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Drama-Geplauder #1

1. Juni 2012


Lesetechnisch läuft dieses Jahr ja im Moment noch etwas schleppend. Deshalb lasse ich die Monatsüberblicke meistens ausfallen, weil es sich für 1-2 Bücher nicht lohnt. Damit fallen aber auch meine kleinen Kdrama-Monatsrückblicke, die ich dort immer ans Ende gesetzt hatte, aus. Da ich aber Lust habe, über das Thema zu schreiben, habe ich beschlossen ihm eine eigene Kategorie zu widmen, die dann auch jeder, den hier nur die Buchthemen interessieren, bequem überspringen kann. Im Moment überlege ich, etwas Ähnliches auch für Bücher zu machen, das dann die Monatsrückblicke ersetzen soll und mir mehr Raum gibt, flexibel über alles zu schreiben, was mich beschäftigt, aber keinen eigenen Artikel wert ist.


So recht kam dieses Drama-Jahr bei mir ja nicht in Fahrt. Shut up! Flower Boy Band erwies sich als einziger kleiner Lichtblick. Sonst konnte mich im ersten Quartal 2012 so wirklich nichts hinter dem Sofa hervorlocken. Kein Vergleich zum Vorjahr, wo so viele interessante Produktionen gleichzeitig starteten, dass ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte.
Quartal 2 begann da vielversprechender mit Rooftop Prince und The King 2 Hearts, über die ich später noch sprechen werde. Seit kurzem hat sich dazu noch eine dritte Serie gesellt: Queen Inhyun’s Man. Ein paar andere Sachen hatte ich noch auf dem Radar, wurden aber entweder nach der ersten Episode abgebrochen (Fashion King), scheiterten an nicht vorhandenen Untertiteln (A Wife’s Credentials, Marriage Plot) oder wanderten auf die „Vielleicht irgendwann“-Liste (Love Rain, Equator Man).

Über das dritte Quartal mach ich mir ebenfalls keine Sorgen. Während RTP (Rooftop Prince) und K2H (The King 2 Hearts) letzte Woche zu Ende gingen, tauchen schon so viele neue, interessante Formate auf dem Dramahorizont auf, dass ich beinahe den Überblick verliere. Zeit für eine kleine Auflistung:

Big (ab 4. Juni)
Serien von den Hong-Schwestern sind für mich Pflichtprogramm. Witzig, zuckrig, romantisch, so lassen sie sich zusammenfassen. Die beiden Drehbuchschreiberinnen sind der Garant für Wohlfühlserien, die man auch nach Jahren immer wieder gerne hervorkramt, um noch einmal die besten Szenen zu sehen.
Unter normalen Umständen hätte ich nämlich Big sonst keines Blickes gewürdigt, denn es wird um einen Körpertausch zwischen einem Jugendlichen und einem erwachsenen Mann gehen und ich hasse diesen Tropus, der in zu vielen schlechten Hollywood-Filmen verwurstet wurde.
Und dann wäre da noch Hauptdarsteller Gong Yoo, der hiermit sein erstes Drama seit 5 Jahren dreht. Ich hätte es ja nicht gedacht, aber irgendwie habe ich den Burschen vermisst und freue mich auf ein Wiedersehen. Ich habe also zwei gute Gründe, mich auf Big zu freuen.

Dr. Jin (ab 26. Mai)
Zeitreisedrama Nummer 3? (4? 5?) in diesem Jahr. Unterkühlter Mediziner wird 150 Jahre in die Vergangenheit zurück katapultiert und darf dort neue Heilmethoden und Menschlichkeit für sich entdecken. Ähm ja. Ich vertraue mal darauf, dass die Zusammenfassungen im Voraus immer langweiliger klingen, als das Ergebnis dann ist. Hoffentlich. Egal, die Mädels werden es trotzdem ansehen, immerhin spielt Popsternchen Kim Jae Joong mit.
Ich persönlich habe zwar keine besondere Schwäche für Jae Joong, schwimme aber gerade so schön auf der Zeitreisewelle, dass ich es garantiert antesten werde.

