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Kdrama – Jahresrückblick 2012

27. Januar 2013

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2012 war mein sechstes Jahr als mal mehr mal weniger passionierte Kdrama-Konsumentin. Mittlerweile gehören die TV-Serien aus Südkorea fest zu meinem Leben, und ich möchte sie nicht mehr missen.  Es war ein wechselhaftes Jahr, das mir im nachhinein schlechter vorkommt, als es eigentlich war. Aber wenn man sich einer Sache so lange widmet, kommt zwangsläufig der Punkt, an dem man einen kritischeren Blick auf die Dinge wirft. Deshalb hatte ich im Jahr 2012 zwar viel Spaß, aber auch ganz schön viel zu meckern. Los geht es mit meinem Rückblick auf ein Jahr voller Zeitreisegeschichten, durchwachsener historischer Serien und Melodramen.

The Moon Embraces the Sun (해를 품은 달)
MBC, 20 Episoden, (4. Januar bis 20. März), Dramawiki

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Dank  The Princess‘ Man, das eines meiner Highlights im letzten Jahr war, habe ich meine Scheu vor historischen Serien etwas abgelegt und praktischerweise wartete 2012 auch schon mit einem richtigen Kracher auf – zumindest sah es zunächst so aus. Die Besetzung versprach Gutes: Kim Soo Hyun, der zu Beginn des Jahres in Dream High geglänzt hatte, sollte den König spielen, Jung Il Woo seinen Halbbruder und selbst um Han Ga In machte ich mir keine allzu großen Sorgen – wohl weil ich sie bislang nur einmal, am Anfang meiner Kdrama-Karriere, in Witch Amusement gesehen hatte und sie damals gar nicht so schlimm fand, wie jeder behauptete. Interessanterweise waren es dann aber am Ende die Kinderdarsteller, die in den ersten 6 Folgen die Vorgeschichte erzählen durften, die wirklich überzeugten – was auch daran liegen mag, dass sie auch die am überzeugendsten geschriebenen Episoden abbekommen haben.
Aber nun endlich ein paar Worte zum Inhalt – soweit ich ihn nach einem Jahr noch hinkriege. Es ist wie immer: Ein junger Prinz soll, kaum im Teenageralter, mit einer ähnlich kindlichen Braut verheiratet werden. Und wie immer gibt es mehr als einen Interessenten unter den Adeligen und hohen Beamten, der seine Tochter mit dem zukünftigen König vermählt sehen will. Der Prinz lernt unterdessen – über Umwege – die Tochter einer adeligen Familie kennen und die beiden jungen Leute verlieben sich. Dank ihrer Herkunft ist alles perfekt: Sie kommt in die engere Wahl, und weil sie ein helleres Köpfchen und einen besseren Charakter als ihre Mitbewerberinnen hat, wird sie tatsächlich ausgewählt, den Prinz zu ehelichen. Die beiden Jugendlichen sind im siebten Himmel. Doch die missgünstigen Mitbewerber haben nicht aufgegeben. Durch eine Intrige wird die Anführerin der Schamanen gezwungen, das junge Mädchen zu verfluchen – sie wird krank und stirbt. Glück für das Mädchen, dass die Schamanin ihrer Mutter einst versprochen hatte, auf ihr Kind zu achten. So ist es nämlich nur scheintot und kann heimlich gerettet und weit weg gebracht werden. Alle Welt – auch der Prinz – halten sie nun für tot, und auch sie selbst hat keine Erinnerung mehr an ihr vorheriges Leben. Die Jahre gehen ins Land, der Prinz und das Mädchen werden an verschiedenen Orten erwachsen. Und dann kehrt sie zurück in ihre Heimat und die beiden laufen sich wieder über den Weg …
Ich schicke gleich voraus: Ich habe von dem Drama etwa 12 Episoden gesehen, ehe ich ihm den Laufpass gegeben habe. Am Anfang war ich sehr angetan, das Drama war stimmungsvoll und optisch beeindruckend. Leider geht ihm, kurz nachdem wir den Sprung von der Kindheit ins Erwachsenenalter gemacht haben, die Puste aus. Die Episoden ziehen sich von da an wie Kaugummi, und der einzige der erwachsenen Hauptdarsteller, der überzeugt, ist Kim Soo Hyun.
Jung Il Woo bleibt extrem blass, wie immer, wenn er in eine Nebenrolle ohne extreme Charakterzüge schlüpft. Und ich will gar nicht von Han Ga In anfangen, die genau einen Gesichtsausdruck hat (lustigerweise hörte ich allerseits, dass sie hier nicht so schlimm ist, wie erwartet, aber ich finde sie schlimmer).
Und damit ist The Moon Embraces the Sun ein Vorbote für das, was in diesem Jahr für viele Serien gilt: Ein Drama mit vielversprechendem Start, dem aber sehr schnell die Puste ausgeht.

Wild Romance (난폭한 로맨스)
KBS2, 16 Episoden (4.Januar bis 23. Februar), Dramawiki

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Warum? Warum zum Teufel habe ich dieses Drama nur angesehen. Es war klamaukig, es war so schlecht erzählt, dass ich – in dem Glauben es hätte 20 Episoden – erst mitbekommen habe, dass das Drama zu Ende ist, als er Abspann lief.
Also gut, tasten wir uns einmal heran an die Frage, warum ich dieses Drama tatsächlich komplett gesehen habe: Bei Wild Romance handelt es sich im eine RomCom (und die waren in diesem Jahr dünn gesäht). Unsere Heldin, die burschikose Eun Jae und ihre Familie haben vor allem einen Lebensinhalt: Ihre liebste Baseballmannschaft „Blue Seagulls“. Leider verliert diese das wichtige Endspiel und schuld daran ist nur einer: Park Moo Jul, ein Spieler der gegnerischen Mannschaft. Durch eine fürchterlich blöde Verkettung von Zufällen endet Eun Jae als Moo Juls persönlicher Bodyguard. Da sie niemanden glühender hasst als ihn, ist der Ärger vorprogrammiert. Aber dann beginnt ein Stalker Anschläge auf ihren Schützling zu verüben und sie stellt fest, dass ihr Hassobjekt Nummer 1 auch Seiten hat, die sie gar nicht so übel findet.
Ich mag es, wenn zwei zukünftige Liebende sich so richtig hassen, deshalb dürfte klar sein, warum ich Wild Romance überhaupt angefangen habe. Erwartungsgemäß war ordentlich Klamauk im Spiel und die Hauptdarstellerin hat viel zu übertrieben agiert. Spaß hatte ich dagegen an Lee Dong Wook, der mit Moo Jul, der zu Beginn doch ein ziemlicher Unsympath ist, mal eine ganz andere Rolle gespielt hat. Das, woran das Drama aber scheitert, ist nicht der Klamauk oder die Darsteller, sondern dass es so unbalanciert erzählt ist. Irgendwo in dem albernen Stalkerplot geht die Liebesgeschichte verloren und am Ende werden dann hastig und ungeschickt noch schnell alle Fäden abgeschlossen. Das was mich die ganze Zeit über Dabeibleiben hat lassen, das waren kleine berührende Momente, die irgendwo zwischen dem ganzen Herumgehampel hervorblitzten. Ich hätte gewünscht, dass das Drama mehr von dieser Aufrichtigkeit gehabt hätte.
Würde ich nun jemandem empfehlen, das Drama zu schauen? Nein, definitiv nicht. Allenfalls wenn er ein großer Fan von Lee Dong Wook ist.

