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[Kdrama] Scent of a Woman 13+14

21. November 2011

So, Endspurt. *eine Runde Taschentücher verteilt*

Nachdem Ji Wook sich todesmutig zwischen Yeon Jae und ein heranfahrendes Autor manövriert hat, wird er ins Krankenhaus eingeliefert. Dabei dreht sich das ganze Bild im Takt der Tangomelodie. Mir wird gerade ziemlich übel, aber der Effekt ist trotzdem nett.

Ji Wook kommt glimpflich davon. Er hat keine schweren inneren Verletzungen. Als Yeon Jae Ji Wooks Krankenzimmer betritt, dreht sich zu ihr und fragt zuerst, wie es ihr geht.
Sie will wissen, warum er das gemacht hat, sie hätte doch ohnehin nur noch drei oder vier Monate zu leben gehabt.
Er antwortet, dass er mit ihr zusammen sein will, egal ob sie Monate oder auch nur noch Tage haben.
Yeon Jae verlässt den Raum und erinnert sich an eine Szene mit ihrem Vater zurück, als er bereits sehr schwach war und sich bei ihr entschuldigte, dass er nicht mehr lange bei ihr sein kann. Sie hat damals gelächelt, ihn umarmt und scherzhaft gesagt: Dann solltest du mich umso besser behandeln.

Ji Wook wird später aufgrund seiner geringen Verletzungen entlassen und von Se Kyung nach Hause gebracht. Sie macht sich gleich daran ihn pflegen und ihm etwas kochen zu wollen, doch Ji Wook bittet sie zu einem Gespräch. Er erklärt ihr, dass das so mit ihnen nicht weitergehen kann. Dass der Unfall ihm klar gemacht hat, dass er diese eine Person in seinem Herzen trägt und nicht anders kann. Sie meint, dass sich das mit der Zeit schon geben wird, aber er verneint das.
Se Kyung sagt, dass sie nicht aufgeben wird und dass er sie und ihren Vater nicht noch mehr enttäuschen soll. Draußen kämpft sie mit den Tränen.

Yeon Jae ist zu Hause, als sie einen Telefonanruf von ihrem Lehrer erhält, der sie zu einem Treffen bittet. Bevor sie geht, gesteht sie ihrer Mutter noch, dass sie damals gelogen und ihre Beziehung absichtlich zerstört hat. Mama nickt nur und antwortet: Ich weiß. Es stellt sich heraus, dass sie es von Anfang an wusste, es aber nie aufgeklärt hat, weil der Lehrer selbst meinte, dass es besser sei, alles auf sich beruhen zu lassen.

Das bestätigt Herr Kim auch bei ihrem späteren Treffen. Er sagt, damals hätte er gedacht, dass ein Opfer für diejenigen zu bringen, die er liebt, das Richtige wäre. Mittlerweile bereut er das. Er ist seitdem nie wirklich glücklich geworden. Yeon Jae fragt, ob er ihre Mutter noch immer gern hat. Er wünscht sich die Zeit zurückdrehen zu können und sagt, dass er dieses Mal an ihrer Seite bleiben würde.
Was natürlich die perfekte Analogie zu Yeon Jaes eigener Entscheidung ist. Auch sie hat versucht für den, den sie liebt, etwas zu opfern. Plötzlich bricht diese Erkennis über sie herein und Ji Wooks Worte gehen ihr wieder durch den Kopf.

Yeon Jae trifft Ji Wook an seinem Haus an, wo er gerade die Treppen zum Gartentor heruntergeht. Sie erklärt, dass sie nach ihrer Diagnose beschlossen hatte, ohne Bedauern zu sterben und genau das zu tun, was sie will. Aber dann sei ihr klar geworden, dass sie andere damit verletzen kann.
Er antwortet, dass er nach dem Unfall begriffen hat, der er jederzeit vor ihr sterben könnte. Heute an einem Herzinfarkt, oder morgen bei einem Autounfall. Und dann würde er es bereuen, nicht jede mögliche Minute mit ihr verbracht zu haben. Yeon Jae sagt, dass es ihr auch so geht.
Ji Wook öffnet das höchst symbolische Gartentor, über das hinweg sie sich bisher unterhalten hatten und sie umarmen sich ganz fest. Er bedankt sich bei ihr, dass sie zurückgekommen ist.

