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Buchgeplauder #2/2014

24. November 2014

Heute gibt es mal wieder einen kleinen Überblick über einige der Bücher, die ich in den letzten Monaten gelesen oder gehört habe. Es ist eine recht bunte Mischung aus Genres und Stilrichtungen geworden, wie ich finde.

Marc-Uwe Kling: Die Känguru-Offenbarung (Känguru #3)

offenbarung

Da ich die beiden Vorgänger erst in diesem Jahr entdeckt habe, war für mich die Wartezeit auf diesen dritten Band deutlich kürzer als für viele andere Känguru-Leser. Die Ernüchterung nach dem Hören des dritten Bandes teile ich aber mit vielen anderen.
Es gibt ein paar Elemente, die die vorherigen beiden Bände so gut haben funktionieren lassen. Das ist einmal der Mikrokosmos der Berliner Wohnung und ihrer näheren Umgebung, in dem sich die Handlung abspielte, mit einem wiederkehrenden Personal an Figuren. Es ist die episodenhafte Struktur, bei der es zwar einen losen Handlungsfaden gibt, aber jedes Kapitel für sich eine kleine Geschichte mit eigener Pointe darstellt. Und es ist der bissige, intelligente Humor, der Bezug auf politische und gesellschaftliche Gegebenheiten nimmt.
In der Känguru-Offenbarung wird sich von diesen drei Dingen teilweise verabschiedet. Kling schickt seine Figuren auf Weltreise, also raus aus der Berliner Wohnung, weg vom “asozialen Netzwerk“. Damit geht einher, dass es eine fortlaufende Erzählung gibt und der episodenhafte Charakter größtenteils wegfällt. Und der Plot an sich … Die Pinguine waren toll als Verschwörungstheorie des Kängurus, aber nichts, was ich wirklich zum Leben erweckt sehen wollte. Und was den Humor angeht: Der ruht sich stark auf den Pointen vergangener Episoden aus und ist stellenweise erschreckend platt. Ich bin mir sicher, man kann großartige Witze über Fantasy und den Trash-Historischenschinken-Trend machen, nur dieses Buch enthält keinen davon. Die Wunderhure. Hoho. (Ob das ein Seitenhieb hinsichtlich des Rechtsstreits um „Die Wanderwege der Wanderhure“ war?)
Alles in allem noch immer unterhaltsam, aber vor allem ganz zu Beginn und in der zweiten Hälfte seltsam langatmig und müde.

 


 

Ilona Andrews: Steel’s Edge (The Edge #4)

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Ich hatte mich ja ein bisschen von der Urban Fantasy verabschiedet, mir machten die Bücher einfach keinen Spaß mehr. Aber als ich dann neulich vor meinem Regal stand, habe ich ganz von selbst nach Steel’s Edge, dem vierten und letzten Band der Edge-Reihe, gegriffen. Überraschenderweise stellte sich dieses Mal nicht die sofortige Langeweile ein und ich hatte ein paar nette Lesestunden damit.
Das Konzept von Andrews‘ Welt ist denkbar einfach. Es gibt zwei Welten, das nichtmagische, moderne The Broken und das magische The Weird, zwischen denen ein Streifen Land liegt, der ein bisschen magisch ist: The Edge. Nur die Leute aus Edge können beide Welten betreten. Und diesen Umstand nutzt Richard, um skrupellose Sklavenhändler aus Weird zu jagen. Dabei wird er schwer verletzt und fällt Charlotte de Ney vor die Füße, einer adeligen Heilerin aus Weird, die in Edge ein neues Leben beginnen wollte, nachdem ihr Mann sich wegen ihrer Unfruchtbarkeit von ihr getrennt hat. Damit treffen zwei sehr ungleiche Menschen aufeinander, die aber einen gemeinsamen Feind haben, dem es das Handwerk zu legen gilt.
Ich war wirklich überrascht, wie gut das Buch für mich funktioniert hat. Die Liebesgeschichte hat ein schönes Timing, die Beziehung hat Zeit zu wachsen und ist von Respekt geprägt und die beiden sind angenehm auf Augenhöhe. Die Handlung erfindet nicht gerade das Rad neu, es geht um einen Sklavenhändlerring, dessen Strippenzieher die beiden Helden bis in die Adelskreise in Weird verfolgen und bietet nette Unterhaltung ohne besondere Finessen. Ein schöner Abschluss für die Reihe.