I do, I do (ab 30. Mai)
Die neue Serie mit Kim Sun Ah (Scent of a Woman, Kim Sam Soon). Und wieder eine Story, die ich hasse: Biestige Karrierefrau (Schuhdesignerin!) wird nach Onenight-Stand mit einem ihrer Angestellten schwanger. Diese RomCom muss schon verdammt gut sein, um mich über das leidige Schwangerschaftsthema hinwegsehen zu lassen. Aber gut, alles mit Kim Sun Ah wird zumindest angetestet und was man im Voraus zu sehen bekommt, ist wirklich nett. Schuhe!

Golden Time (Juli)
Kontra: Krankenhausserie; Pro: Lee Seon Kyun – Nein, da wird auch meine Schwäche für Lee Seon Kyun nichts mehr ändern, ich hasse Krankenhausserien. Der Mann dreht eh so viel, dass man getrost etwas überspringen kann. *von der Liste schubs*

Arrang and the Magistrate (Juli)
Eine historische Serie, in der Shin Min Ah (The Devil, My Girlfriend is a Gumiho) einen Geist spielen wird, die einem jungen Beamten erscheint, der ihren Mord aufklären soll.
Dazu fällt mir nur eines ein: Shin Min Ah! Ich liebe sie. Eine wunderschöne Frau und eine tolle Schauspielerin. Und als wäre das nicht genug: Lee Jun Ki ist ihr männlicher Partner und spielt sein erstes Drama nach 2 Jahren in der Armee. Lee Jun Ki war vor Jahren meine erste Kdrama-Liebe, als leidender Playboy in „My Girl“. Nostalgie pur!

Bridal Mask (30. Mai)
Puh, keine Ahnung, was ich davon halten soll. Maskierter Rächer im Korea der 30er Jahre. Die Zeitperiode, in der das spielen wird, macht es für mich interessant genug, um es zumindest antesten zu wollen.

Und nun zu dem, was ich gerade sehe. In Zukunft wird es ausführlicher um einzelne Episoden gehen, hier ist aber nur ein kurzer Einblick möglich, weil alle Serien schon so weit fortgeschritten sind. Ich schreibe immer dazu, wie weit ich es gesehen habe, und bis zu diesem Zeitpunkt sind auch Spoiler zu erwarten.

Rooftop Prince 옥탑방 왕세자 (SBS)
Episode 1-16 (von 20)


Die Handlung beginnt im Korea des 18. Jahrhunderts. Der Prinz soll im Kindesalter mit einem gleichaltrigen Mädchen vermählt werden. Doch dieses Mädchen hat eine eifersüchtige ältere Schwester, die dafür sogt, dass das Mädchen schwere Brandwunden im Gesicht erleidet, damit sie an ihrer Stelle den Prinzen heiraten kann. Der Prinz ahnt davon nichts und wächst in dem Glauben auf, dass der Charakter seiner Frau ebenso schön ist, wie ihr Äußeres. Eines Nachts wird die Prinzessin ermordet aufgefunden und er schart eine Gruppe Vertrauter um sich, um den Mord aufzuklären.
300 Jahre in der Zukunft gibt es wieder zwei Schwestern, in diesem Fall zusammengeführt durch die Heirat alleinerziehender Eltern. Auch hier hasst die Ältere die Jüngere und sorgt dafür, dass sie verschwindet. Über Jahre lebt die jüngere Schwester ohne Gedächtnis im Ausland und sucht nach ihrer Familie. Und es gibt auch einen „Prinzen“, ein reiches Söhnchen, der bei einem Aufentghhalt in New York von seinem Cousin getötet wird.
Zeit, die beiden Geschichten zusammenzuführen: Die jüngere Schwester der Gegenwart kehrt zurück nach Korea, sie hat endlich ihre Familie gefunden. Eines Nachts fällt eine Gruppe seltsam gekleideter Männer durch das Dach ihrer ärmlichen Wohnung: Der Prinz und seine Gefolgschaft, die in einer Vollmondnacht auf magische Weise in die Gegenwart katapultiert werden.