Am nächsten Tag sucht Ji Wook Eun Soek auf und will genau über Yeon Jaes Zustand Bescheid wissen. (Dabei würde mich interessieren, wie das mit der Schweigepflicht in Korea ist.)
Eun Soek erklärt ihm die Behandlung und bestätigt, dass Yeon Jae nur noch drei bis vier Monate bleiben, weil sie das Wachstum des Tumors nicht stoppen konnten. Er fügt hinzu, dass Ji Wook nun der wichtigste Mensch für sie ist und mehr für sie tun könne, als er selbst als ihr Arzt. Autsch.
Hinterher ruft Eun Soek Yeon Jae an und erzählt ihr von dem Gespräch. Er fügt hinzu, dass er froh ist, dass Ji Wook jetzt für sie da ist. Mensch, jetzt reicht’s aber dann. *verstohlen ein Tränchen wegwisch*

Ji Wook kommt Yeon Jae besuchen und sieht sich in ihrem Zimmer um, währen sie eine Kleinigkeit in der Küche vorbereitet. Als sie zurückkommt, schläft er auf ihrem Bett. Langsam kommt sie näher, setzt sich neben ihn und stubst ihn vorsichtig am Arm an. Beim dritten Mal öffnet er die Augen und sieht sie an. Sie zieht ertappt den Finger zurück. Dann streckt er den Arm über die freie Hälfte des Bettes aus und bedeutet ihr, sich hinzulegen. Sie zögert, dann legt sie sich doch neben ihn. Steif wie ein Stock und an die Decke starrend. *lach* Er zieht sie mit der freien Hand an der Schulter zu sich, bis sie engumschlungen daliegen. Dann schließt er friedlich die Augen.

Eun Soek sitzt brütend im Krankenhauspark, als ein Kollege vorbeikommt und ihn fragt, was eigentlich los ist. Eun Soek fragt: Warum habe ich Onkologie zu meinem Spezialgebiet gemacht? Es gibt nichts, was ich für sie tun kann. Der Kollege antwortet, dass er sie doch behandeln kann. Eun Soek: Ja, behandeln kann ich sie, aber am Ende sehe ich ihnen doch beim Sterben zu. Sein Kollege meint, ja, das wäre das Schicksal der Onkologie, aber das hätte er doch eigentlich schon früher herausfinden müssen. Eun Soek antwortet nicht.

Später kommt Hee Joo in seine Sprechstunde und bittet ihn, ihren Vater zu überzeugen, damit er ihr erlaubt auf die Philippinen zu fliegen, um ihre Mutter zu besuchen. Eun Soek sagt, dass der Flug zu gefährlich für sie wäre. Hee Joo ist das egal, sie wird ihn nicht verantwortlich machen, wenn sich ihr Zustand verschlechtert, sie will nur nicht sterben, ohne ihre Mutter noch einmal gesehen zu haben. Er kämpft sichtlich mit sich, lehnt aber letztlich doch erneut ab. Hee Joo sagt, dass sie ihn hasst und verlässt weinend sein Büro. Jap, genau das was er noch brauchte.