 


 

Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen

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Ich kann nicht sagen, wie oft mir dieses Buch schon empfohlen wurde. Aber ich habe fast 10 Jahre gebraucht, bevor ich es jetzt in der Hörbuchversion, gelesen von Fritzi Haberland, gekauft habe. Und was soll ich sagen: Es ist ein Volltreffer.
Der Roman ist 1932 erschienen und spielt auch um diese Zeit. Im Mittelpunkt steht Doris, ein einfaches Mädchen ohne große Bildung, die dem Leser ihre Geschichte erzählt. Die beginnt in einer Kleinstadt, wo Doris als Sekretärin arbeitet und angesichts ihres gespaltenen Verhältnisses zur Zeichensetzung häufig Ärger mit ihrem Arbeitgeber hat und schließlich auch ihren Job verliert, als sie sich gegen die Zudringlichkeiten ihres Chefs wehrt. Sie findet eine Stelle als Statistin an einem Theater und es gelingt ihr sogar, eine bessere Rolle zu ergattern, doch dann stielt sie einer Zuschauerin den Pelzmantel und beschließt, nach Berlin zu fliehen, um dort „ein Glanz“ zu werden. Wie man sich denken kann, wird das nicht ganz so einfach, aber Doris ist vielleicht nicht gebildet, aber sie hat eine Schläue, die sie die Gegebenheiten nutzen lässt. So hält sie sich irgendwie über Wasser – doch bis zum Glanz ist es noch ein weiter Weg.
Manchmal konnte ich gar nicht glauben, dass dieses Buch tatsächlich in den 30ern geschrieben wurde. In mancherlei Hinsicht kommt es mir wahnsinnig modern vor, etwa wie es die Abhängigkeit der Frauen dieser Zeit von Männern zeigt. Wie man fast nebenher das Aufkeimen des Gedankenguts mitbekommt, das später so viel Unheil angerichtet hat. Nebenher, weil Doris keine politisch interessierte Figur ist, was sich dann zum Beispiel so darstellt, dass sie, als einer ihrer Männer sie fragt, ob sie Jüdin sei, lügt und es bejaht, weil sie in ihrer Ahnunglosigkeit glaubt, dass er drauf steht. Es steckt also viel in diesem kleinen Büchlein, das so witzig, so scheinbar schlicht daherkommt – auch durch die Sprache, die die einfache Ausdrucksweise der Protagonistin nachahmt, mit vielen durch „und“s verbundenen Reihungen. Und dennoch sind Doris‘ Beschreibungen von Berlin in den frühen 30ern so lebendig, dass man glaubt, es vor sich zu sehen wie der Blinde, dem sie ihre Umgebung schildert. Denn diese Sprache ist nur scheinbar schlicht, tatsächlich ist jedes Wort wohlgesetzt, gerade die Elemente, die eine Mündlichkeit ausdrücken, und der Roman besitzt einen außerordentlichen Sprachwitz. Kurzum: Ein ganz großartiges Buch.

 


 