Shut up! Flower Boy Band (닥치고 꽃미남밴드)
tvN, 16 Episoden (30. Januar bis 20. März), DramaWiki

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Und schon sind wir beim für mich ersten guten Drama des Jahres 2012. Es stammt von tvN, einem kleineren Kabelsender, der sich langsam zur besten Adresse für gut gemachte Dramas entwickelt, und von dem in diesem Jahresrückblick noch häufiger die Rede sein wird.
Was dieses Drama mit Sicherheit von anderen Musikdramas wie „Dream High“ oder „You’re Beautiful“ abhebt, ist, dass es augenscheinlich weniger glatt ist. Die „Boy Band“, um die es hier geht, ist eine Rockband aus rauflustigen Jungs, die größtenteils nicht aus den besten Verhätnissen stammen. Natürlich ist auch diese Rauheit irgendwie glatt, die Musik geht schnell ins Ohr, ist eher rockige Popmusik, als wirklich wilder Rock, aber für Kdrama-Verhältnisse ist das schon ganz schön kantig.
Wie junge Menschen so sind, vor allem, wenn sie nicht unter den besten Umständen leben, haben auch unsere Jungs der Band mit dem selbstbewussten Namen „Eye Candy“ eine Menge Träume: Sie möchten mit ihrer Musik berühmt werden, und die Teilnahme an einem Talentwettbewerb soll der erste große Schritt in diese Richtung sein. Doch dann wird die Schule, auf die sie alle gehen, geschlossen und alle Schüler umverteilt. Unsere rauen Jungs landen an einem Institut mit braven Eliteschülern und einer etablierten Schulband: „Strawberry Fields“. Ärger ist da vorprogrammiert, und bei einer dieser Auseinandersetzungen kommt durch ein – nennen wir es  „Unglück“ – der charismatische Bandleader von „Eye Candy“ zu Tode. Die anderen Jungs sind danach wie paralysiert. Jetzt ist es an Ji Hyuk, dem zweiten Sänger in der Band, „Eye Candy“ am Leben zu halten. Und so beginnt eine Reise mit Erfolgen und Rückschlägen rund um Freundschaft, die erste Liebe und das, was im Leben wirklich wichtig ist.

Es gibt wenig, was ich diesem Drama vorwerfen kann, es war vielleicht die am solidesten erzählte Produktion die ich in diesem Jahr gesehen habe, bei der man nie das Gefühl  hatte, dass sie auf der Stelle tritt oder von ihrem Kurs abzuweichen droht. Ich hatte so meine Probleme mit den ersten zwei Episoden. Wie viele andere befürchtete auch ich, dass, nachdem Byung Hee alias Lee Min Ki den Serientod sterben musste, irgendwie die Luft raus sein würde, denn diese Figur überstrahlte auf eine beunruhigende Weise alles andere. Zumal Ji Hyuk, der nach ihm ins Zentrum rückt, von Sung Joon gespielt wurde, den ich davor nur in „Lie to me“ gesehen hatte, wo er wirklich ganz fürchtlich schlecht war. Umso überraschter war ich, als er die innere Zerissenheit seiner Figur so gut zum Ausdruck gebracht hat, dass Lee Min Ki mir eigentlich keine Minute fehlte. Was einmal mehr beweist, dass auch ein talentierter Schauspieler ein gutes Skript braucht, um zeigen zu können, was in ihm steckt.

Es ist toll, wie die Serie mit ihren jugendlichen Charakteren umgeht, die alle ihre eigenen Sorgen und Ängste haben. Und so geht es am Ende nicht darum, eine Band zu Superstars zu machen, sondern einer Gruppe junger Menschen beim Erwachsenwerden zuzusehen. Dabei, wie sie sich selbst entdecken und herausfinden, was sie wirklich mit ihrem Leben anfangen wollen. Auch das machte die Geschichte etwas realitätsnäher als die anderen Serien, wo es eher darum geht, am Ende im Rampenlicht zu stehen.

„Shut up! Flower Boy Band“ ist eine gelungene Mischung: Ein netter Soundtrack, eine süße Liebesgeschichte, interessante Figuren und eine solide erzählte Handlung. Einzig der entscheidene Funke der Begeisterung, den ich schon für weniger gut gemachte Serien empfunden habe, ist hier nie übergesprungen. Manchmal sind Dinge so solide gemacht und gehen so auf Nummer sicher, dass sie fast zu perfekt sind. Für mich war es in diesem Fall so. Dennoch ist „Shut up!“ ein schönes Drama, das ich jedem empfehlen kann, der Jugend- und Musikgeschichten mag.

Rooftop Prince (옥탑방 왕세자)
SBS, 20 Episoden (21. März bis 24. Mai), DramaWiki

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Das erste der vielen Zeitreisedramas in diesem Jahr. Ehrlich, das ist ein Phänomen, das ich nicht verstanden habe. Wer bitte hat denn diesen Trend angestoßen? Es gab in diesem Fall nämlich keinen erfolgreichen Vorreiter, sondern alle wurden frühzeitig angekündigt, bevor auch nur eines davon eine Folge ausgestrahlt hatte. Merkwürdig. Rooftop Prince hinterlässt mich auf jeden Fall hin- und hergerissen.
Und darum geht es: Ein Prinz aus der Vergangenheit wird mit drei seiner Untertanen in die heutige Zeit versetzt, als er dabei ist, den Mord an seiner Ehefrau aufzuklären. Die vier Zeitreisenden landen mir nichts, dir nichts in der Dachwohnung der jungen Park Ha. Dann stellt sich heraus, dass der Prinz dem Sohn einer reichen Familie, der vor einigen Monaten spurlos verschwunden ist, täuschend ähnlich sieht. Und auch andere Personen aus der Vergangenheit scheinen es in diese Zeit geschafft zu haben …

Es war ein Hin und Her mit dieser Serie. Die erste Folge war schwach, ein überhastetes Erzählen der Vorgeschichte, damit man schnell in den Zeitreiseteil übergehen konnte. Danach kam eine Phase, die unglaublich charmant und witzig war: Die vier Zeitreisenden müssen sich in der Moderne zurechtfinden und dazu brauchen sie Park Ha. So leicht lässt sich ein Prinz aber nicht zum Schüler degradieren, so dass Park Ha ihre liebe Mühe mit den Jungs und der Zuschauer eine Menge zu lachen hat. Nun hätte alles ganz großartig werden können, hätte man die Helden Detektivarbeit leisten und so den Mord auklären lassen. Stattdessen lässt man das Geschehen mit den Reinkarnationen mehr oder weniger noch einmal passieren und die ganze Geschichte versumpft ein wenig in dem üblichen Machtgerangel und Intrigenspiel der Reichen und Mächtigen. Die stimmungsvolle letzte Episode rettet die Serie wieder ein wenig, aber alles in allem gehört Rooftop Prince zu den eher mittelmäßigen Dramas in diesem Jahr. Hinsichtlich der Zeitreise-Serien landet es für mich auf Platz 3 von 4, knapp hinter Faith, dass ein ähnlich durchwachsenes Vergnügen war.