Ji Wook holt Yeon Jae dazu, als er das nächste Mal mit den Leuten aus der Firma feiern geht. Als er beim Karaoke an der Reihe ist, sagt er, dass er dieses Lied schon immer mit der Frau singen wollte, die er liebt. Dann bittet er Yeon Jae zu sich, was allen Anwesenden die Sprache verschlägt. Als sie zögert, nimmt er sie einfach bei der Hand und zieht sie zu sich auf die Bühne und sie singen gemeinsam ein Liebeslied.
Bah, das wird mir jetzt zu kitschig hier. Ich klinke mich mal eben aus – wer es trotzdem sehen will: Youtube. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt…

Erneut sucht Hee Joo Eun Soek in seiner Sprechstunde auf. Sie ist glücklich, weil ihre Mutter nun doch selbst zu Besuch gekommen ist und möchte sich entschuldigen.
Dann will sie aber doch noch wissen, was er an Yeon Jae findet: Sie ist alt und außerdem hat sie Krebs! Eun Soek weist sie streng zurecht und Hee Joo schlägt die Hand auf den Mund: Ups. Vergessen Sie das!
Eun Soek seufzt nur genervt. *lol* Die zwei zusammen sind wirklich großartig.

Und endlich gibt es eine auch eine gute Nachricht für Eun Soek: Er wurde jetzt doch für das Krankenhaus in Amerika ausgesucht. Problem: Er müsste seine Patientinnen zurücklassen. Eun Soek bittet um etwas Bedenkzeit.

In der Firma verbreitet sich schnell, mit wem Ji Wook nun zusammen ist.
Prompt gehen die Intrigen von vorne los. (Ehrlich, was hast du erwartet, nach deinem hyperkitschigen Outing vor den Kollegen?) Man hat Angst, dass die vereitelte Verlobung geschäftliche Probleme mit sich bringt. Papa beauftragt einen seiner Untergebenen, in Yeon Jaes Vergangenheit zu stöbern, um ihre Schwachstellen zu finden.

Erneut treffen sich Se Kyung und Yeon Jae zu einem klärenden Gespräch. Wenn das so weitergeht, werden sie noch beste Freundinnen … Se Kyung möchte wissen, was nun eigentlich Sache ist. Zuletzt hatte Yeon Jae ihr doch Ji Wook überlassen. Yeon Jae tut sich schwer, darauf eine klare Antwort zu finden und Se Kyung kippt ihr einfach ein Glas Wasser ins Gesicht. Wer sie eigentlich sei, dass sie dächte, so mit den Gefühlen anderer Menschen zu spielen. Im Prinzip bin ich hier auf Se Kyungs Seite, aber: Wer im Glashaus sitzt und so…
Sie droht Yeon Jae, dass sie schon sehen wird, wozu sie fähig ist, und rennt davon. Langsam wird es langweilig dieses Gedrohe….

Ji Wook hat mal wieder für seine Liebste gekocht, doch wer plötzlich im Raum steht ist nicht Yeon Jae, sondern sein Vater. Und auch da geht die alte Leier wieder los. Blabla, diese Frau…blabla… und du kochst auch noch für die… blabla… die Firma. Er wischt Ji Wook ein Tablett mit Essen aus der Hand und schlägt ihn ins Gesicht.
Ji Wook sagt, dass er sie nicht verlassen kann. Sein Vater lässt die nächste Bombe platzen: Warum er sein Leben für eine Frau, die bald an Krebs sterben wird, wegwerfen will.
Ji Wook sagt, dass Yeon Jae ihn glücklich macht. Und sein Vater fragt, was er tun wird, wenn sie stirbt. Er wird nicht zulassen, dass sein Sohn zu einem nutzlosen Wrack wird. Ji Wook verspricht verzweifelt, dass das nicht passieren wird. Sein Vater: Denkst du, ich kenne dich nicht? Wie du warst als deine Mutter gestorben ist? Tja, wenn er das schon gemerkt hat, wäre das doch die Gelegenheit gewesen, seine väterlichen Pflichten wahrzunehmen und seinem Sohn beizustehen, ne?

Als Ji Wook noch immer nicht nachgibt, sagt sein Vater, wenn er es nicht beendet, dann sorgt er dafür, dass Yeon Jae es tut. Ji Wook eilt ihm hinterher, geht auf die Knie und packt ihn am Bein. Er bittet seinen Vater, Yeon Jae in Ruhe zu lassen, ihr Leiden nicht noch zu verschlimmern.
Das scheint für einen Moment sogar diesen Arsch von einem Vater zu berühren.