Nach einer schwachen ersten Episode, drehte RTP richtig auf. Selten habe ich so herzlich gelacht, während eines Dramas. Wie die vier Zeitreisenden die moderne Zeit kennenlernen ist einfach so unglaublich witzig und charmant, dass man nicht anders konnte, als das Drama zu lieben. Nach ein paar Episoden ging das etwas zurück (was in der Natur der Sache liegt) und eine sehr konventionelle Liebesgeschichte begann. An dem Punkt wurde viel Kritik laut, die ich aber nicht ganz teilen konnte, denn ich finde an einer simplen, fluffigen RomCom nichts falsch, und die Beteiligten machten ihre Sache gut. Dass wir noch immer den aufzuklärenden Mord im Hintergrund hatten, machte die Serie nur umso reizvoller, denn die „Kriegen sie sich“-Frage ist hier wegen der Zeitebenen zwar auch nicht ganz uninteressant, aber für 20 Episoden wäre mir das etwas wenig gewesen. Leider passiert das, was man schon häufiger bei Kdramas beobachten konnte: Es wird ein guter Konflikt aufgebaut, bei dem man rätselt, wie er sich wohl lösen lassen wird. Mit dem Ergebnis, dass auch die Autoren selbst nicht wissen, wie er sich lösen lässt und beginnen, einem schrecklichen Unsinn aufzutischen. Dass der „Prinz“ der Gegenwart gar nicht tot ist, sondern all die Jahre im Wachkoma lag, das hatte ich fast schon erwartet. Dass der böse Cousin ihn nach Korea holen lässt, um den historischen Prinzen, der seinen Platz eingenommen hat, als Schwindler zu entlarven, lasse ich mir auch eingehen. Dass man dann aber den im Koma liegenden Mann beiseite schaffen, den anderen seinen Platz einnehmen lässt und dann das große Aufwachen inszeniert, ist wirklich eine Beleidigung für die Intelligenz der Zuschauer. Ich wusste ja, dass die Bösewichte doof sind, aber dass sie allesamt so doof sind, zu glauben, dass jemand, der 3 Jahre im Bett lag, am nächsten Tag aufstehen und herumlaufen kann, das ist so unglaubwürdig, dass es wehtut. Ich schlucke eine Menge, wenn es um fluffige RomComs geht, aber das nicht.
Leider habe ich schon mitbekommen, dass Episode 17 und 18 nicht besser sind, deshalb ist mir gerade ein wenig die Lust vergangen. Ich werde wohl einen Marathon mit den letzten 4 Folgen hinlegen. Davon berichte ich dann beim nächsten Mal.

The King 2 Hearts 더킹 투하츠 (MBC)
Episode 1-14 (von 20)


Szenario ist ein fiktives Korea, in dem es noch Monarchie gibt. Der aktuelle König musste sehr jung die Thronfolge antreten, meistert aber die Herausforderungen sehr gut. Sein größter Traum ist es, Nord und Süd endlich wieder zu vereinen. Dabei helfen soll ein jährlich stattfindender internationaler militärischer Wettkampf, in dem erstmals Nord und Süd zusammen antreten werden, um die Siegchancen zu erhöhen. In das zuvor angesetzte Trainingscamp schickt der König ausgerechnet seinen jüngeren Bruder, einen Lebemann, der nichts mehr fürchtet als Verantwortung.
Im Camp ist außerdem eine junge Nordkoreanerin: Hang Ah. Eigentlich wollte sie gar nicht teilnehmen. Mit 30 will sie dann doch langsam einen Ehemann finden, aber militärisches Training hat ihr bislang wenig Zeit gelassen und den meisten Männern ist sie schlicht zu tough.
Hang Ah und der verzogene Prinz sind zunächst wie Feuer und Wasser, kommen aber nicht umhin, sich immer stärker voneinander angezogen zu fühlen. Es entsteht eine Art Machtkampf zwischen den beiden, der für das politische Klima nicht ungefährlich ist. Ehe sie sich versehen, sind sie verlobt, schließlich bringt nichts zwei Nationen so nah zueinander, wie eine politische Hochzeit.
Dann wird plötzlich der König ermordet. Denn die stärkste Macht in dieser Welt sind nicht irgendwelche Staatsmänner, sondern ein reicher Unternehmer, der neben einem ziemlichen Sprung in der Schüssel und unermesslich viel Geld auch einen altern Groll auf das koreanische Königshaus hat. Plötzlich wird der Prinz zum König und muss nicht nur über Nacht lernen, wie man Verantwortung für seine Taten übernimmt, sondern hat es auch noch mit einem Gegner zu tun, der so mit den Staatsmännern aus aller Welt verbandelt ist, dass er unbezwingbar zu sein scheint. Zum Glück hat er mit Hang Ah eine ziemlich toughe Frau an seiner Seite …