Alex Capus: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

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Alex Capus vermischt ja unglaublich gerne Tatsachenbericht und Roman. Inhaltlich und auch stilistisch. In diesem Buch geht es um drei Menschen, die sich nie kennengelernt haben, die aber einmal in ihrem Leben, ohne voneinander zu wissen, für einen Moment am gleichen Ort gewesen sein könnten. Da ist einmal eine junge Frau mit der Ambition Sängerin zu werden. Nicht so eine tingelnde Sängerin wie ihre Mutter, die ihr Strumpfband lüpfen muss, um für den Unterhalt der Familie zu sorgen, sondern eine gefeierte Sängerin. Doch sie muss feststellen, dass dafür ihr Talent nicht reicht und so endet sie doch als Strumpfbandlüpferin – und als Spionin. Der nächste ist ein Künstler, der wie sein Vater einem ambitionierten Archäologen seiner Zeit dabei hilft, alte Hochkulturen „herbeizufälschen“. Der Dritte ist ein begnadeter Physiker und überzeugter Pazifist, der letztlich mit seinem Wissen zum Bau der Atombombe beiträgt. Die letzte Geschichte, die von Felix Bloch übrigens, hat mich besonders beindruckt und mich ehrlich gesagt auch belastet. Einerseits, weil es die brutale Dummheit der Anhänger des Nationalsozialismus und die Veränderung des Klimas in Deutschland vor meinen inneren Augen so lebendig werden ließ. Aber auch, weil Bloch sich angesichts dieser Entwicklungen dazu entschließt, das eine große Prinzip seines Lebens aufzugeben, um Schlimmeres zu verhindern.
Ein bedrückendes, aber auch ein beeindruckendes Buch. Alex Capus hat wirklich ein Händchen für interessante Biographien und findet genau die richtige Mischung von Fakten und Fiktion, um die Erzählung nie trocken, aber auch nie zu geschwätzig werden zu lassen.

 


 

Silvia Day: Crossfire

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Man sagte mir, dieses Buch sei besser als Shades of Grey, weil die Heldin keine grenzdebile Türmatte sei, sonst hätte ich es wohl nie angefasst. Außerdem habe ich es umsonst bekommen, weil jemand zu einer Party eine Kiste voller Bücher mitgebracht hatte, die ein neues Zuhause suchten. Dann habe ich es eben doch mal gewagt.
Böser Fehler. Ganz böser Fehler. Ja, die Heldin ist immerhin eine sexuell erfahrene Frau, die ansatzweise einschätzen kann, worauf sie sich einlässt. Aber der Held ist mal wieder ein superreicher Psychostalker, der das Haus besitzt, in dem sie wohnt, und ihre Kreditkartendaten ausspäht, um zu erfahren, wo sie hingeht. Traumhaft. So was kommt also raus, wenn Frau sich einen Phantasiemann backen bzw. schreiben darf.
Die Beziehung darf mal wieder keine spaßige Sexbeziehung werden, sondern der selbsternannte Playboy kürt sie recht früh zu der Frau, mit er es mal probieren will mit der Monogamie (nachdem sie ewig das „ich will dich – nö doch nicht“-Spielchen gespielt hat – wohl damit die sittsame Leserin sie nicht zur Schlampe erklärt). Beide verhalten sich so infantil, dass mich nicht gewundert hätte, wenn er ihr ein „Ja – Nein – Vielleicht“-Zettelchen zugesteckt hätte (und ich schwöre, sie hätte alles davon angekreuzt – gleichzeitig). Und letztlich müssen mal wieder Traumata und sexuelle Gewalt in der Vergangenheit als Erklärung für promiskes Verhalten herhalten. Sprich: Das Buch ist die gleiche verklemmte Ami-Kacke mit Sexgarnierung wie SoG auch. Es ist ein bisschen erträglicher, weil nicht annähernd so dumm und um Welten besser geschrieben ist, aber es ist noch immer Mist. Und nein, ich bin nicht verklemmt (wie oft einem das vorgeworfen wird, wenn man SoG nicht mag :D), ich will einfach nur mal wieder Bücher lesen, in dem zwei Menschen, die sich benehmen wie Erwachsene (!!!), die Respekt voreinander haben und sich gegenseitig gewachsen sind, sich begegnen und Spaß miteinander haben. Und die dürfen es ruhig auch wilder treiben, solange beide drauf stehen. Und die dürfen sich meinetwegen am Ende auch verlieben und eine Horde Kinder zeugen. Oder auch nicht. Einfach nicht die ewig gleiche Mottenkistesoße mit zementierten Geschlechterrollen und -klischees und pseudomodernem Anstrich, die uns dann als „sexuelle Befreiung der modernen Frau“ verkauft wird. Erspart uns doch zumindest Letzteres und sagt: Abgesehen vom Sex ist es ein ganz traditioneller Liebesroman. Das ist nicht modern, aber viele Leserinnen mögen das.
Dann fände ich das Buch zwar immer noch blöd und kontraproduktiv, aber wenigstens wäre das ehrlich.

