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Dramageplauder 03/2014 – Sommerromanze

24. August 2014

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Wie man dem zeitlichen Abstand zwischen diesem und dem letzten Geplauder entnehmen kann, habe ich eine kleine Pause eingelegt. Ich fühlte mich irgendwie gänzlich uninspiriert von den meisten Frühsommerserien und fand es eigentlich auch ganz angenehm, eine Weile nicht von wöchentlichen Cliffhangern gequält zu werden.😉

Für mich ging in der Zeit auch eine kleine Ära zu Ende, denn ich habe aufgehört Dramabeans zu lesen. Ich habe es noch in meinem Feedreader und scrolle über die Überschriften, aber die Recaps und Podcasts interessieren mich nicht mehr. Ich merke schon seit etwa zwei Jahren, dass mir die Richtung, in die der Blog geht nicht mehr gefällt. Ich habe javabeans und später auch girlfriday immer dafür geschätzt, dass sie etwas hatten, was ich als eine gesunde Mischung aus Kritik und Spaß empfand. Sie waren weder quietschende Fangirls, die alles supi finden, in dem ein süßer Typ mitspielt, noch überkritische Snobs, bei denen nur ganz ernsthafte Produktionen eine Chance hatten. Ich spürte mich bei ihren Recaps früher oft nicken.
Aber seit einer Weile könnten wir in unseren Wahrnehmungen teilweise nicht unterschiedlicher sein und ich erwische mich immer wieder dabei verständnislos den Kopf zuschütteln (etwa wenn 2 Weeks über den grünen Klee gelobt wird, während Secret Love Affair allenfalls mit einem kurzen „langweilig“ bedacht wird). Wir haben uns wohl auseinandergelebt, ich und dieser Blog. Entweder habe ich mittlerweile einen anderen Geschmack und andere Erwartungen oder sie. Wie dem auch sei, es ist für mich nach gut sieben Jahren, die es mich begleitet hat, kein Impulsgeber mehr.
Dass mittlerweile Gazillionen von Gastautoren die persönliche Note des Blogs weitgehend verlorengehen lassen und dass trotz dieser zusätzlichen Kapazitäten weiter nur die populären Hits bedient werden, macht mir den Abschied noch leichter.

Aber nun zum eigentlichen Thema dieses Geplauders. Als meine Pause so andauerte und der Sommer kam, hatte ich plötzlich wieder Lust auf eine richtig nette romantische Komödie für entspannende nächtliche Liegestuhl-Laptop-Sitzungen auf dem Balkon und wurde recht schnell fündig, weil das Genre wohl im Moment wieder etwas mehr bedient wird. Deshalb gibt es hier einen kleinen Überblick über 3 Sommer-RomComs, in die ich dieser Tage meine Nase gesteckt habe. („My Secret Hotel“ und „Discovery of Romance“ hebe ich mir für’s nächste Mal auf, da habe ich bislang nur kurz reingelinst).

 

Fated to Love You (운명처럼 널 사랑해)

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Fated to love you ist das Remake eines Twdramas von 2008. Im Mittelpunkt steht eine typische Fußabtreter-Heldin, eine junge Frau, die sich an ihrem Arbeitsplatz nach Strich und Faden von ihren Kollegen ausnutzen lässt und jede Arbeit, die auf sie abgewälzt wird, gewissenhaft erledigt. Dann endlich scheint sich der Lohn für ihre Mühen abzuzeichnen, es ergibt sich die Gelegenheit, mit ihrem Verehrer eine romantische Reise anzutreten, doch durch eine Reihe unglücklicher Zufälle landet sie unter Drogeneinfluss im falschen Zimmer und im Bett eines anderen Mannes. Und da dieser die gleiche Substanz wie sie intus hat, wird in dieser Nacht ein Kind gezeugt. Dann geht alles ganz fix, die Familie drängt zur Hochzeit und schon ist sie die schwangere Ehefrau eines reichen Firmenerben, der eigentlich eine andere heiraten wollte. Und weiter geht’s mit vielen Runden Fußabtreter-Action, die irgendwann natürlich in einem Happy End gipfeln werden, denn wer könnte schon dem Charme der Selbstlosigkeit widerstehen.