Als Yeon Jae schließlich kommt, kauert Ji Wook noch immer am Boden. Sie kniet sich zu ihm, will wissen was los ist. Er antwortet nicht und sieht sie an. Sie streicht ihm seine Tränen von den Wangen. Da zieht er sie an sich und küsst sie. Und küsst. Und küsst.

In der nächsten Szene sieht man ihre Silhouetten ins Bett sinken. Er streicht ihr sanft über die Wange und sie haben beide Tränen in den Augen, ehe sie sich erneut küssen.
Dann folgt der jugendfreie Schnitt und sie wachen am nächsten Tag Arm in Arm auf.


Als Yeon Jae am nächsten Tag nach Hause kommt, bekommt sie eine Standpauke von Mama, die sich Sorgen gemacht hat. Doch als sie erfährt, dass ihre Tochter mit einem Mann, noch dazu dem mit dem schicken roten Sportwagen, zusammen war, ist sie plötzlich überglücklich. Sie quiekt sogar auf.
Sofort beginnt sie mit den Hochzeitsplänen, immerhin ist Yeon Jae ja nicht mehr die Jüngste. *lach*

Se Kyung setzt zu ihrer Rache an. Sie verkündet Ji Wooks Vater, dass sie ihre geschäftlichen Verbindungen beenden wird. Blablabla. Hatten wir alles schon …
Sie will gehen, doch Ji Wooks Vater hält sie zurück. Er sagt ihr, dass Yeon Jae Krebs hat und dass er die beiden deshalb nicht trennen kann. Aber er wird Ji Wook ins Ausland schicken. Damit sich das Problem in Zwischenzeit von selbst löst? Meine Güte und ich dachte, er hätte irgendwas verstanden!

Bald bekommt auch Ji Wook diese freudige Nachricht und will sich weigern, aber sein Vater erinnert ihn, dass er auch sein Chef ist und er sich nicht weigern kann. Da bleibt ihm nur noch eines: Ji Wook kündigt. Und er ist verdammt cool dabei. Ja!

Herr Kim sucht unterdessen Yeon Jaes Mutter auf und man merkt, dass die beiden sich noch immer sehr mögen. Herr Kim möchte ihre Handynummer haben (der geht aber ran *g*). Er verspricht sie anzurufen.
Und er hält Wort. Schon am Abend darauf klingelt Mamas Telefon und sie flieht unter einem Vorwand ganz nervös vor Yeon Jae ins Nebenzimmer. Herr Kim will mit ihr ins Kino gehen. Yeon Jae lauscht an der Tür und lächelt zufrieden.
Dann klingelt es an der Tür und Yeon Jae öffnet. Sie steht Ji Wooks Vater gegenüber.

Jetzt bekommt auch sie den ganzen Mist noch einmal ab. Was für ein selbstsüchtiges Ding sie sei, dass sie in ihrer Situation jemanden an sich bindet. Ob sie denn seinen einzigen und wertvollen Sohn (wenn er ihm das mal zeigen würde …) ruinieren will? Sie sagt, dass sie das nicht will und dass sie ihn liebt. Herr Kang fährt sie an, dass sie in ihrer Situation nicht das Recht habe jemanden zu lieben.
Sie weigert sich trotz allem, Ji Wook zu verlassen. Sie verspricht auf Knien, dass sie dafür sorgen wird, dass er nicht leiden muss.
Als sie erfährt, dass Ji Wook nicht mehr zur Arbeit geht, verspricht sie, ihn zu überzeugen, zurückzukehren. Ji Wooks Vater warnt sie, sie soll ja dafür sorgen, dass ihr Sohn wieder der Alte wird.
Ehrlich, diesen desinteressierten Gefühlszombie will er zurück? Klar, war ja praktisch, der hat wenigstens nicht widersprochen. Und ich bin es langsam müde. Das Drohen, das sich im Kreis Drehen, das Knien, das Heulen. Lasst die zwei doch mal für eine Episode glücklich sein, verdammt.

