nichts hören, auch wenn das Mama nicht davon abhält, von ihrem perfekten – betrunkenen – Schwiegersohn zu träumen.

Yeon Jae sucht ihren Lehrer auf, der mittlerweile eine Bäckerei mit Café hat. Doch es läuft nicht gut, er will sie nicht sehen.

Endlich ist der Abend der Tanzperformance. Eun Soek ist ein Nervenbündel. Der Auftritt läuft blendend, das Publikum tobt.

Ji Wook betritt den Saal durch einen Nebeneingang und beobachtet die beiden. Nach dem Auftritt folgt er ihnen nach draußen und spricht Yeon Jae an. Eun Soek will einschreiten, aber sie hält ihn zurück. Ji Wook kündigt an, dass er sie jetzt zum letzten Mal fragt, was sie wirklich will. Will sie, dass er sie verlässt? Sie zögert und nickt dann, ja. Ji Wook sagt, dass er dann tun wird, was sie will und sie nicht mehr sehen wird. Er geht und Yeon Jae sieht ihm mit Tränen in den Augen hinterher.

Bevor er fährt, sitzt Ji Wook noch eine Weile in seinem Wagen, kämpft mit den Tränen und… verliert.

Eun Soek fragt Yeon Jae, ob sie wirklich so weit gehen will, Ji Wook ganz von sich zu stoßen. Aber sie erinnert sich zu stark daran, als ihr Vater mit Krebs in Sterben lag. Sie hat ihn damals regelrecht gehasst. Sie konnte nichts mehr tun, was Freude macht, weil sie immer ein schlechtes Gewissen hatte. Sie will nicht, dass Ji Wook das auch erleiden muss.

Zu Hause sortiert Yeon Jae ihre Sachen aus. Sie will einfacher leben, erzählt sie ihrer Mutter, deshalb versucht sie so viel wie möglich wegzugeben.
Sie beschließt dafür, ihrer Mutter neue Kleidung zu kaufen und so gehen Mutter und Tochter shoppen.
Alles läuft prima, bis Mama vorschlägt, dass Yeon Jae sich auch etwas kaufen muss. Sie entdeckt einen hübschen Wintermantel und schlägt vor ihn zu kaufen, weil der Winter ja gar nicht mehr so fern ist. Aber Yeon Jae, wohl wissend, dass sie den Winter nicht mehr erleben wird, schüttelt den Kopf.
Autsch. Es sind Momente wie dieser, bei denen mir die Kehle etwas eng wird. So. Traurig.

Wieder zu Hause setzt Yeon Jae sich in ihrem Zimmer niedergeschlagen auf’s Bett. Neben ihr steht ein Wecker und sein Ticken erfüllt den Raum. Es wird immer schneller und lauter in Yeon Jaes Ohren, die buchstäblich ihre Lebenszeit davonticken hört. Sie denkt noch einmal an die Worte ihrer Mutter im Laden: Es wird bereits Morgens kühl, du wirst sehen, der Winter ist im Nullkommanichts da.

Das bringt Yeon Jae dazu aufzuspringen und noch einmal den Versuch zu wagen, ihren ehemaligen Lehrer, Herrn Kim, zum Verzeihen zu bringen. In kleinen Rückblenden erfahren wir, was damals passiert ist. Yeon Jae hat damals behauptet, dass Herr Kim sie sexuell belästigt hat, weil sie ihn und ihre Mutter, die gerade dabei waren sich ineinander zu verlieben, auseinanderbringen wollte.
Herr Kim entdeckt Yeon Jae und kommt aus seinem Laden. Sie entschuldigt sich erneut.
Er fragt, warum sie jetzt damit kommt. Er hat die letzten 16 Jahre gut gelebt und die Sache ruhen gelassen.
Sie sagt, dass sie die Schuld nicht mehr ertragen konnte. Aber er erwidert nur, dass er noch zu arbeiten hat und lässt sie erneut stehen.
Im Laden dreht er sich aber noch einmal um und blickt ihr nachdenklich hinterher.

Hee Joo findet Eun Soek nachdenklich auf einer Parkpank und beglückwünscht ihn zu seiner Performance. Aber sie ist etwas eifersüchtig, dass er mit Yeon Jae und nicht mit ihr getanzt hat. Sie sagt: Aber ihr habt euch nicht ineinander verliebt, als ich nicht da war, oder? Jetzt gesteht Eun Soek, dass er und Yeon Jae sich schon lange kennen.
Hee Joo meint, dass sie eifersüchtig sei. Sie fragt: Wie geht es Yeon Jae eigentlich? Ist Gallenblasenkrebs nicht eine der gefährlichsten Krebsarten? *lol* Habe ich das fehlinterpretiert, oder spekuliert sie wirklich darauf, dass die Konkurrentin vor ihr stirbt? Dieses Mädel.