Man merkt, mein Fall ist das Konzept nicht. Ich habe die Taiwan-Variante eine Weile geschaut, weil ich Chen Qiao En ganz gerne mag, aber meine Geduld hat wirklich nicht für 24 kaugummiartige Folgen gereicht. Andere fanden es wohl spannender, denn die Serie war ein Riesenhit.
In der Korea-Variante ist die Hauptdarstellerin extrem passend mit Jang Na Ra besetzt, die selbst mit 33 noch wirkt wie ein junges Mädchen und der man diesen Typ Heldin sofort abnimmt. In Sachen Klamauk hat man wohl versucht, Taiwan Konkurrenz zu machen, denn davon hat vor allem die erste Folge extrem viel zu bieten, und das ist einfach so schrecklich unlustig und schmerzhaft anzusehen, dass ich eigentlich sofort abbrechen wollte. Die zweite Folge wurde etwas ernster und für einen Moment dachte ich, dass es durchaus etwas werden könnte mit mir und „Fated to love you“. So ganz ohne Charme ist es ja nicht und ich fand es recht angenehm, dass der Lead zwischen seinen verschrobenen Momenten ein rationaler, menschlicher Typ zu sein schien. Was sich wohl nach der Hochzeit wieder ändern wird, schätze ich. Fußabtreter-Action und so. Wie dem auch sei, ich habe letztlich abgebrochen. Ich weiß, dass ich mit diesem Typ Mensch, der sich alles gefallen lässt, egal ob Mann oder Frau, nie zurechtkommen werde und dass es mich immer wütend machen wird, wie sehr dieser offensichtliche Mangel an Selbstachtung gerade bei Frauen als positive Charaktereigenschaft zelebriert wird (ISWAK anyone?). Außerdem gibt es im Moment zwei bessere Alternativen.

 

Marriage not Dating (연애 말고 결혼)

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Diese kleine tvN-Sommer-RomCom hat mich wirklich kalt erwischt. Sie erzählt eigentlich eine sehr klassische Geschichte, quasi eine Variation des „contract marriage“-Themas, hat gleichzeitig aber auch ein modernes Feeling und wirkt sommerlich frisch.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Jang Mi, die plant, ihrem Freund Hoon Dong einen romantischen Heiratsantrag zu machen. Doch der riecht den Braten und lässt ihr Date von seinem besten Freund Ki Tae sprengen. Solidarität unter panischen Junggesellen und so. Danach greift er zur feigen „Ich geh ihr aus dem Weg, vielleicht merkt sie’s von selbst“-Taktik, und es ist schließlich wieder Ki Tae, der sich erbarmt und ihr sagt, dass die Beziehung beendet ist. Das will Jang Mi dann doch von Hoon Dong selbst hören und da sie eben kein Fußabtreter ist und leise in der Ecke weint, stellt sie ihn – „leicht“ alkoholisiert – in seinem Restaurant zur Rede. Er flüchtet sich auf die Toilette, ruft die Polizei und so endet Jang Mi als Stalkerin vor Gericht.
Unterdessen ist auch Ki Taes Freiheit in Gefahr. Seine Mutter will, dass er heiratet, sonst verkauft sie sein geliebtes Loft. Und plötzlich fasst er einen Plan: Er präsentiert ihr einfach ein Mädchen, das sie nie akzeptieren würde. Eines, das aus einer einfachen Familie stammt, das sich betrinkt, das ihr Herz auf der Zunge trägt und eben nicht selbstlos alles erträgt: Jang Mi. Er rettet sie vor Gericht mit seiner Aussage und als Dank soll sie seine schreckliche Verlobte spielen. Und das sorgt für die erwarteten Turbulenzen. Nur dass Schwiegermama in spe eine echt harte Nuss ist und wir alle wissen, wie solche „wir tun so als wären wir ein Paar“-Geschichten ausgehen …
Und dann sind da noch ein paar Figuren: Yeo Reum (der Quoten-Idol-Darsteller), der als Kellner mit Playboy-Allüren in Hoon Dongs Restaurant arbeitet und Jang Mi ebenfalls recht nett findet. Sie ihn übrigens auch. Hoon Dong selbst, der jetzt, wo Jang-Mi so begehrt ist, seine große Liebe wiederentdeckt … Dann ist da noch Jang Mis Arbeitskollegin, die wiederum Hoon Dong recht nett findet – aber der rennt ja immer noch seiner Ex hinterher. Und Hyun Hee die selbstbewusste und unabhängige Ex von Ki Tae, die nun doch wieder Interesse an ihm entwickelt – wenn auch etwas anders, als man meinen möchte.