Am nächsten Tag macht Ji Wook mit Yeon Jae einen Ausflug aufs Land. Er hat ein Haus für sie beide gekauft, was Yeon Jae eher verhalten aufnimmt. Stattdessen will sie zu einem Kinderheim fahren, wo sie beide mit den Kleinen spielen und sie versorgen. Ji Wook ist etwas überfordert und ziemlich putzig dabei.
Die Heimleiterin bedankt sich für die Hilfe und sagt, dass sie wie eine Familie aussähen und das bringt Ji Wook zum Lächeln.
(Erst hatte ich mich gefragt, was für eine Funktion diese Szene hatte, aber in einer späteren Episode sehen wir noch einmal die Einträge in Yeon Jaes Listen-Buch und einer davon ist es, ehrenamtlich zu helfen.)
Mama ist unterdessen mächtig nervös, sie hat ihr erstes Date mit Lehrer Kim, der ein echter Kavalier ist.

Nachdem sie sich von den Kindern verabschiedet haben, bittet Yeon Jae Ji Wook wieder zur Arbeit zu gehen. Er fragt, ob sie nicht bei ihm sein will. Schließlich ist jede Minute wertvoll. Yeon Jae bestätigt das, erinnert ihn aber daran, dass da noch ihre Mutter ist, die ebenso wichtig wie er für sie ist.

Eun Soek findet für Malbok ein neues Zuhause bei einem Kollegen. Im Krankenhausflur begegnet ihm Hee Joo mit ihrer Mutter, die sehr putzig zusammen sind, was auch Eun Soek ein Lächeln abringt.

Yeon Jae erwischt ihre Mutter dabei, wie sie vor dem Spiegel sitzt und ihre Falten begutachtet und wundert sich laut, warum sie sich derzeit so sehr für ihr Aussehen interessiert. Mama wiegelt das verlegen ab. Aber Yeon Jae hat noch eine andere Ankündigung: Ji Wook wird am Abend zum Essen kommen.
Ihre Mutter brüllt: Und das sagst du erst jetzt!
Los geht es zum Powershoppen, damit der potentielle Schwiegersohn ordentlich verköstigt werden kann. Yeon Jae ist glücklich, ihre Mutter so glücklich zu sehen. Während Ji Wook unterdessen nicht weiß, was er anziehen soll *g*

Als Ji Wook jedoch vor ihrer Tür steht, macht Mama einen auf kühl und verunsichert den armen Kerl vollends. Er kann einem leidtun. Auch während des Essens wird er einem strengen Verhör unterzogen.
Er ist völlig geplättet, als später mit Yeon Jae draußen steht.

Als sie wieder nach drinnen kommt, sitzt ihre Mutter weinend da. Yeon Jae fragt besorgt, ob sie denn Ji Wook nicht mochte. Aber Mama sagt, dass sie ihn sehr mag und sehr glücklich ist, dass ihre Tochter so einen tollen Freund nach Hause bringt.

Ji Wook fährt Yeon Jae zu ihrer Behandlung ins Krankenhaus. Sie versucht ihn noch einmal zu überzeugen, wieder zur Arbeit zu gehen. Sie erklärt ihm, wie wichtig er für sie ist, aber dass er nicht ihre ganze Welt ist. Sie hat ihre Mutter und ihre Freunde und sie will auch nicht, dass sie seine ganze Welt ist.
Zum Abschied umarmen sich sich noch einmal. Hee Joo und Eun Soek werden Zeugen dieser Szene und nun begreift auch Hee Joo, dass die Liebes des Doktors unerwidert ist.

Yeon Jae schenkt Hee Joo später eine Dose Kuchen, aber Hee Joo weigert sich mit ihr zu sprechen, sie schmollt. Sie ist böse, weil Yeon Jae Eun Soeks Gefühle verletzt hat. Und damit plaudert sie auch seine heimliche Liebe aus.