The King 2 Hearts (더킹 투하츠)
MBC, 20 Episoden (21. März – 24. Mai), DramaWiki

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Lange hatte „The King 2 Hearts“ die Position des meistüberschätzten und überhypten Drama des Jahres inne. Aber dann kamen die Jahresrückblicke und ein anderes (von dem hier später noch die Rede sein wird), hat sich davor geschoben. Dass ich es für überschätzt halte, bedeutet übrigens nicht, dass ich es grottig finde. Ich finde es nur nicht perfekt und überragend. Und dabei hatte ich mich eigentlich bereits bei der Eingangsszene Hals über Kopf in das Drama verliebt.

Etwas, was ich schon immer mochte, ist die Art, wie spielerisch man im Kdrama-Universum mit Geschichte umgeht. Da entwirft man mal eben alternative Geschichtsschreibungen, die in dieser Art bei uns nicht denkbar wären – zumindest nicht im Unterhaltungsgenre. Im Fall von K2H ist es eine Monarchie im modernen geteilten Korea. Dass der Nord-Süd-Konflikt eine Rolle spielen wird, ist schon klar, als ganz zu Beginn der kleine Prinz vor dem Fernseher mit seinen Eltern den Fall der Berliner Mauer ansieht. Da musste ich mich an den Moment erinnern, als ich das als Kind mit meinen Eltern getan habe und ich hatte sofort eine emotionale Bindung zu dieser Szene.

Später ist dieser kleine Junge König von Südkorea und sein Ziel ist die Wiedervereinigung des geteilten Landes. Deshalb möchte er seinen nichtsnutzigen kleinen Bruder mit einer nordkoreanischen Elitesoldatin, die Tochter eines mächtigen Mannes ist, verheiraten. Aber der König hat nicht damit gerechnet, dass er einen mächtigen Feind hat, der Kopf einer Organisation ist, die so viel Einfluss hat, dass sie selbst in den meisten Regierungen ihre Finger haben. Und dieser Feind setzt zum entscheidenen Schlag an. Der König wird ermordet, und plötzlich muss sein kleiner Bruder nachrücken. Und während er in seine Rolle hineinwächst, setzt der Feind des Königshauses seine Intrigen fort. Zum Glück aber hat er eine starke Frau an seiner Seite, die, auch wenn es nicht immer rosig läuft, doch immer zu ihm hält.

K2H ist eine der Serien, die unglaublich stark begann. Lee Seung Gi konnte beweisen, dass er mehr kann als laut schreien, gestukulieren und wie ein übergroßer Hundewelpe aussehen. Ich liebe ihn der Rolle des verzogenen – aber nicht dummen – Prinzen, der plötzlich eine Rolle einnehmen muss, die viel zu groß für ihn ist. Auch die anderen Rollen sind toll besetzt – mit Ausnahme von Ha Ji Won. Ich mache mir damit jetzt sicher Feinde, aber mir geht Ihr „ich bin jetzt böse“-Blick wirklich schrecklich auf die Nerven. Ich fand sie schon in Secret Garden nicht optimal und hier war sie ebenfalls knapp an der Grenze der erträglichen für mich. Und irgendwie verstehe ich diesen extremen Hype um ihre Person so gar nicht.
Bevor ich all das aufzähle, was mir nicht gefallen hat, muss ich sagen, dass ich es als die große Stärke des Dramas empfinde, dass es einen ganz eigenen Ton, eine besondere Atmosphäre hatte. Es war keine dieser Serien, bei denen ich das Gefühl hatte, sie schon in zig anderen Varianten gesehen zu haben. Sie ist von Charakteren bevölkert, die einem trotz all ihrer Fehler schnell ans Herz wachsen und ich liebe vor allem das Zwischenmenschliche in der Serie. Wie eng die Königsfamilie zusammenhält, selbst wenn das Schicksal sie ganz böse in der Mangel hat.

Was den Fortgang der Handlung angeht, bin ich dagegen nicht begeistert. Für mich wurden da einfach ein paar Schippen zu viel aufgelegt und Plausibilität und Logik bequem beiseitegeschoben. Sicher, der Machtkampf zwischen unserem OTP und dem Bösewicht hatte Tempo und es war spannend, wie man sich mal um mal überlistet und ausgespielt hat. Aber dafür, dass es ein Konflikt war, der praktisch international geführt wurde, kam mir die Auseinandersetzung erstaunlich isoliert vor. Die Presse war nur ein Thema, wenn es gerade in den Plot passte und oft genug saß ich einfach stirnrunzeln da und dachte mir, dass es nicht realistisch ist, wie der Bösewicht schalten und walten kann, scheinbar ohne, dass jemand ihm Einhalt gebietet oder die Öffentlichkeit auf ihn aufmerksam wird. Und weil alles so groß und dramatisch ist, wird auch an theatralischen Gesten (der Heiratsantrag… bwah … nicht meine Art von Kitsch, defnitiv nicht) und Heldentaten nicht gespart. Das letzte Drittel habe ich mehr augenrollend als aufseufzend verbracht. Entsprechend ist K2H für mich ein interessantes Drama, von dem ich durchaus nicht abraten möchte, aber keines, das ich zu meinen Favoriten in diesem Jahr zählen würde.

Queen In Hyun’s Man (인현왕후의 남자)
tvN, 16 Episoden (18. April – 07. Juni), DramaWiki

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Zeitreisedrama Nummer 2. Und das erste, was mir dazu einfällt ist: Haaaachhhhh.
Queen In Hyun’s Man war mit Abstand das beste der Zeitreisedramen und ist einer meiner absoluten Favoriten in diesem Jahr. Es ist eine wunderschön inszenierte Fantasy-Liebesgeschichte voller Momente, an die man sich immer wieder gerne erinnert.
Die Handlung: Königin In Hyun, die es übrigens wirklich im 17. Jahrhundert gab, wirde durch die Machenschaften einer königlichen Konkubine ins Exil verbannt. Nun gibt es zwei Gruppen, die jeweils hinter einer der beiden Frauen stehen. Der Gelehrte Kim Boong Do ist auf der Seite von Königin In Hyun und möchte sie wieder an ihrem rechtmäßigen Platz sehen. Bei einem Hinterhalt wird er beinahe getötet, doch ein Talisman, eine Schritstück, das er von einer Freundin erhalten hat, rettet ihm das Leben, indem es ihn in dieheutige Zeit katapultiert. Dort wird gerade Königin In Hyuns Leben erneut verfilmt und die Hauptdarstellerin ist eine junge Schauspielerin namens Choi Hee Jin. Die beiden treffen aufeinander und sie hilft ihm, sich zurechtzufinden. Und während Boong Do Geschichtsbücher studiert und das riskante Unternehmen startet, die Vergangenheit zu verändern (was, wie wir wissen, nie ohne Folgen bleibt) verlieben sich die beiden. Doch sie trennen 400 Jahre und alles was sie zusammenhält ist ein fragiles Stück Papier …