Sehr viele Persönlichkeiten, sehr viel Trubel, sehr viel Spaß. Die Zutaten sind recht bekannt, dieses Drama ist keine Revolution des Genres, aber es weht etwas frischer Wind darin. Nicht nur, weil Jang-Mi eine selbstbewusste Heldin ist, die für sich einsteht, sondern auch, weil die Nebenfiguren etwas mehr als die typischen Klischeeplatzhalter sein dürfen. Niemand in der Serie ist wirklich nur der Gute oder der Böse, sie alle haben einen Hintergrund und eine Motivation und das führt zu netten menschlichen Momenten. Letztere sind vor allem zwischen Jang Mi und ihrer zukünftigen Schwiegermutter besonders schön. Ki Taes Mutter entspricht dem Ideal der sich selbst weit hinter ihrer Familie anstellenden Ehefrau, die sogar die Affäre ihres Mannes klaglos erträgt. Jang Mi ist wie ein Taifun in diesem Schweigen und Ertragen, denn sie legt den Finger immer wieder dorthin, wo es wehtut, und zwingt die ganze Familie, über ihre Probleme zu sprechen. Einerseits, weil diese Indiskretion zu ihrer Rolle gehört, aber wohl auch, weil sie an ihren eigenen Eltern sieht, wie es ist, wenn Menschen nicht miteinander reden. Und so schleicht sich diese Heldin letztlich in alle Herzen, die des Zuschauers, die der Familie und natürlich auch in Ki Taes.
Schön ist auch zu sehen, dass selbst in der Phase, in der viele RomComs plötzlich zum Tränenmeer werden, das Drama seinen Witz behält, auch wenn man vielleicht nicht ganz so tief in den Soundeffekt-Topf greifen sollte.
Alles in allem ein schönes, leichtes Sommerdrama, dem gerne weitere folgen dürfen.

 

It’s ok, that’s love (괜찮아, 사랑이야 )

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Huch, ein Kdrama, in dem vergleichsweise offen über Sex geredet wird … welch seltenes Phänomen. Und nicht nur darüber, es wird auch über psychische Erkrankungen sehr offen gesprochen, ohne falsche Betroffenheit und Stigmatisierung. Ach ja, und der Soundtrack ist ganz großartig.

Hae Soo arbeitet in der psychiatrischen Abteilung einer Klinik. Wie viele Menschen, die in so einem Beruf arbeiten hat auch sie ihr eigenes Trauma und empfindet alles, was mit Sexualität zu tun hat als schmutzig. Das macht es ihr schwer, eine Beziehung zu führen, weil sie sich auch mit Ende 20 noch nicht zu mehr als Küssen überwinden kann. Sie lebt in einer Wohngemeinschaft mit einem anderen Psychologen und einem jungen Mann, der Tourette hat.
Als sie als Expertin in eine Talkshow eingeladen wird, lernt die den attraktiven und (natürlich …) arroganten Autor Jae Yoel kennen, mit dem sie sich in der Sendung ein Wortgefecht liefert und damit auch sein Interesse auf sich zieht. Da sie aber derzeit eine Beziehung hat und bei ihrer Vorbelastung ein Playboy wirklich das letzte ist, was sie braucht, lässt sie ihn abblitzen. Über Umwege wird er der vierte Mitbewohner in ihrer WG und das führt dazu, dass sie automatisch auch menschlich mehr übereinander erfahren. Auch Jae Yul, dessen gewalttätiger Vater ihn und seine Mutter in seiner Kindheit windelweich geprügelt hat, bis er von seinem älteren Bruder in Notwehr getötet wurde, leidet an einer psychischen Störung. Gegenseitiges Verständnis lässt Hae Soo und Jae Yeol sich näherkommen und vielleicht ist dieser Playboy ja doch die Antwort auf ihr Problem?