Se Kyung kommt ins Krankenhaus und sieht Yeon Jae mit ihrem Tropf und in Krankenhauskleidung im Garten sitzen. Das trifft sie sichtlich. Sie muss sich mit Tränen in den Augen abwenden.

Am Abend beobachtet Yeon Jae nachdenklich, wie Hee Joo mit ihrer Mutter schmust.

Am nächsten Tag kommt Ji Wook wieder in die Firma. Er stellt seinen Vater zur Rede und gibt zu, dass er nur wieder da ist, weil Yeon Jae ihn darum gebeten hat.
Sein Vater nennt ihn jämmerlich und fragt ihn, ob er auch sterben würde, wenn sie ihn tot haben wollte. Ji Woo sagt ja. Aber sie würde so etwas nicht von ihm fordern, weil sie will, dass er glücklich ist.
Sein Vater will ihn wieder nach Amerika schicken, aber Ji Wook weigert sich. Er bittet seinen Vater, endlich aufzuhören, sie trennen zu wollen.

Eun Soek und seine Kollegen sitzen über CT-Aufnahmen und sehen besorgt aus. Die Situation des zugehörigen Patienten habe ich drastisch verschlimmert.

Später kommt Eun Soek in Yeon Jaes Krankenzimmer, um sich nach ihrem Befinden zu erkundigen. Doch Yeon Jae ist noch immer so entsetzt von Hee Joos Enthüllung, dass sie ihn nicht ansieht und nur einsilbig antwortet.
Eun Soek bittet Hee Joos Mutter zum Gespräch. Hee Joo und Yeon Jae bleiben allein zurück. Hee Joo sagt mit einem bitteren Lächeln: Es muss schlecht um mich stehen.
Jetzt ist klar, von wem die Aufnahmen vorhin stammten. Draußen beendet Eun Soek das Gespräch mit Hee Joos Mutter, die zu weinen beginnt.

Später sitzen Eun Soek und Hee Joo gemeinsam im Garten und sie gesteht, was sie ausgeplaudert hat. Aber er ist nicht wütend, er ist irgendwie erleichtert. Jetzt kann er loslassen. Sie sagt, jetzt fühle sie sich noch schlechter. Es wäre besser gewesen, wenn er wütend gewesen wäre. Er sagt: Wenn ich wütend würde, dann würdest du mich am Ende noch mehr mögen. Er erlaubt ihr auch, den Web-Cartoon wieder online zu stellen. Er will wieder nach drinnen, aber sie hat noch eine Bitte. Da sie nicht weiß, ob sie noch einmal ins Krankenhaus zurückkommt, wünscht sie sich, einmal Tango mit ihm zu tanzen. Den Wunsch erfüllt er ihr. Dort im Garten, er in seinem Arztkittel, sie in ihrer Patientenkleidung, tanzen sie still. Hee Yoo ist verlegen wie ein kleines Mädchen und kuschelt sich an ihn. Er legt die Arme um sie und sieht totunglücklich aus.
Und ich muss eine Pause machen und Taschentücher suchen. Verdammt.

Hee Joos Mutter sitzt mit Yeon Jae im Garten und bedankt sich dafür, dass sie ihrer Tochter eine so gute Freundin ist. Sie spricht sie auch darauf an, dass sie allein hier ist. Yeon Jae gibt zu, dass sie es ihrer Mutter noch nicht erzählt hat. Hee Joos Mutter sagt, dass es es, je mehr Zeit vergeht, nur schwerer sein wird. Sie soll sich einmal in ihre Mutter versetzen und überlegen, wie sie sich fühlen wird, wenn ihre eigene Tochter ihr so etwas nicht anvertrauen will.

Hee Joo unterbricht das Gespräch. Sie muss Yeon Jae sofort erzählen, dass sie Tango mit Eun Soek getanzt hat. Yeon Jae zieht einen gespielten Schmollmund und beide lachen und umarmen sich. Hee Joo sagt, sie wünschte, Yeon Jae wäre wirklich ihre Schwester. Und dass sie hofft, in ihrem nächsten Leben größer zu sein. Sie wünscht ihr viel Glück für ihre Liste und verabschiedet sich dann mit ihrer Mutter.