K2H war eine Liebe, bei der ich wusste, dass sie mir das Herz brechen würde. Und da ich seit Secret Garden und 49 Days vorsichtig geworden bin, habe ich mich erst gar nicht zu sehr auf sie eingelassen. Die ersten Episoden waren nämlich schlicht großartig. So atmosphärisch, dass ich eine Gänsehaut nach der anderen hatte und optisch einfach überwältigend.
Die größte Überraschung ist Hauptdarsteller Lee Seung Gi. Als ich ihn vor einigen Jahren das erste Mal in Shining Inheritance sah, fand ich ihn nur laut und nervig. In My Girlfriend is a Gumiho war er noch immer laut, aber irgendwie knuffig und sympathisch. Mäßig talentierter, aber irgendwie sympathischer Kleinmädchenschwarm, so lässt sich meine Meinung über ihn vor K2H zusammenfassen. Das hat sich aber schnell geändert. Wahnsinn, ist der Bursche gut geworden. Er holt Facetten aus seiner Figur heraus, die ich noch nie an ihm gesehen habe. Bitte mehr ernsthafte Rollen für diesen Mann!
Leider, leider ergeht sich das Drama zu gerne in seinen großen Gesten und opfert dem gerne mal Glaubwürdigkeit und Natürlichkeit. Die Romanze, die auf einen guten Weg gebracht wird, hat plötzlich einen Bruch in ihrer Entwicklung und auf einmal ist es die große Liebe, mit viel Kitsch und Heiratsantrag im Kirschblütenregen (bei dem Kitschometer endgültig einen Kollaps erlitten hat).
Wenn es um die Verschwörungen geht, bleibt die Logik schon gerne mal auf der Strecke. Ich nehme das diesem Drama deutlich übler als dem verspielteren RTP, denn dieses Drama will ernst und bedeutend sein, und dann muss es auch schlüssig bleiben und sich etwas mehr anstrengen.
Dieses Drama bekommt viel mehr Lob, als es verdient. Wohl, weil es viele mitreißt und man dann nicht mehr so überkritisch ist. Die Stimmen in meinem Hinterkopf geben aber schon seit rund 8 Folgen keine Ruhe mehr. Warum sehe ich es dann noch? Weil es etwas Besonderes ist. Die Stimmung und die Optik sind nach wie vor toll. Weil es unterhält. Weil die zwischenmenschlichen Szenen (abgesehen von der Romanze) noch immer grandios sind. Weil ich nie gedacht habe, dass mir Lee Seung Gi mal weiche Knie machen wurde und er es hier definitiv tut. Aber überschätzt ist es meiner Meinung nach trotzdem. Aber wer weiß, vielleicht ändern Folge 15-20 meine Meinung noch.

Queen Inhyun’s Man 인현왕후의 남자 (tvN)
Episode 1-10 (von 16)


Irgendwer scheint beschlossen zu haben, dass Zeitreisedramas in diesem Jahr DER Trend sind. Und deshalb kommt hier das zweite nach RTP.
Korea im 18. Jahrhundert: Durch die Intrige einer Konkubine wurde Königin Inhyun entthront. Daraufhin gab es zwei Lager, die entweder die alte oder die neue Königin unterstützen. Der junge Gelehrte Boong Do gehört zu den Unterstützern der abgesetzten Königin. Doch deren Leben ist durch Ränkespiele in Gefahr. Als er eines Tages selbst droht getötet zu werden, rettet ihm ein alter Talisman das Leben, indem er ihn knapp 300 Jahre in die Zukunft katapultiert. Dort trifft er auf eine junge Schauspielerin, die in einer Serienumsetzung des Inhyun-Stoffs die Königin spielt. Die beiden verlieben sich. Doch es liegen 300 Jahre zwischen ihrer beider Leben und alles, was sie verbindet, ist ein fragiler Talisman aus Papier.