Dieses Drama hatte mich wirklich von der ersten Episode an. Es ist amüsant, und auf absolut positive Weise etwas verschroben. Es hat berührende menschliche Momente, wie bereits erwähnt einen großartigen Soundtrack (mal nicht der übliche Kpop-Balladen-Einheitsbrei), zwei äußerst charismatische und attraktive Hauptdarsteller, die einfach eine unfassbar gute Bildschirmchemie haben und liebevoll gestaltete Nebenfiguren.
Die Idee, psychische Erkrankungen als das Hauptthema der Serie zu nehmen ist (jetzt für mich als Laie) sehr gut gelungen, weil es die Menschen ernst nimmt. Es ist auch nicht so, dass die tolle Heldin jede Woche einen Patienten gesundtherapieren darf, denn wir alle wissen, dass das so schnell und so einfach nicht geht. Vielmehr werden diese Menschen eben nicht nur als Fälle, sondern als Menschen gezeigt, die mit dieser Beeinträchtigung leben und lieben wie jeder andere auch. In Folge 5 sagt Hae Soos Mitbewohner etwas in der Richtung: Wenn jemand eine körperliche Erkrankung hat, dann zeigt jeder Mitgefühl und Sympathie, aber psychisch Erkrankte werden behandelt wie Aussätzige. Nicht immer ist etwas so abnormal oder schlimm, wie eine Gesellschaft es wahrnimmt. Als Hae Soo einen jungen Patienten hat, der ständig nur Genitalien zeichnet und dessen Mutter deshalb vollkommen außer sich ist, meint Jae Yul sinngemäß: Na und, was soll’s, es sind doch nur Genitalien auf Papier? Wem tut das weh?
Ich will nicht leugnen, das Drama hat durchaus auch das Potential, vollkommen in den Blödsinn abzustürzen. Da stehen diverse Faktoren im Raum, die einen Absturz in ein Tal der Tränen befürchten lassen. Ich mag, was ich von der Autorin (u.a. That Winter …) bislang gesehen habe, aber einen Hang zur manchmal regelrecht albernen Melodramatik kann man ihr nicht absprechen. Da bleibt nur, seinen Optimismus zu pflegen und aus der Tatsache Hoffnung zu schöpfen, dass bislang die meisten Konflikte recht schnell und befriedigend gelöst wurden. (Kein „Ich verschweige dir etwas, damit wir 10 Folgen Missverständnisse haben, obwohl es null Sinn ergibt“.)
Im Moment ist „It’s okay, that’s love“ für mich, von Kleinigkeiten abgesehen, noch ein absoluter Volltreffer, der bei mir genau das aufgeregte Magenkribbeln auslöst, dass eine RomCom auslösen muss, und mal wieder etwas mehr als schnöde Klischeepampe ist.

Oh, und zum Abschluss (Warum sollte ich allein sein mit meinen Ohrwürmern?):

2 Kommentare leave one →
  1. 24. August 2014 09:38

    Willkommen zurück in der Dramawelt!

    Ich muss gestehen es geht mir ähnlich mit dramabeans und ich gehe oftmals nur auf ihre Seite, wenn ich denke, ich habe etwas in der Übersetzung vermisst.
    Da mag ich diese Blogs lieber, auch wenn hier meist auch „nur“ über die üblichen Verdächtigen gesprochen wird, manchmal gibt es doch einen Ausreißer und der Ansatz des Schreibens ist anders nicht unbedingt für die Masse, dafür mit mehr Augenmerk für Details, die mir als jemand ohne asiatische Wurzeln, und selbst mit viel K-Drama-Erfahrung durch die Lappen gehen:
    http://dahyuhlawgs.wordpress.com/
    http://koreandramareviews.com/
    Normalerweise kennt man ja die „Szene“ der verschiedenen Blogs, aber vielleicht kennst du sie nicht, manchmal wird auch nicht so häufig geschrieben und man merkt, dass da noch Menschen am Werk sind, die auch noch ein Leben außerhalb ihres „Hobbys“ haben.

    Auch, wenn ich FATED … durchgehalten habe, selbst das ominöse Original, bin ich mehr gefangen vom Spiel der Schauspieler als der Geschichte, wobei ich sie etwas besser ausgearbeitet findet. Als ich das Original gesehen habe, war ich noch „Mitglied“ bei der Truppe -Alles was ich anfange, schaue ich auch zu Ende-. Eigentlich müsste ich mal nachschauen, welches das erste Drama war, das ich abgebrochen habe. Leider habe ich darüber kein Buch geführt. Überhaupt, ist die Besetzung in FATED … das Beste, was dem Drama passieren konnte. Jetzt gegen Ende ist Min Young dabei ihr Fußabtreterdasein zu beenden, allerdings ist es jetzt just an der Stelle, wo es das zu beweisen gilt.