Boong Do und Hee Jin sind für mich so ziemlich das verliebteste Leinwandpärchen dieses Jahres. Dabei hatte ich bei den Darstellern zuerst gar nicht damit gerechnet, dass ich sie zusammen mögen würde – ich mochte sie nicht einmal einzeln so wirklich. Aber mit der Zeit haben die beiden eine so phänomenale Chemie entwickelt, dass man nur glücklich darüber sein kann, dass die Autoren der Serie viele „Pärchenmomente“ für sie eingebaut haben. Als die beiden hinterher verkündeten, auch im realen Leben mittlerweile ein Paar zu sein, hat mich das nicht sehr verwundert. Die Verliebtheit kam einem ja förmlich durch den Bildschirm entgegen. Aber Bong Do und Hee Jin sind auch sonst ein besonderes Pärchen. Hee Jin hat eine gewisse Unbedarftheit, die man aber nicht mit Dummheit verwechseln darf. Sie ist impulsiv und lebendig. Boong Do ist fast das Gegenteil davon. Er ist nicht der typische arrogante Kdrama-Held, sondern freundlich, ruhig und überlegt, hat aber so einen hintergründigen Schalk, der ihn sehr besonders macht. Das waren zwei Figuren abseits der schablonen und ich denke, dass gerade deshalb ihre Liebesgeschichte so gut funktioniert hat. Sie waren glaubwürdig und sympathisch und als Zuschauer wünschte man ihnen alles Glück der Welt.
Das Intrigenspiel in der Vergangenheit, in die Boong Do immer wieder zurückkehrt – immerhin fühlt er sich seiner Königin verpflichtet – sorgt für den nötigen Nervenkitzel. Räumliche oder soziale Grenzen können überschritten werden, aber die Zeit ist das größte Hindernis, das zwischen zwei Liebenden stehen kann. Und wenn einer der beiden auch noch ständigen Anschlägen auf sein Leben ausgesetzt ist, kann man schon mal nägelkauend vor dem Bildschirm sitzen und darum beten, dass die beiden sich am Ende in die Arme schließen dürfen.
Hinsichtlich der Zeitreise hat das Drama für mich vieles richtig gemacht. Man darf die logische Komponente nicht immer auf die Goldwaage legen, aber ganz im Gegensatz zu RTP hat in QIM die Zeitreise einen Auslöser und eine Funktion. Der Prinz in RTP kommt nie auf den Gedanken, einfach ein Geschichtsbuch zu bemühen. Boong Do als Gelehrter nutzt sie exzessiv – und als er so den Lauf der Geschichte ändert, bleibt das auch nicht ohne Folgen.
Viel diskutiert wurde über das Ende. Ab hier gilt eine Spoilerwarnung für den grauen Bereich:

Ja, das war etwas unelegant, denn auch Fantasy braucht Regeln, die notwenidg sind, um Konflikte aufzubauen. Wenn sich alles durch irgendwelchen magischen Klimbim, mit der Begründung „ist halt Fantasy“ lösen lässt, dann gibt es eigentlich keine ausweglosen Situationen und entsprechend auch keine Spannung mehr. Das, was da am Ende passiert, fügt sich nicht wirklich in so ein phantastisches Regelkonstrukt ein und entsprechend kann ich verstehen, dass es für einige enttäuschend war. Ich persönlich kann nicht nur damit leben, ich finde es sogar durchaus romantisch. Liebe als die magische Kraft die alles überwindet, ist an sich schon eine Regel – wenn auch eine viel benutzte. Und wenn ein Stück Papier, als Nachrichtenübermittler der Vergangenheit, zu einem magischen Zeitreiseartefakt werden konnte (was wir auch so geschluckt haben, ohne lange zu fragen), dann kann es auch ein Handy der Neuzeit durch die Magie der Liebe werden. Zumal auch der alte Talisman ebenfalls eine Gabe der Liebe war und, so habe ich das verstanden, dadurch überhaupt erst zum Lebensretter werden konnte. Diese Argumentation ist hinreichend an anderer Stelle geführt worden und das Gegenargument war: Wenn man so lange argumentieren muss, dann funktioniert das Ende eben doch nicht wirklich. Ja, das kann ich nicht ganz von der Hand weisen, es wäre normalerweise auch genau meine Argumentationsweise. Aber: Wenn ich so von Anfang an an das Drama herangegangen wäre, hätte ich mich schon viel früher an logischen Aussetzern aufhängen müssen – es ist eben nicht so, dass das Drama bis dahin nur perfekt war, wie einige behaupten. Entsprechend habe ich früh meine Empfindlichkeit diesbezüglich heruntergefahren und konnte am Ende ein Auge zudrücken und mir die Freude nicht verderben lassen.
Und damit ist QIM ganz klar einer der Anwärter auf mein Lieblingsdrama des Jahres 2012.

A Gentleman’s Dignity (신사의 품격)
SBS, 20 Episoden (26. Mai bis 12. August), DramaWiki

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Kaum ein Drama hat die Geschmäcker in diesem Jahr wohl so gespalten wie AGD. Für die einen war es ein sinnloses Drama ohne Plot, für die anderen eine der charmantesten Produktionen des Jahres. Für mich war es letzteres.

Sehr anheimelnd klang der Plot anfangs ja nicht, und es war eher Langeweile, die mich die erste Folge hat ansehen lassen. Es geht um das Liebesleben vierer Männer um die 40. Ja. Genau. Aber da Männer im Herzen immer Kinder bleiben, vor allem diese vier, wurde es deutlich unterhaltsamer als zunächst erwartet. Das Highlight jeder Episode waren die ersten fünf Minuten, in denen ein Schwank aus dem Leben der vier Jungs erzählt wurde. Allein damit hatte das Drama bei mir schon einen dicken Stein im Brett.

Heiß diskutiert war auch der Protagonist Kim Do Jin. Ein für die Autorin typischer dominanter, zu Grenzüberschreitungen neigender Typ, der irgendwo zwischen Arschloch und sexy rangiert. Ich persönlich konnte ihn nicht so schlimm finden, wie viele andere. Für mich war er wie der kleine Junge, der die Zöpfchen des Mädchens zieht, das er mag. Der Typ Mann, den man in der Realität nervig findet, der aus der sicheren Entfernung von Realität zu Fiktion aber durchaus sehr anziehend sein kann. Kurzum: Ich fand Do Jin gerade deshalb spannend, weil er eben kein glatter, netter Kavalier war. Ich mag einfach Charaktere mit menschlichen Schwächen lieber als nette, perfekte. Und es ist durchaus nicht so, als ob er nicht die Quittung für sein Verhalten bekommen würde. Wer sich wie ein Playboy benimmt, muss sich nicht wundern, wenn seine Herzensdame ihm seine Liebesbeweise nicht glauben will. Letztere stieß vor allem wegen Darstellerin Kim Haneul nicht auf viel Liebe des Publikums. Auch hier war ich relativ leidenschaftslos. Ich fand sie niedlich – und bei allem mädchenhaften Getue war da doch noch ein selbstbewusster Kern, der mir ausgereicht hat, sie zu mögen.
Die Liebesprobleme der anderen drei Männer fand ich leider nur am Rande interessant. Da ist der Möchtegern-Playboy, der sich eine ältere, reiche Frau geangelt hat, aber trotztdem jedem Rock hinterherschaut – und sie damit immer wieder verletzt. Da ist der Sanfte, der seine Frau verloren hat und dem die 20 Jahre jüngere Schwester seines besten Freundes Liebeserklärungen macht. Und dann ist da noch der große Bruder, der sich eine Frau aussucht, die genau das Gegenteil von ihm ist.
Grundsätzlich war die Stärke des Dramas für mich gerade, dass es so wenig Plot hatte. Die Charaktere waren interessant genug, so dass ich ihnen einfach ganz entspannt bei ihrer Interaktion zusehen konnte, ohne, dass sich links und rechts viel abspielen musste. Ich gehöre einfach auch zu den Menschen, die nicht viel Action brauchen – und eigentlich auch gar nicht wollen. Das war für mich das perfekte unaufgeregte Sommerdrama.