Im Krankenhaus beglückwünschen alle Eun Soek und ein Patient meint sogar, dass ihm die Performance neue Energie gegeben habe. Er will jetzt auch etwas Neues lernen. Eun Soek zieht sich in sein Büro zurück und erinnert sich an den Abend, als Yeon Jae ihn angefleht hat, sie zu retten. Dass sie sterben wird, scheint ihm selbst immer näher zu gehen.

Jo Wook läuft sich seinen Frust im Fitnessstudio von der Seele, wo auch Se Kyung aufschlägt, um ihn zu bitten, dass er ihr auch eine Chance gibt. Er antwortet darauf nicht, geht aber trotzdem noch etwas trinken mit ihr. Wobei „etwas“ untertrieben ist, denn Ji Wook schüttet den Alkohol nur so in sich hinein, bis Se Kyung ihn stoppt. Er fragt sie kalt: Was willst du? Heiraten? Gut, dann lass uns heiraten. Noch in diesem Monat. Wann hast du Zeit?
Se Kyung sieht nicht gerade glücklich aus. Er fährt fort: Du denkst doch nicht etwa, dass wir miteinander ausgehen und uns verlieben, oder? Sie schaut weg. Er schnaubt verächtlich.
Sie sagt, dass sie es ernst gemeint habe, als sie ihn um eine Chance gebeten hat. Sie versteht sich selbst nicht, aber irgendwie mag sie ihn. Er soll also nicht gemein sein. Er habe kein Recht auf ihrem Stolz herumzutrampeln. (Nicht, dass sie das nicht bei anderen ständig tun würde …). Damit geht sie.

Yeon Jae schenkt Hye Won ihre Lieblingsohrringe. Doch die kann sich nicht wirklich darüber freuen. Sie erzählt ihr, dass sie einen Hochzeitstermin hat, der noch in diesem Monat liegt. Hye Won ist nämlich schwanger (na, so schlecht scheint sie ihr Date ja doch nicht gefunden zu haben) und jetzt drängen die Familien auf eine sofortige Heirat. Hye Won ist das total peinlich. Sie ist zu alt für ein Kind, sagt sie (sie ist Mitte 30 …). Doch Yeon Jae antwortet, dass sie froh ist, weil sie so ihre beste Freundin heiraten sehen kann.
Nicht nur das, sie darf auch mit ihr Hochzeitskleid kaufen gehen.

Aber vorher muss sie sich noch die Vorwürfe ihrer Mutter anhören, die frustriert ist, dass jeder einen Mann findet, selbst Hye Won, nur Yeon Jae nicht. Yeon Jae soll sich wieder einen richtigen Job suchen. Man kann doch keinem zukünftigen Heiratskandidaten zumuten, sich mit einer Arbeitslosen zu treffen.
Yeon Jae sagt, sie will nicht. Sie schreit ihre Mutter an, dass sie aufhören soll. Dass sie gar nichts weiß. Ihre Mutter schreit zurück: Was weiß sie nicht? Yeon Jae: Denkst du, ich fühle mich wohl? Denkst du, mich macht Hye Wons Hochzeit nur glücklich? Sie stürmt in ihr Zimmer. Ihre Mutter brüllt ihr hinterher: Dann heirate! Versuch es wenigstens!
Autsch. Auf so vielen Ebenen Autsch.

Yeon Jae weint in ihrem Zimmer. Und auch Ji Wook in seiner Wohnung sieht nicht glücklich aus. Er sitzt apathisch auf dem Bett und starrt den Bambustrieb an, während seine Haushälterin ihn drängt, endlich wieder richtig zu essen. Er bittet sie den Blumentopf irgendwo hinzutun, wo er ihn nicht mehr sehen kann.