    MARRIAGE NOT DATING – heute morgen zu Ende geschaut, das war unter allen „Seepferdchen“ in der seichten K-Dramawelt mal ein „echter“ Freischwimmer für koreanische Verhältnisse. Hat immer Spaß gemacht, warum? Weil man keine unmittelbare Voraussagen machen konnte, auch wenn das Ende abzusehen war. Dennoch einer meiner Lieblinge von 2014.

    IT’S OKAY IT’S LOVE – in gewisser Weise ein Außenseiter, was die Thematik angeht, aber es ist auch ein Steckenpferd der Autorin, eines meiner Lieblingsdramen von ihr war THANK YOU mit der ebenfalls nicht einfachen Thematik Aids, war auch nicht frei von allen Klischees des koreanischen Dramas, hat mich aber dazu gebracht Gong Hyo Jins Arbeiten zu verfolgen. Ich habe THAT WINTER … z. Bsp. nicht gesehen, weil ich schon drei Varianten dieser Geschichte durch hatte und mich so satt daran gesehen hatte, dass es mich nicht genug gereizt hat. Dafür mochte ich PADAM, PADAM … recht gerne sehen. Und manchmal glaube ich, hätte ich ihr THE WORLD THAT THEY LIVE IN nicht gesehen hätte ich vielleicht weniger Freude an KING OF DRAMAS gehabt. Egal ich werde wohl dran bleiben, einfach weil es ein frischer Ansatz im K-Dramadickicht ist und auch hier genieße ich was die Schauspieler leisten.

    MY SECRET HOTEL hab ich angetestet, ebenso DISCOVERY OF ROMANCE über manche habe ich schon etwas geschrieben, bei anderen bin ich den Einstieg noch schuldig. Ein Wochenenddrama das mich überrascht hat ist MAMA, es ist mit Sicherheit mehr für auf meine Generation ausgelegt, manchmal wünschte ich Jung Joon Ho „müsste“ nicht immer den „scheinbar“ perfekten Ehemann spielen, der aber doch einen eher schwachen Charakter hat und sogar vorm Fremdgehen nicht zurückschreckt, wenn ihn das endlich aus seiner beruflichen Sackgasse bringen kann. Auch hier gibt es einige Fußabtreter, vor allen anderen seine Frau, aber seine Ex-Freundin ist einfach eine ganz Starke, auch wenn das koreanische Drama nicht um das Klischee herum kommt, dass sie deshalb Single sein muss und ein schlechtes Verhältnis zu ihrem Sohn hat. Dennoch gefällt mir, dass sie die „Festung“ der Ahjummas um sich und die Frau ihres Ex mächtig zum Wackeln bringt.

    Und irgendwie werde ich dieses Lied zu Beginn von MARRIAGE NOT DATING vermissen, obwohl es eigentlich gar nicht meinem Musikgeschmack entspricht, aber irgendwie hat es in den letzten Wochen mein Wochenende eingeläutet …

    Bis denne, viel Spaß und eine schöne Woche^^

    • 26. August 2014 22:25

      Danke für die Links, die kenne ich glaube ich nicht. Ich war auch nie so übermäßig aktiv auf Blogs. Etliche sind auch im Lauf der Jahre gestorben und ich habe sie dann nie durch neue ersetzt. Aber ich schaue mir deine Empfehlungen definitiv mal an.

      Ich habe am Anfang auch alles zu Ende geschaut, auch weil es da noch nicht so viel so leicht verfügbar gab. Da habe ich geschaut, was mir in die Finger kam. Mich schaudert es heute noch, wenn ich daran denke, dass ich „Smiling Pasta“ komplett gesehen habe.😀

      Ich habe heute auch endlich MND zu Ende geschaut und musste sehr lachen während der letzten 15 Minuten. Lange kein so perfekt passendes Ende mehr gesehen. Im Grund habe ich auch lange keine reine RomCom im klassischen Sinne mehr gesehen, die so konstant gut und witzig war. Und den Titelsong, na ja, ich bin irgendwie immer zusammengezuckt, wenn der am Anfang losging, das war mir dann doch eine Nummer zu quietschig. Aber man verbindet ja dann irgendwann Emotionen mit solchen Titeln, deshalb wird er mir wohl auch winziges kleines bißchen fehlen.

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