Trotzdem, je weiter es fortschreitet, desto schwächer wird das Drama für mich leider. Weil ich zwar nicht viel Handlung erwarte, aber doch ein Minimum an Charakterentwicklung und Glaubwürdigkeit. Wenn man zwei erwachsene Menschen aufeinander loslässt, von denen zumindest einer kein Kind von Traurigkeit ist, ist es schlicht albern, dass die beiden keine Nacht miteinander verbringen. Ja, ich weiß, man achtet auf die Familienfreundlichkeit, aber es gibt mehrere Dramas, in denen Sex angedeutet wurde – und sei es nur, weil die beiden am nächsten Morgen im gleichen Bett aufwachen. Wäre hier doch auch möglich gewesen. So wurde es irgendwann einfach nur albern, wie die zwei herumschlichen. Und dann war das noch die junge Maeri, die Anfang 20 ist, aber heult und jammert wie eine Zwölfjährige, um einen erwachsenen Mann für sich zu gewinnen. Diese Figur macht nicht einen Schritt voran, wird keinen Deut erwachsener oder vernünftiger. Und hier muss ich mich dann schon fragen: Wofür das Ganze? Ganz abgesehen davon, dass ich alles andere als romantisch finde, wenn sich ein erwachsener Mann eine charakterlich derart kindliche Frau aussucht (ich spreche nicht vom physischen Altersunterschied, mehr vom mentalen).

Am Ende hüllt die Autorin dann ihr Drama in eine Riesenladung Zuckerguss ein und verschnürt es wie ein Weihnachtspaket (das hat sie auch schon bei Secret Garden gemacht) – was ich eher schrecklich finde, weil ich diesen aufgesetzten Kitsch einfach nicht mag. Und gerade AGD hätte ein loses, offeneres Ende gebraucht, eben weil es nie richtigen Plot hatte.
Damit bleibt zu diesem Drama am Ende für mich zu sagen: Der Weg ist das Ziel. Es hat Spaß gemacht, es zu verfolgen, schöne Optik, schöne Musik, aber eine wirklich runde Sache war es nicht.

Gaksital (각시탈)
KBS2, 28 Episoden (30. Mai – 06. September), DramaWiki

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Willkommen zum überhyptesten Drama des Jahres. Ehrlich, wenn ich noch einmal höre wie großartig und perfekt Gaksital war, fange ich an zu schreien. Man kann es wirklich übertreiben. Wie bei K2H gilt: Nein, es ist nicht grottenschlecht, aber es ist auch nicht so gut, dass es diesen Aufstand rechtfertigen würde.

Ich bin erst spät bei Gaksital eingestiegen und habe etwa 13 Folgen oder etwas mehr gesehen. Die Serie spielt zur Zeit der japanischen Besatzung Koreas und folgt einem jungen Mann, der eine militärische Karriere bei den Besatzern macht und gleichzeitig im Geheimen als maskierter Rächer der Unterdrücktenn auftritt. Ohne Zweifel, das Drama war nett anzusehen und Joo Won hat sich in der Hauptrolle die Seele aus dem Leib gespielt (keine Ahnung, wie er das durchgehalten hat – er war ja praktisch in jeder Szene). Er war gut, aber nicht so großartig wie viele behaupten. Und über seine Partnerin verliere ich lieber nicht zu viele Worte

Vielleicht ist Gaksital einfach kein Drama, von dem man viele Folgen am Stück sehen sollte, denn dann fällt einem auf, dass es immer wieder die gleichen Cliffhanger sind, mit denen die Episoden enden und die Geschichte sich fortlaufend im Kreis dreht. Beinahe-Enttarnungen folgen auf Entführungen und Folterszenen, dann kommt wieder eine Befreiungsszene und die Konfrontation mit dem Erzfeind, gefolgt von der Beinahe-Enttarnung, einer Entführung und Folterszenen … In den üblichen 16 oder meinetwegen 20 Folgen hätte ich es gerne gesehen. Ausgewalzt auf 28 Folgen war mir das einfach zu viel Füllmaterial und zu wenig Bewegung. Nach knapp der Hälfte war deshalb für mich Schluss mit Gaksital. Für den Rest habe ich noch die Recaps überflogen und wusste, dass es die richtige Entscheidung war, es abzubrechen.

I do, I do (아이두 아이두)
MBC, 16 Episoden (30. Mai – 19. Juli), DramaWiki

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Wenn man an das Jahr zurückdenkt, ist es „I do, I do“ kein Drama, das einem sofort in den Sinn kommt. Es war nett, aber insgesamt betrachtet doch eher unspektakulär.

Es geht um eine Schuhdesignerin, für die in erster Linie ihre Karriere wichtig ist. Alles andere muss hinten anstehen. Als sie deshalb den runden Geburtstag ihres Vaters verpasst und eine sehr unschöne Auseinandersetzung mit ihm hat, landet sie in der Nacht betrunken mit einem deutlich jüngeren Mann im Bett. Es kommt wie es kommen muss: Sie ist schwanger. Zu der schweren Frage, ob sie ihre Karriere für ein Kind aufgeben möchte, ob sie überhaupt eine liebende Mutter sein könnte, gesellen sich auch noch Männerprobleme. Denn ihr jugendlicher Liebhaber meint es ernst mit ihr. Aber da ist auch noch ein weiterer ernsthafter Bewerber, der eine deutlich bessere Partie wäre.
„I do I do“ war relativ solide und unaufgeregt. In der zweiten Hälfte begann es sich definitiv zu ziehen, aber es war ganz angenehm anzusehen. Nicht nur, dass schicke Schuhe und Kleider so allgegenwärtig waren, dass man am liebsten in den Monitor gegriffen hätte, auch Hauptdarstellerin Kim Sun Ah verpasst ihrer Protagonistin ein Charisma, das einen an den Bildschirm fesselt.
Ich fand es angenehm, dass die Geschichte nicht in ein Abtreibungs-Bashing ausartet. Dagegen bin ich absolut allergisch – keine Frau trifft so eine Entscheidung leichtfertig. Unsere Karrierefrau entscheidet sich am Ende nach reiflicher Überlegung für das Kind, ohne herzlos zu wirken, weil sie zuerst die andere Alternative in Betracht zieht. Dass einer ihrer Verehrer versucht, sie dafür zu verurteilen macht ihn für mich definitiv zum unerträglichsten Charakter des Jahres.
Am Ende bleibt ein herzliches und nettes Drama, das einen aber keine Sekunde von den Socken reißt. Kann man sich ansehen – muss man aber nicht dringend.