 


 

Andrea Cremer/David Levithan: Invisibilty

invisibility

Ein Gemeinschaftsprojekt von YA-Paranormal-Romance-Queen Andrea Cremer und Realistic-YA-Autor David Levithan. Wie das wohl funktioniert? Die kurze Antwort: Gar nicht.
Ich war vorgewarnt, aber ich wollte der Sache eine Chance geben. Anfangs war ich auch recht angetan, denn die Prämisse ist spannend: Ein Junge, der seit seiner Geburt unsichtbar ist, lebt nach dem Tod seiner Mutter einsam in einem New Yorker Apartment, bis neben ihm ein Mädchen, Elizabeth, einzieht, die die einzige ist, die ihn sehen kann. Schon spannend, oder? Bis, ja bis Steves Zustand eine natürliche übernatürliche Erklärung bekommt: Er ist verflucht! Halleluja. Und von da an wird daraus eine mäßig originelle und wenig spannende Geschichte um Cursecasters und Curseseekers und was weiß ich noch was. Ich habe der Erklärbärhexe, die ständig die Regeln des magischen Unterbaus des Buches erklärt, irgendwann nicht mehr zugehört. Im letzten Drittel bin ich schließlich eingeschlafen und kurz vor Ende wieder wach geworden, hatte aber kein Bedürfnis den verpassten Teil noch mal nachzuhören.
Levithans Parts aus Steves Sicht sind, typisch für ihn, sehr aufgeladen mit Bedeutung und Gefühlen und ein bisschen salbungsvoll. Ich liebe den Mann, aber jemand sollte ihm mal sagen, dass er nur halb so tiefgründig ist, wie er tut.😉 Wäre das ein Levithan-Buch gewesen, wäre es vielleicht eine Metapher auf den modernen Menschen in der Großstadt geworden. Magischer Realismus in YA. Das wäre auch sinnvoll gewesen, denn die Fluch-Erklärung wirft eine Menge unbeantworteter Fragen zu Steves praktischem Leben auf.
Aber da ist noch Andrea Cremer, und die fährt das volle Geschütz der YA-Romance-Klischeemaschinerie auf. Ihre Heldin Elizabeth ist natürlich nach einer Figur aus einem literarischen Klassiker benannt – oder besser nach zwei, denn sie heißt Elizabeth Jo, wie die Schwestern aus Little Women und natürlich will sie Künstlerin (Comicautorin) werden und ist total begabt. Ihr Bruder heißt natürlich Laurie und ist der einzige mit Hirn und der einzige, den ich ansatzweise ins Herz geschlossen habe. Cremer versucht aus Elizabeth krampfhaft eine starke weibliche Figur zu machen, nimmt ihr aber dabei jegliche menschliche Regung oder glaubwürdige Reaktion. Ich wusste irgendwann nicht mehr, wer mir mehr auf den Keks geht: Der zur Passivität verdammte, weinerlich im eigenen Saft schmorende Steve oder die regungslose Elizabeth, die sich natürlich schon recht früh unsterblich ineinander verlieben. Hexhex.
Das Ende ist relativ offen, aber ich hoffe für beide, dass sie das nicht fortsetzen. Dieses Buch ist unharmonisch und unspektakulär. Lesbar vielleicht, es sind ja beides Profis, aber definitiv das eine Levithan-Buch, das man verpassen sollte (neben dem Wörterbuch der Liebenden vielleicht).

11 Kommentare leave one →
  1. 24. November 2014 21:42

    Die Känguru-Hörbücher wurden mir vor Kurzem von einem Bekannten empfohlen und seitdem bin ich ganz großer Fan von Marc-Uwe und dem kommunistischen Beuteltier. Die Lesungen sind einfach großartig, ich hab mich mehrfach weggeschmissen vor Lachen und meinen Mann direkt infiziert! Ich bin allerdings erst bei Band 2 und krieg jetzt ein wenig Angst vor der Fortsetzung …

    • 25. November 2014 01:23

      Mir und meiner Mutter ging es genauso. Wir haben das zweite Hörbuch von meiner Cousine bekommen und da die für gewöhnlich einen ganz anderen Humor hat als wir, haben wir Schlimmes erwartet. Um dann innerhalb der ersten 5 Minuten umgestimmt zu werden und uns das erste auch noch zu besorgen. Seitdem sind die ersten beiden Hörbücher bei mir so eine Art Entspannungsprogramm.
      Der dritte Teil macht schon Spaß, er ist halt nur im Vergleich schwächer. Und der Autor liest leider die Stimme des Kängurus etwas anders – also vielleicht ein paar Tage zwischen 2 und 3 vergehen lassen, sonst irritiert es doch ein wenig.