Anfangs habe ich auch „Queen Inhyn’s Man“ für heillos überschätzt gehalten. Aber Woche für Woche hat es sich eindeutig zu einem meiner Favoriten in diesem Jahr gemausert. Ich fange mit dem Negativen an: Zeitreisegeschichten sind immer fürchterlich anfällig für logische Fehler. Und das hier ist leider auch etwas schlampig, wenn es um die Umsetzung der Zeitreiseregeln geht. Boong Do kommt, so die Regel, immer in die Gegenwart, wenn er in Todesgefahr ist. Manchmal bringt er seinen Gegner mit, manchmal nicht. Manchmal sieht man gar nicht, wie und ob er in Lebensgefahr geraten ist, weil er einfach sehr oft wechselt. Praktischerweise wird er auch immer ins passende Stockwerk eines mehrstöckigen Hauses teleportiert. Die Kleinigkeiten häufen sich und pieksen mich schon ein wenig.
Ich finde auch, dass die Hauptdarsteller nicht die stärksten Schauspieler sind. Ich habe beide schon vorher gesehen (The Greatest Love, Birth of the Rich) und finde sie auch sympatisch, aber eben nicht grandios. Aber mittlerweile habe ich mich mit den beiden ausgesöhnt und habe auch das Gefühl, dass beide sich gesteigert haben. Ich mag ihre Rollen, und sie haben eine tolle Chemie zusammen – was viel wert ist.
Boong Do ist ein interessanter Charakter, der viel mehr in sich ruht, als die meisten anderen Helden, die dazu neigen, aufbrausend zu sein. Und ich mag sehr, wie die beiden miteinander umgehen. Gerade die Gespräche im Auto in Episode 8, in der sie ihre Lage ganz offen thematisieren fand ich großartig. Die Quinessenz: Es ist so schwer, den einen Menschen für sich zu finden, als dass man sich durch schlappe 300 Jahre davon trennen lassen sollte. Das ist ziemlich mutig. Andere Helden ergehen sich an dieser Stelle in Selbstmitleid, diese hier wollen es versuchen.
Episode 8 brachte ja mit der Zerstörung des Talismans auch eine dramatische Wendung. Episode 9 beschäftigt sich mit den Nachwirkungen. Dass nun jeder Bong Do vergessen und sich die Realität durch die Zerstörung des Talismans verändert hat, die Heldin aber ihre Erinnerung behält, so dass in ihr zwei Realitäten aufeinanderprallen ist schlichtweg eine großartige Idee. Da will man fast nicht mehr wissen, wie zum Teufel sich das erklärt.
Auch Episode 10 überrascht durch ein erstaunlich tolles Ende. Dass die beste Freundin die Heldin verrät und ihr nichts von Bong Dos Anruf erzählt, das ist fast schon Kdrama-Standard (ehrlich, was ist mit den Mädels nur immer los?). Normalerweise wären jetzt die Missverständnisse losgebrochen. Man hätte ihre Beziehung mit ihrem Schauspielkollegen bekanntgegeben und Bong Do, der es mit einer sehr coolen Aktion gerade wieder in die Gegenwart geschafft hat, hätte das gesehen und es natürlich missverstanden. Dass er schon vorher in ihrem Blickfeld auftaucht, ist eine schöne Abwechslung vom üblichen Klischee.
Diese beiden Figuren verbindet eine Innigkeit und ein Vertrauen, das ich lange nicht mehr bei einem fiktiven Serienpärchen gesehen habe und so lassen sich dann auch die üblichen Klischee-Missverständnisse umschiffen, weil beide sich im Kern ihrer gegenseitigen Gefühle sicher sind. Ein sehr schönes Drama, das mein Herz fest im Griff hat, selbst wenn ich nicht immer ohne Stirnrunzeln auskomme.

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