Big (빅)
KBS2, 16 Episoden (04 Juni – 24. Juli), DramaWiki

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Was war denn das? Ich hätte nie gedacht, dass die Hong-Schwestern je ein Drama schreiben könnten, das mich langweilt. Aber mit „Big“ haben sie es geschafft. Eigentlich war es begrüßenswert, dass die Stimmung dieses Mal ganz anders war. Und auch das Konzept erschien, trotz meiner Abneigung gegen Körpertausch-Geschichten sehr interessant. Aber das war es auch schon. Das Drama hatte die Ausstrahlung eines toten Fisches. Ich habe mich wirklich redlich bemüht, die Geschichte um eine junge Lehrerin, die nach einem Autounfall plötzlich einen ihrer Schüler im Körper ihres Verlobten wiederfindet, zu mögen. Aber bei jeder weiteren Episode habe ich mich ein wenig mehr gelangweilt. Ich mochte die Hauptdarstellerin nicht übermäßig, Gong Joo fand ich eher anstrengend als genial. Ich würde ihn keine einmal anders sehen als als kleinen Jungen im Männerkörper. Von dem üblichen überdrehten Hong-Witz, der Herzlichkeit inmitten der Albernheit war leider kaum etwas zu spüren. Irgendwann habe ich es aufgegeben. Was wohl besser so war, denn das Ende hat wohl selbst dem zähesten Zuschauer dann noch den Rest gegeben. Die Enttäuschung des Jahres.

Reply 1997 (응답하라 1997)
tvN, 16 Episoden (24. Juli – 18. September), DramaWiki

Reply1997

Oh, Reply. Das ist vielleicht mein Lieblingsdrama in diesem Jahr, einfach weil es frisch und herzlich und verspielt war und mich zurück in meine eigene Teenagerzeit entführt hat, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, alle Mädchen (außer mir …) Boybands toll fanden und jeder ein Tamagochi mit sich herumschleppte.

Eine Gruppe ehemaliger Klassenkameraden trifft sich nach Jahren wieder. Zwei von ihnen sind verheiratet. Nur, wer ist es? Wir reisen mit ihnen zurück in die Vergangenheit nach 1997, als sie alle noch Teenager waren, mit ihren Eltern gekämpft haben und ein Konzert des Lieblingsstars das Wichtigste auf der Welt sein konnte.

Sicher, das Rätselspiel darum, wer nun verheiratet ist, war von Anfang an durchschaubar und wurde von den Autoren bis zum Äußersten hinausgezögert. Aber mit so einem sichtlichen Spaß, dass ich es ihnen einfach nicht übelnehmen konnte. Wenn mich in diesem Jahr ein Drama durchweg glücklich und zufrieden zurückgelassen hat, dann dieses hier.

Faith (신의)
SBS, 24 Episoden (13. August – 30. Oktober), DramaWiki

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„Faith“ ist wirklich ein Drama, bei dem es an allen Ecken und Enden nicht passt und das nur deshalb nicht sofort aufgegeben habe, weil es einige kleine Lichtblicke gibt und es einen gewissen trashigen Unterhaltungswert hat. Dabei waren die Erwartungen, die in Zeitreisedrama Nummer 4 gesetzt wurden, so hoch.

Eine Ärztin wird von einem Krieger aus der Vergangenheit durch ein magisches Portal entführt, weil sie das Leben einer Prinzessin retten soll. Das tut sie auch, aber danach wird sie zum Mittelpunkt politischen Machtgerangels, weil jeder sie für eine legendäre Ärztin aus dem Himmel hält und auf seine Seite ziehen möchte. Ob sie je wieder in ihre eigene Zeit zurückkommt ist fraglich, denn niemand weiß, wann das Zeitportal sich wieder öffnet. Zum Glück steht ihr der Krieger, der sie entführt hat, immer zur Seite …

Was als erstes auffiel, war, dass die Ausstattung und Optik nicht im mindesten so opulent waren, wie man sich das nach dem Trailer erwartet hätte. Vieles sah irgendwie billig aus, von den Effekten bis hin zu den Rüstungen der Krieger, die so offensichtlich aus Gummi waren, dass man die Pressnähte noch sehen konnte. Auch bei der Hintergrundmusik musste man sparen, die hat man nämlich von „Fluch der Karibik“ geklaut und lediglich ein paar Töne abgewandelt. Und dann war da noch der Darsteller des Kriegers: Mächenschwarm Lee Min Ho. Ich habe bereits mehrmals gesagt, dass ich Lee Min Ho wirklich mag, er hat eine Präsenz, die ihn wirklich interessant macht. Aber selten habe ich ihn so fehlbesetzt gesehen wie hier. Zum einen ist er zu jung. Seine Partnerin ist 10 Jahre älter und man sieht es ihr auch an. Ich mag es, wenn Pärchen einen Altersunterschied haben, aber innerhalb der Story ist der nur gering, weil er angeblich Ende 20 sein soll. Er sieht aber bestimmt 5 Jahre jünger aus und das macht es albern. Und nein, liebe LMH-Fangirls: Nicht seine Partnerin war „zu alt“, er war zu jung. Um glaubhaft eine erfahrene Ärztin zu sein, kannst man nicht aussehen wie ein junges Mädchen. Und um glaubhaft einen erfahrenen Krieger zu verkörpern … ach, lassen wir das. Dass LMH fehlbesetzt war, konnte man ihm auch vom Gesicht ablesen. Er schien sich fürchterlich unwohl in der Rolle zu fühlen, und das brachte die Defizite seines Schauspiels übermäßig stark hervor. Er hat sich zwar mit der Zeit etwas eingefunden in die Rolle, aber oft tat das Zuschauen fast weh.

Es gibt Menschen mit magischen Fähigkeiten in dieser Zeit. Keine Ahnung warum. Vielleicht wird es in den letzten 4 Folgen, die ich noch nicht gesehen habe, erklärt, aber diese Fähigkeiten sind einfach da. Manchmal werden sie genutzt, manchmal nicht. Es scheint sich auch niemand zu wundern, dass einige Menschen diese Fähigkeiten haben, selbst wenn es wohl nur sehr wenige sind. Ich weiß es nicht, mir kommt es vor wie ein Relikt aus einer früheren Version des Skripts, das jetzt einfach keinen Sinn mehr ergibt. Ich hätte es mir durchaus nett vorstellen können, so ein comichaftes Element einzubinden – die Bösewichte, die diese Fähigkeiten haben, sehen ja auch aus wie Comicfiguren. Aber es fügt sich nicht organisch in die Geschichte ein, deshalb wirken sie oft eher wie seltsame Pappkameraden.

Was mich an dem Drama gehalten hat, sind einige der Figuren. Die Ärztin aus der Zukunft ist wunderbar überspannt und hat mir unglaublichen Spaß gemacht, selbst wenn das alles andere als große Schauspielkunst war. Und der König und seine junge Ehefrau hatten eine sehr schöne, im Laufe der Geschichte wachsende, Beziehung zueinander. Davon abgesehen habe ich mich einfach ganz gut unterhalten. Erinnert sich noch jemand an die trashigen Serien der 90er, Herkules oder Xena? Kein Mensch würde das für Qualitätsfernsehen halten, die Kulissen waren albern, die Schauspieler mittelmäßig die Stories nicht überoriginell, aber sie haben trotzdem irgendwie Spaß gemacht. So ähnlich geht es mir mit Faith.