Yeon Jae sitzt allein in ihrem Krankenzimmer und denkt über das nach, was Hee Joos Mutter ihr gesagt hat.
Eun Soek kommt in ihr Zimmer und sagt, dass er weiß, dass sie es weiß und sie solle sich nicht zu viele Gedanken machen.

Eun Soek übergibt noch am Abend den Hund an seinen Kollegen. Als er gerade nach Hause will, klingelt sein Handy. Als nächstes sieht man ihn durch den Krankenhausflur rennen.
Man ahnt es schon, es ist Hee Joo, deren Zustand sich dramatisch verschlechtert hat. Hee Joo lächelt schwach, als sie ihn sieht und greift nach seiner Hand und Eun Soek kann kaum die Tränen zurückhalten. Als seine Kollegen mit dem nötigen Gerät kommen, und er ihre Hand loslässt, schließt sie die Augen.
Eun Soek versucht sie wiederzubeleben. Aber schließlich ist es Hee Joos Mutter, die ihn stoppt.

Eun Soek kann sich nur mühsam auf den Beinen halten, als er den Raum verlässt. Er beginnt zu weinen und verkriecht sich schließlich in einen dunklen Gang, wo er zu Boden sinkt. Er erinnert sich an die vergangenen Momente mit Hee Joo.

Als Yeon Jae in den Flur kommt und eine Krankenschwester anspricht, wischt sich die verstohlenTränen aus den Augen. So erfährt sie von Hee Joos Tod. Sie geht zu Hee Joos Mutter und hält ihr einfach nur die Hände.
Später findet sie Eun Soek in seinem dunklen Gang. Sie berührt ihn an der Schulter und spricht ihn an. Er sagt zu ihr: Lebe. Bitte lebe. Ich will nichts anderes, Yeon Jae. Bitte lebe. Sie setzt sich neben ihn und nimmt ihn in den Arm und er beginnt zu weinen.
Es ist herzzerreißend, wie hier die Szene einige Episoden vorher, als Yeon Jae ihn angefleht hat, ihr zu helfen, gespiegelt ist. Dieses Mal ist er es, der sie anfleht zu leben. Während sie sich mit ihrem Tod abgefunden hat, entdeckt er gerade, dass seine Patienten Menschen, Individuen, sind und dass es schmerzt sie zu verlieren.

Am nächsten Tag kommt Eun Soek nicht zur Arbeit. Yeon Jae spricht mit seinem Kollegen, der ihr von Eun Soeks Zweifeln erzählt. Sie wird wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Als erstes sucht sie Hee Joos Grab auf, wo sie mit ihrer Mutter spricht. Die erzählt ihr, dass Hee Joo noch einen letzten Web-Cartoon für Eun Seok online gestellt hat.
Der verschanzt sich in seiner Wohnung und sitzt dort wie ein Häufchen Elend. Als Yeon Jae bei ihm klingelt, öffnet er erst nach einer ganzen Weile. Yeon Jae überbringt ihre Nachricht und Eun Soek setzt sich an sein Laptop, um den Cartoon anzusehen.
Darin berichtet Hee Joo, dass sie mit Eun Soek Tango getanzt hat. Und dass sie all die Male zurücknimmt, die sie ihn als herzlosen Mistkerl bezeichnet hat. Sein Lächeln sei toll. Sie hofft, dass er so noch viele Patienten so anlächeln wird. Ihre Tage im Krankenhaus seien nun vorbei. Sie hat eine sehr glückliche Zeit gehabt und sie wird auch in Zukunft glücklich sein. Deshalb sollen auch alle anderen glücklich sein, auch Eun Soek.

Himmel, wo ist die Großpackung Taschentücher, wenn man sie braucht.