Eun Soek ruft Yeon Jae an, die ihm von der Hochzeit ihrer Freundin und dem Kleidkaufen erzählt. Er will sie zum Essen einladen, aber sie sagt, dass sie mit ihrer Freundin geht. Er ermahnt sie auf ihre Gesundheit zu achten. Ihr Gespräch wird unterbrochen, als eine Krankenschwester in sein Büro kommt und ihm sagt, dass er einen Patienten hat. Am anderen Ende meint Yeon Jae: Eun Soek, du hast sicher viel zu tun, du brauchst nicht jeden Tag anzurufen. Er: Habe ich das? *lach*

Aus dem Essen mit Hye Won wird doch nichts, weil die nach der Anprobe des Kleides sofort weg muss, um die Tante ihres Bräutigams zu treffen. Dieser Umstand lässt Yeon Jae allein in einem Brautmodengeschäft zurück. Und nun kann sie sich einen der Wünsche auf ihrer Liste erfüllen: Ein Brautkleid anprobieren.

Papa, ganz glücklich, dass sein Sohn Se Kyung wieder trifft, lädt sie sofort zum gemeinsamen Abendessen ein und macht Hochzeitspläne. Aber Ji Wook bremst ihn aus. Er sagt, er soll ihnen Zeit lassen. Sie werden sich eine Weile treffen und wenn sich dann herausstellt, dass sie sich mögen, heiraten sie. Wenn nicht, dann nicht. Se Kyung gibt ihm Recht. Und Papa akzeptiert das zum Glück. Ji Wook fährt Se Kyung später nach Hause und lehnt ihre Einladung zu einem Tee in ihrer Wohnung ab.

Am Abend blättert Yeon Jae durch ihr Büchlein und klebt das Hochzeitskleidbild ein, ehe sie den Punkt abhakt. Sie weint dabei. Dann packt sie das Buch an beiden Seiten und reisst es mit einer Mischung aus Wut und Verzweiflung auseinander. Heulend und brüllend packt sie den Blumentopf mit dem zweiten Bambus und zerschmettert ihn am Boden. Dann sucht sie eine Flasche Alkohol aus dem Küchenschrank und beginnt zu trinken.
Oh, es ist so überdramatisch, aber auch so nachvollziehbar.

Später steht sie im Gebüsch vor Ji Wooks Wohnung und sieht, wie er nach Hause kommt. Er bemerkt sie nicht, aber auf halbem Wege dreht er sich noch einmal um und sieht zu dem Busch, hinter dem sie eben noch stand. Traurig geht sie nach Hause.

Hye Won überreicht Ji Wook eine Einladung zu ihrer Hochzeit. Er gratuliert und sie wagt es zu fragen, ob er wirklich die Beziehung mit Yeon Jae beenden will. Sie erzählt ihm, dass Yeon Jae ihn wirklich gern hat, dass sie sich auf den ersten Blick in ihn verliebt hat. Kann er denn nicht einfach an ihrer Seite bleiben?
Er sagt, dass bereits alles vorbei ist. Dass er nur Yeon Jaes Wunsch erfüllt.

Als Hye Won sein Büro verlässt, erhält sie einen Anruf von Yeon Jaes Mutter. Yeon Jae ist nicht nach Hause gekommen und hat auch ihr Handy nicht mitgenommen. Hye Won beruhigt sie hastig, benachrichtigt danach aber sofort Eun Soek. Und der wiederum telefoniert mit Ji Wook und bittet ihn, Bescheid zu geben, falls er etwas von Yeon Jae hört.

Yeon Jae ist unterdessen einmal mehr vor dem Café ihres Lehrers und lässt ihm einen Brief nach drinnen bringen, in dem sie sich noch einmal entschuldigt.

Ji Wook tigert in seinem Büro auf und ab und hält es schließlich nicht mehr aus. Er ruft Eun Soek an und fragt, ob er sie schon gefunden habe. Eun Soek verneint und nun beginnt auch Ji Wook zu suchen. Und er weiß genau, wo er hin muss. An den Fluss, wo er und Yeon Jae ihren letzten gemeinsamen Abend hatten.

Er findet sie tatsächlich dort, bleibt in einigen Metern Entfernung stehen und benachrichtigt Eun Soek. Dann wendet er sich ab und geht wieder.

Eun Soek hält ihr gleich einmal eine Standpauke. Sie fragt, wie er hierher gefunden hat. Er antwortet, dass Ji Wook es ihm gesagt hat. Sie: Er war hier?
Eun Soek fährt sie an: Wenn sie so an der Trennung leidet, dann soll sie doch wieder zu ihm gehen.
Himmel, eine Stimme der Vernunft in diesem 2 Episoden währenden Irrsinn!
Sie sagt, sie wünscht sich genau jetzt zu sterben. Er will ihr zunächst noch einen weiteren Vortrag halten, dann ist er selbst gerührt.