Arang an the Magistrate (아랑사또전)
MBC, 20 Episoden (15. August – 18. Oktober), DramaWiki

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Es fällt mir schwer, etwas zu Arang zu schreiben, und das nicht nur, weil ich noch immer die letzten 4 Folgen nicht gesehen habe. Es war vielleicht das Drama, auf das ich mich in diesem Jahr am meisten gefreut habe. Es war Li Jun Kis erstes Drama nach 2 Jahren Wehrdienst und vor allem war es auch Shin Minas erstes Drama seit zwei Jahren. Auch die Geschichte gefiel mir: Ein Geistermädchen ohne Erinnerung überredet einen jungen Beamten mit der Fähigkeit Geister zu sehen,  die Hintergründe ihrer Herkunft und ihres Todes aufzuklären. Dabei werden sie zum Spielball höherer Mächte. Arang ist zu Beginn das, was man von ihm erwartet: Es ist charmant, ein wenig unheimlich und schön erzählt. Ich weiß gar nicht so sehr, warum ich mit der Zeit das Interesse verloren habe. Vielleicht, weil nach so vielen Enthüllungen in der ersten Hälfte, in der zweiten Hälfte eigentlich das meiste klar war – bis auf das Schicksal des Geistermädchens und des Beamten versteht sich. Vielleicht auch, weil ein wenig der Schwung verloren ging – während Arang am Anfang wild war und sich zur Wehr setzen konnte, stand sie später oft mädchenhaft abseits und ließ sich beschützen. Ich hatte das Gefühl, dass ihr viel Lebendigkeit verlorengegangen ist.
Bevor ich mir wirklich ein abschließendes Urteil erlaube, werde ich wohl noch die letzten Folgen ansehen. Im Moment hält sich meine Begeisterung ehrlich gesagt in Grenzen.

Nice Guy (세상 어디에도 없는 착한남자)
KBS2, 20 Episoden (12. September – 15. November), DramaWiki

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Ich meide Melodramen in der Regel. Sind westliche Melodramen einfach nur traurig, gleiten koreanische ganz schnell in ein Territorium ab, in dem die Charaktere literweise heulen, jeder in schicksalshaften Verwandtschaftsbeziehungen steckt und Krankheit, Tod und Verderben ein fröhliches Fest feiern. „Nice Guy“ hat mich aber irgendwie neugierig gemacht, und ich bin ganz froh, dass ihm eine Chance gegeben habe. Es ist eine klassische Rachegeschichte, in der ein netter junger Medizinstudent für einen Totschlag, den seine Freundin begangen hat, ins Gefängnis geht. Jahre später ist er wieder frei, und sie hat in der Zwischenzeit einen deutlich älteren, reichen Unternehmer geheiratet. Er weiß nun, dass sie ihn damals benutzt hat, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen, und nun sinnt er auf Rache. Dabei kommt der erwachsenen Tochter des Unternehmers eine besondere Rolle zu.

„Nice Guy“ ist ein Drama, das sicher in der ersten Hälfte stärker war als in der zweiten. Als Zuschauer bleibt man lange in einer Perspektive, in der man sich über die Motive der Beteiligten nie ganz sicher ist. Es gilt erst noch die Abgründe und Schwächen zu entdecken und Autoren und Produzenten haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet, diesen Prozess sehr stimmungsvoll zu gestalten. Song Jung Ki, der mir schon vor einigen Jahren in Sunkyungkwan Skandal positiv aufgefallen ist, verkörpert den gefallenen „Nice Guy“ Kang Maru mit einer Intensität, die einen wirklich mitnimmt, und auch Moon Chae Won als stachelige, aber verletzliche Unternehmerstochter macht ihre Sache gut. Gemeinsam sind sie wirklich ein schönes, tragisches Pärchen.

Das an sich recht abgedroschene Gedächtnisverlustmotiv wurde in diesem Drama exzessiv, aber zumindest sinnvoll eingesetzt, weshalb ich mich auch nicht übermäßig daran gestört habe.
Trotzdem verliert das Drama in der zweiten Hälfte seinen Schwung, die Charaktere schwelgen etwas zu sehr in ihren Gefühlen und ihrem Schicksal. Deshalb geht das Drama nicht mit dem Knall, den man erwartet hätte zu Ende, sondern nach einem relativ zähen Endspurt. Alles in allem kann ich aber mit dem Ende leben und finde, dass Nice Guy insgesamt zu den stärkeren Kdramas des Jahres gehört.

King of Dramas (드라마의 제왕)
SBS, 18 Episoden (05. November – 07. Januar), DramaWiki

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Ich hatte vom Jahr eigentlich nicht mehr viel erwartet, da kam „King of Dramas“ um die Ecke. Ich wusste zunächst nicht, was ich davon halten sollte. Im Mittelpunkt steht der „King of Dramas“, Anthony Kim, Chef einer Produktionsfirma, der für ein erfolgreiches Drama buchstäblich über Leichen geht. Doch dann wird er durch ein Unglück und die Intrigen eines Konkurrenten zu Fall gebracht und findet sich ohne Geld und ohne Freunde am Boden wieder. Er verfällt in Depressionen, bis sich mit dem vielversprechenden Skript einer unerfahrenen Drehbuchschreiberin, Lee Go Eun, und dem Geld eines japanischen Investors, die Gelegenheit bietet, wieder einen Fuß ins Gewerbe zu bekommen. Anthony ergreift diese Chance mit beiden Händen, doch seine Konkurrenten wollen ihm mit aller Macht Knüppel zwischen die Beine werfen. Ein eitler Hauptdarsteller, eine Ex-Geliebte als Hauptdarstellerin und der eigenwillige Charme seiner Autorin machen Anthony Kim das Leben zudem nicht leicht.

Was „King of Dramas“ so besonders macht, ist nicht die Handlung, die ist weitgehend relativ simpel – in jeder Folge tut sich ein anderes Problem auf, das gelöst werden muss – es ist der augenzwinkernde Umgang mit der eigenen Branche und es sind die eigenwilligen, aber liebenswerten Figuren. Kim Myung Min und Jung Ryu Won sind wirklich grandios als schlitzohriger Anthony Kim und unerschrockene Drehbuchreiberin Lee Go Eun und liefern sich tolle Wortgefechte. Und Boygroup-Schönling Choi Si Won überrascht damit, wie schonungslos er sich in die Rolle des völlig oberflächlichen und nicht sehr hellen Möchtegernstars wirft. Man genießt wirklich jede Minute, die er auf dem Bildschirm ist. Herrlich.