Yeon Jae unternimmt mit ihrer Mutter einen nächtlichen Bootsausflug auf dem Han. Später sitzen sie am Ufer und Yeon Jae sagt zu ihrer Mutter: Du weisst, dass ich dich sehr liebe, oder? Ihre Mutter lächelt. YJ sagt, sie muss etwas gestehen. Ihre Mutter will wissen, was.
Yeon Jae sagt: Ich… Ich… habe Krebs. Es tut mir so leid, Mama. Ihre Mutter sieht sie fassungslos an.

Ende Episode 14

 

Nachdem ich ja mit den letzten Episoden nicht sehr zufrieden war, bin ich nach Episode 14 wieder ziemlich glücklich mit Scent of a Woman. Wobei glücklich vielleicht das falsche Wort ist, denn bei Hee Joos Tod habe ich Rotz und Wasser geheult. Und trotzdem war er für die Geschichte wichtig, weil mit ihm viele Dinge angestoßen werden. Bislang wurde immer nur vom Sterben gesprochen, aber Hee Joos Tod macht es unmittelbar und das hat Auswirkungen auf alle Beteiligten.

Yeon Jae wird klar, dass sie ihrer Mutter die Wahrheit sagen muss und damit geht die Geschichte endlich diesen großen Schritt voran. Es wird interessant sein zu sehen, ob ihre Mutter wirklich so schwach ist, wie Yeon Jae glaubt.

Eun Soek, der seinen Schutzpanzer aus Kaltschnäuzigkeit und Desinteresse für seine Mitmenschen über die letzten Wochen abgelegt hat, ist dadurch nicht nur beliebter, sondern auch verletzlicher geworden. Man will ihm in dieser Episode fast wünschen, er wäre noch immer das Ekel von früher, das keine Beziehung zu seinen Patienten aufgebaut hat. Wie traurig ist es, dass er die Tragik seines Spezialgebiet erst jetzt erkennt? Und doch, selbst wenn ihn der Schmerz jetzt straucheln lässt, man sah ihn nach seiner langsamen Wandlung auch erstmals lachen und lächeln.

Auf eine gewisse Weise sind Eun Soek und Ji Wook sich sehr ähnlich. Beide hatten sich abgeschottet von der Außenwelt, Eun Soek durch seine Schroffheit und Ji Wook durch sein Gelangweiltsein. Erst durch ihre Bekanntschaft mit Yeon Jae beginnen beide aufzubrechen. Das bringt ihnen Glück, aber auch eine Menge Schmerz. Im Endeffekt ist Scent of a Woman nicht nur eine Geschichte über den Tod, sondern auch oder gerade eine über das Leben. Und wer wirklich lebt, der muss beide Extreme in Kauf nehmen. Letztlich ist das aber besser, als gar nicht wirklich zu leben.

Wir sehen uns wieder zu den letzten beiden Episoden. Haltet die Taschentücher fest!

3 Kommentare leave one →
  1. 24. November 2011 14:09

    Wirklich sehr kitisch! Aber ich fand es nett, die beiden mal bewegt zu sehen.😉

    Ansonsten fürchte ich jetzt schon die letzten Episoden … ich schreibe mal Taschentuch-Nachschub auf den Einkaufszettel.😉

    • 25. November 2011 00:09

      *g* Vielleicht hätte ich schon früher mal ein Video linken sollen und nicht gerade mit dem Kitschigsten anfangen. Übrigens – das hatte ich vergessen zu erwähnen – ist ein Liebeslied mit ihrem Liebsten zu singen auch ein Wunsch auf ihrer Liste. Deshalb macht er das.

      Ich hoffe nächste Woche den letzten Teil posten zu könnnen. Geschrieben ist er, aber die Screencaps müssen noch gemacht werden.

      • 25. November 2011 09:54

        Ach, so habe ich – auch ohne deine spätere Erklärung – mitbekommen, dass das ein Punkt auf ihrer Liste war.😀

        Und mach dir keinen Stress! Ich lasse diese Beiträge auch immer im Feed-Reader ruhen, bis ich Zeit habe, um mich genüßlich in Kitsch und Drama zu stürzen.😉

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