Eun Soek bringt sie nach Hause, wo Mama sich Sorgen macht und sie erst einmal anschreit. Hye Won bringt Yeon Jae in ihr Zimmer und Mama stürzt sich auf Eun Soek, potentieller Schwiegersohn Nummer 2. *g*

Nachdem er sich verabschiedet hat, telefoniert Eun Soek noch einmal mit Ji Wook. Der sitzt jetzt seinerseits traurig am Fluss. Eun Soek bedankt sich bei ihm, aber Ji Wook antwortet nicht.
Kann man noch schlechter dran sein als Eun Soek? Nicht nur, dass die Frau, die er liebt, ihn nicht liebt, sie stirbt auch noch und macht sich selbst und den Rivalen total unglücklich. Und er steht zwischen diesen beiden Torfköpfen.

Es ist Zeit für Hye Wons Hochzeit. Ji Wook und Yeon Jae begegnen sich dort, aber gehen sich aus dem Weg. Während der Zeremonie beginnt Yeon Jae zu weinen, es wird ihr mal wieder vor Augen geführt, was sie nicht haben kann. Ji Wook beobachtet sie.

Dann verlässt sie den Raum und er folgt ihr in einiger Entfernung.
Er fährt nach Hause und bleibt an einer Ampel stehen. Vor sich sieht er, wie Yeon Jae völlig apathisch über eine Straße geht, ohne auf den Verkehr zu achten. Er tritt auf’s Gas und fährt dem Auto, das kurz davor ist, sie zu rammen, in den Weg. Die beiden Wagen krachen ineinander. Das erweckt Yeon Jae aus ihrer Erstarrung. Sie dreht sich um und sieht Ji Wook hinter dem Steuer sitzen. Ein Blutrinnsal läuft ihm über die Stirn.

Ende Episode 12

Mit diesen beiden Folgen hat die Serie ihren Tiefpunkt erreicht. Die beiden machen sich selbst und gegenseitig das Leben schwer und alles versinkt in einem melodramtischen Tränenmeer. Eine Folge lang hätte ich mir das noch eingehen lassen über zwei ist es frustrierend. Dazu dieses Ende von Episode 12. Muss der Weckruf für Yoen Jae tatsächlich der sein, dass er sich todesmutig zwischen sie und ein Auto wirft? Mir persönlich ist das viel zu dick aufgetragen und es wirft mich emotional aus der Geschichte. Yeon Jaes Diagnose und wie sie sie verarbeitet ist für sich schon anrührend genug. Da muss man nicht noch jede Menge Buhei drumherum aufpusten. Aber gut, ein Kdrama, wäre kein Kdrama, ohne das Geheule um Folge 11/12. Da muss man wohl durch.

Trotzdem gibt es kleine Lichtblicke in dieser Episode. Hee Joo und vor allem Eun Soek sind zwei davon. Eun Soeks mangelnde soziale Kompetenz ist fast schon rührend, jetzt, wo sie sich nicht mehr in gemeiner Kaltschnäuzigkeit äußert. Und wie tröstend ist es, dass er genau das ausspricht, was man sich als Zuschauer denkt.

Eine gute Nachricht habe ich aber zum Schluss noch: Ab hier wird es wieder besser. Noch vier Folgen!

3 Kommentare leave one →
  1. 9. November 2011 08:29

    „Aber gut, ein Kdrama, wäre kein Kdrama, ohne das Geheule um Folge 11/12. Da muss man wohl durch.“

    Hey, was wäre ein Drama ohne … DRAMA!😉

    Nur noch vier Folgen? Ich werde diese Torfköpfe vermissen!😉

  2. minthoa permalink
    14. November 2011 20:26

    Vielen, vielen lieben (späten) Dank für’s Schreiben.

    Eigentlich kommen doch nur die wenigsten Liebesgeschichten ohne richtiges Drama aus, oder? Das Problem bei den Romanen ist, dass die Geschichte danach meist nur noch „hingeklatscht“ wird und so ein schnelles Ende findet. Offene Enden schön gut, aber viele übertreiben es dann damit…

    Bin ja schon sehr gespannt wie das bei einem K-Drama abläuft.

    • 16. November 2011 13:14

      *lach* Auch nicht anders als bei Romanen. Es gab schon Serien, die ich bis zur letzten Folge geliebt habe und danach nicht mehr so recht mochte, weil das Ende so enttäuschend war. Das ganze DRAMA baut ja auch eine Erwartungshaltung nach der Auflösung auf und wenn die dann unglaubwürdig oder einfach enttäuschend ausfällt, dann verpufft irgendwie alles.

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