Wie so oft, kommt die Ernüchterung gegen Ende, wenn oft noch künstliche Dramatik erzeugt werden soll und man den generellen Eindruck hat, der Autor hätte nicht so genau gewusst, wie er das, was er angefangen hat, am besten zu Ende bringen soll. Unnötige Dramatik zerstört am Ende ein wenig den Charme dieser Produktion und so bin ich dann trotz eines ganz befriedigenden Endes doch ein wenig ernüchtert zurückgeblieben, und meine Begeisterung war mit einem Mal verpufft.
„King of Dramas“ ist ein Wohlfühldrama, bei dem (zumindest in der ersten Hälfte) jede Folge Spaß macht, weil es sich selbst nicht zu ernst nimmt und auf die Herzlichkeit seiner Figuren setzt. Sehr empfehlenswert, wenn man nicht zu den Leuten gehört, die immer einen jungen Schönling als Lead brauchen …

Cheongdamdong Alice (청담동 앨리스)
SBS, 16 Episoden (1. Dezember bis 27. Januar), DramaWiki

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Ein Drama, dessen Teaser und Trailer einen miserablen ersten Eindruck machten, das dann mit 6 Folgen wirklich positiv überraschen konnte, um dann in einem absurden Sumpf aus konstruierten Konflikten zu versinken. Zwei eigentlich tolle Hauptdarsteller, ein eigentlich tolles Konzept und mal wieder nichts draus gemacht. Soweit mein Fazit nach 10 Folgen – mehr werde ich auch nicht mehr ansehen, die Recaps anderer Blogger geben mir keine Hoffnung, dass es noch einmal bergauf geht.

Der Name Alice im Titel ist kein Zufall, er ist tatsächlich eine Anspielung auf Alice im Wunderland. Unsere Alice heißt Han Se Kyung, ist ein Mädchen aus armen Verhältnissen (was auch sonst), das für den Traum Modedesignerin zu werden, ihr ganzes Leben lang geackert hat. Mit dem Ergebnis, dass die Reichen, die im Ausland studieren konnten, immer an ihr vobeiziehen. Se Kyung kommt an einen Tiefpunkt in ihrem Leben, als ihr Freund sie verlässt, weil er sie nicht weiter mit seinen Geldsorgen belasten will und ihre Familie ihr Haus verkaufen muss. Sie beschließt, dass sie lange genug ein braves, bescheidenes Mädchen gewesen ist. Sie will den Aufstieg schaffen, in die Liga der Schönen und Reichen von Cheongdamdong. Eine ehemalige Rivalin, die diesen Weg schon hinter sich hat, gibt ihr Tips, wie sie den Eintritt ins Wunderland schaffen, sich also einen reichen Junggesellen schnappen kann. Doch dann gerät sie an Cha Seung Jo, den sie zunächst für den Sekretär eines reichen Managers hält, der sich dann aber viel später als der Manager selbst herausstellt. Nur was, wenn man in der Zwischenzeit für sein Trittbrett Gefühle entwickelt hat?
Es ist vieles nicht perfekt bei diesem Drama. Um den Auslöser für Se Kyungs Handeln zu erklären, musste man schon zu Beginn tief in die Klischeekiste greifen und einiges an Tränen fließen lassen. Doch dann, als das hinter einem liegt, beginnt das Wunderlandkonzept zu greifen und das Drama wird interessant in seinen Figurenkonstellationen und -dynamiken. Da ist der „weiße Hase“ Tommy Hong, der als Heiratsvermittler Wegbereiter in die Welt der Reichen sein kann. Da ist die Herzkönigin, die ehemalige Rivalin Se Kyungs, die für ihren eigenen Status schon einen geliebten Menschen als Trittleiter benutzt hat. Und da ist der verückte Hutmacher, Cha Seung Jo, der mit seinem fast schon naiven und weltfremden Wesen und vielen verschrobenen Eigenheiten diese Rolle perfekt erfüllt – und auch noch seinen persönlichen Psychiater hat. Und Alice selbst, die droht bei ihrem Weg ins Wunderland die Unschuld, in der der Hutmacher sich verliebt, zu verlieren. Vieles an dem Drama ist extrem zurechtkonstruiert, aber wird zu Beginn noch durch interessante Konflikte vorangetrieben und durch einen wirklich tollen Park Shi Hoo, der den leicht verrückten Cha Seung Jo mit großem Spaß an der Sache spielt. Dass er und seine Filmpartnerin eine unterwartet tolle Chemie miteinander haben schadet auch nicht. Doch irgendwann weren die zurechtgebastelten Konflikte so absurd und verworren, dass nichts mehr einen Sinn zu ergeben scheint. Die große Liebe zwischen den Protagonisten ist nicht glaubhaft, weil man ihr nie den Raum gegeben hat, sich zu entwickeln. Sie war einfach plötzlich da. Mir scheint, dass sich der Autor in seinem eigenen Konzept verheddert hat. Zumindest ist das mein Eindruck, ohne die letzten 6 Folgen gesehen zu haben. Ich bin übrigens gerne bereit, mich eines Besseren belehren zu lassen, nur, wie ich Eingangs sagte, scheinen bislang alle Stimmen meinen Eindruck zu bestätigen. Deshalb werde ich auf den Rest des Dramas wohl verzichten.

Mal kurz reingelinst:

Wie immer, testet man auch so einiges an, an dem man letztlich nicht hängenbleibt. 2012 waren das für mich die folgenden Serien:

Dream High 2 Ich habe lediglich 2 Episoden dieser losen Fortsetzung gesehen. Sicher, es fehlte das Herz, das die erste Staffel hatte, aber ehrlich gesagt fand ich diese ersten Episoden nicht so schrecklich wie die meisten Blogger, die ich lese.  Irgendwann wurde überall nur noch gegen dieses Drama gebasht und das hat mir letztlich die Lust verdorben. Was lernen wir daraus: Nicht zu viele Meinungen von anderen Leuten lesen, wenn man sich dadurch auch mal den Spaß verderben lässt.

Fashion King 2 Episoden – schrecklich, in nahezu jeder Hinsicht. Dabei wollte ich es mögen, weil ich das Modethema gerne sehe.

Time Slip Dr. Jin Zeitreisedrama Nr. 3. Ich habe eine durchwachsene Episode gesehen und danach abgebrochen, weil ich keine Zeit dafür hatte. Was wohl gleichzeitig eine gute wie eine schlechte Entscheidung war. Denn einerseits gehört Dr. Jin wohl zu den schlechtesten Produktionen des Jahres, aber andererseits war es so schlecht, dass es wohl schon wieder gut – im Sinne von amüsant – war.

To the Beautiful You Eine Episode. Es sah süß aus, aber 1. werde ich wohl wirklich langsam zu alt für diese knuffigen Jugendserien und 2. mag ich „Hana Kimi“ einfach nicht. Das ist mir wieder klargeworden, als ich die ersten Minuten gesehen habe.

Auf dem Plan:

Ein paar Serien haben dieses Jahr mein Interesse geweckt, aber aus irgendwelchen Gründen habe ich sie dann doch nicht gesehen. Folgende Serien landen auf meiner Merkliste:

A Wife’s Credentials wird von vielen als das beste Drama des Jahres bezeichnet. Leider läuft es eher abseits des Mainstreams und deshalb gibt es bislang nur für etwa die Hälfte der Episoden Untertitel. Ich hoffe, dass sich jemand des Dramas noch erbarmt und ich es doch noch sehen kann.

Can we get married Auch dieses Drama wird viel gelobt. Allerdings habe ich auch viele Stimmen gelesen, die mit der Protagonistin nicht zurechtkommen. Ich werde es wohl selbst ausprobieren müssen.

School 2013 wird mir ständig empfohlen. Einen Versuch ist es wert.

History of the Salaryman Eine Freundin war damals extrem begeistert davon, mich hat es eher nicht angesprochen. Aber Jung Ryu Won gefällt mir in King of Dramas so gut, dass ich gerne mehr von ihr sehen würde.

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