      • 26. November 2014 10:07

        Na, ich bin gespannt. Habe heute morgen auf der Fahrt die letzte CD von Teil 2 zu Ende gehört und finde, selbst die wurde schon schwächer (einen Track fand ich sogar richtig bescheuert, den mit der Registrierung). Und der Schluss war für meinen Geschmack total blöde!

        Werde jetzt wohl wirklich zwei, drei Tage Pause einlegen und dann mit Teil 3 weitermachen. (Vielleicht hör ich aber auch mal ganz kurz rein, wenn ich gleich wieder ne längere Fahrt vor mir habe … *la la la*)

        • 27. November 2014 11:09

          Na ja, nachdem du das Ende von 2 kennst, ist es keinm Spoiler zu sagen, dass du ruhig reinhören kannst, weil das Känguru ganz am Anfang noch nicht vorkommt.

        • irina permalink
          27. November 2014 12:28

          Nija: Ja, das hab ich auch schon ein wenig enttäuscht festgestellt. Trotzdem hab ich mich sehr amüsiert über den ersten Track in der Buchhandlung. Ich finde übrigens, dass Klings Stimme generell etwas anders klingt, auch wenn er „er selbst“ ist.

  2. 25. November 2014 22:09

    Hm, vielleicht sollte ich es doch nochmal mit „Das kunstseidene Mädchen“ versuchen. Ich habe es vor einigen Jahren angefangen, bin ich aber nie richtig in die Geschichte reingekommen…

    • 27. November 2014 11:07

      Ich kann die Hörbuchfassung nur empfehlen, das Buch bietet sich förmlich dafür an. Ich weiß nicht, ob ich beim Lesen nicht auch Probleme mit dem Einstieg gehabt hätte.

      • 27. November 2014 18:18

        Ich habe das Hörbuch mal auf meine (endlos lange) Merkliste gesetzt.😉

  3. 29. November 2014 16:39

    Ich wusst’s ja wegen Invisibility:/ So ärgerlich oder? Ich meine, wenn man DL das hätte allein machen lassen wäre das genau wie du sagst eine wunderbare Metapher/magischer Realismus gewesen. Ich bin dafür, dass er das Buch alleine noch mal neu schreibt😛

    • 29. November 2014 23:10

      Ja, ich hätte dir auch geglaubt, aber da hatte ich es leider schon gekauft.😦

      Ich schwör dir, wenn ich noch eine nach Austen/Bronte/Alcott benannte Heldin oder eine, deren Lieblingsbuch von Austen/Bronte/Alcott lesen muss, fange ich an zu schreien. Nix gegen Austen/Bronte/Alcott, ich mag sie alle, aber ich habe dieses Anbiedern beim Leser mit Hilfe von Mainstream-Klassikern so satt. Ich glaube, das hat mich noch mehr aufgeregt, als der blöde Rest von Cremers Teil.
      Ich frag mich ernsthaft, was Levithan sich da beim gemeinsamen Schreiben gedacht hat.

      • 3. Dezember 2014 21:39

        Ich muss sagen, dass mir die Benennung nach Klassikerhelden noch gar nicht so oft untergekommen ist. Viel nerviger finde ich die Einbindung von Klassikern und wenn dann so Parallelen zur eigenen Story gezogen werden (meistens lesen sie es dann gerade in der Schule, ganz ehrlich, die Bücher, die ich in der Schule lesen musste, hätte ich nie und nimmer mit meinem eigenen Leben verglichen).
        Ich frage mich wirklich, ob Levithan das Schreiben Spaß gemacht hat. Ob er das Gefühl hatte mal was anderes zu machen oder ob er sich selbst zwischenzeitlich gefragt hat, worauf er sich da bloß eingelassen hat o.O

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