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W – Between two Worlds (더블유)

20. August 2016

w_between

Habt ihr euch schon einmal gewünscht, eine Figur aus einem Roman, aus einer Serie oder aus einem Comic treffen zu können? Die koreanische Fantasy-Serie W zeigt eindrucksvoll, dass man mit derartigen Wünschen vorsichtig sein sollte, und was passiert, wenn ein Autor die Kontrolle über seine Schöpfung verliert …

Es ist gute eineinhalb Jahre her, seit ich das letzte Mal über eine Serie aus Korea geschrieben habe. Das hat einmal damit zu tun, dass ich mehrere Monate gar keine angesehen habe und auch danach bei keiner den Drang verspürt habe, über sie zu schreiben. Ich habe einfach viel schon gesehen und die letzten Monate hatten nicht viel Originelles zu bieten. Mit W gibt es jetzt allerdings wieder eine, über die ich schreiben möchte. Das Drama legt ein zügiges Tempo vor, ist spannend, unterhaltsam, wirft interessante Fragen auf, hat aber auch ein paar Probleme. Grund genug also, die Serie vorzustellen und ein wenig darüber zu reden.

Für alle, die bislang noch nicht mit Kdramas in Berührung gekommen sind: Ansehen kann man das Drama legal und kostenlos auf viki.com. (Wer ein kostenpflichtiges Abo hat, kann immer gleich die neuesten Folgen sehen, für alle anderen werden sie dann etwa 2 Wochen später freigeschaltet). Mag sein, dass es noch andere legale Quellen gibt, ich bin da nur nicht mehr so ganz auf dem Laufenden. (Ich empfehle in jedem Fall die englischen Untertitel, da die deutschen oft nicht direkt aus dem Koreanischen sondern mit Umweg über Englisch übersetzt werden.)

Die Handlung der Serie beginnt im Jahr 2004. Es sind Olympische Spiele, und der siebzehnjährige Schütze Kang Chul (Lee Jong Seok) gewinnt die Goldmedaille für Südkorea. Zwei Jahre später wird seine Familie von einem Unbekannten ermordet. Erschossen mit der Pistole, die Kang Chul zum Olympiasieg geführt hat. Er wird der Hauptverdächtige, zunächst zum Tode verurteilt und später dann aus Mangel an Beweisen doch noch freigesprochen. Am Anfang will er sich das Leben nehmen, seine Familie ist tot, jeder betrachtet ihn als potentiellen Mörder, seine Existenz ist in jeder Hinsicht ruiniert, doch dann erwacht sein Überlebenswille. Später wird aus ihm ein erfolgreicher Mann, der viele Kriminalfälle löst – nur einen, den um den Mord seiner Familie, kann er nicht klären.

Klingt ein wenig abgedroschen? Nun, das mag vielleicht daran liegen, dass Kang Chul der Hauptcharakter eines Webtoons, eines im Internet erscheinenden Comics (kor. Manhwa) ist. Der Schöpfer dieser ungemein erfolgreichen Reihe ist ein gealterter Comiczeichner mit einem Alkoholproblem. Seine Tochter, Yeon Joo (Han Hyo Joo), eine junge Ärztin, hat gerade mal wieder Ärger mit ihrem Chef, doch es bietet sich ihr eine Gelegenheit, sich gut mit ihm zu stellen: Er ist Fan von „W“, dem Comic ihres Vaters, und er bittet sie um Spoiler für das angekündigte Finale nach gut 7 Jahren. Als sie ihren Vater zu Hause besucht, findet sie dort seine Assistenten vor, die nach ihm suchen, denn er scheint spurlos aus seinem Büro verschwunden zu sein.

Sie vermutet zunächst, dass er einfach nur nervös wegen des Finales ist, doch als sie erfährt, dass er seinen Helden am Ende sterben lässt, wächst ihre Sorge. Auf dem Schreibtisch ihres Vaters sieht sie die letzte Seite des Comics: Kang Chul, der blutend am Boden liegt. Sie sieht sich weiter um, und plötzlich bemerkt sie Blut an ihrer Hand. Bevor sie der Sache auf den Grund gehen kann, wird sie von hinten gepackt und wacht auf dem Dach eines Hotels wieder auf – direkt neben einem blutenden jungen Mann. Sie hilft ihm und rettet ihm damit das Leben. Erst dann erkennt sie ihn: Es ist Kang Chul. Die Worte: „Fortsetzung folgt“ leuchten vor ihr auf, und im nächsten Moment ist sie zurück im Büro ihres Vaters. Während sie noch versucht zu begreifen, ob das gerade eben ein seltsamer Traum war, erhält sie von den Assistenten Entwarnung: Ihr Vater ist wohlbehalten, er hat gerade seinem Verleger die letzten Seiten geschickt – und: Kang Chul überlebt, die Serie geht weiter. Als Yeon Joo sich diese letzten Seiten ansieht, läuft es ihr kalt über den Rücken: Dort ist sie selbst zu sehen, die dem blutenden Kang Chul das Leben rettet …

Man kann sich vielleicht denken, dass das nicht ihr letzter Ausflug in die Welt des Comics sein wird, vor allem, da ihr Vater noch immer wild entschlossen ist, seine Schöpfung zu töten. Das macht W zu einer wilden Fahrt, nicht nur für seine Charaktere, sondern auch für den Zuschauer. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so verdammt gut unterhalten gefühlt habe wie bei den ersten 4 Folgen W.

Allein optisch hat die Serie in den ersten Folgen einiges zu bieten, in denen sich Comic- und Filmelemente mischen, immer wieder bewegte Bilder zu Zeichnungen werden und umgekehrt. In den späteren Folgen sieht man das erwartungsgemäß kaum mehr, für eine Serie, die parallel zu ihrer Ausstrahlung noch gedreht wird, wäre das einfach ein zu hoher Aufwand. Aber die Bilder und die farbliche Abstimmung der Comicwelt mit ihren satteren Farben bleibt schön anzusehen.

Was mich aber noch viel mehr fasziniert, ist die Grundidee. Ein Phantasiecharakter, der sich seinem Tod scheinbar so sehr widersetzt, dass sein Schöpfer die Kontrolle über ihn verliert. Nun gibt es eine ganze Reihe von Geschichten, die einen ähnlichen Aufhänger haben, in der Figuren aus einem Buch in die reale Welt kommen oder umgekehrt. Allerdings wird die Buchwelt dort meistens wie eine real existierende Parallelwelt behandelt. Hier ist die Comicwelt klar eine Comicwelt, die nach den Regeln ihres Mediums funktioniert, inklusive kleiner und größerer Seitenhiebe auf „lazy writing“ und daraus entstehenden Plotholes und die Tücken mangelhaft charakterisierter Figuren. Aber auch die Frage, was es für den Hauptcharakter einer fiktiven Welt bedeutet, wenn er herausfindet, dass er die Marionette eines anderen ist, dass sein Leid nur der Unterhaltung dient, dass das der „Sinn“ seines Lebens ist, ist ein spannender Aspekt der Serie.

So spannend das auch alles ist, manchmal würde ich mir wünschen die Macher der Serie würden ein bisschen weniger Gas geben und mehr auf die Feinheiten achten. Das Drama versucht um jeden Preis, den Zuschauer zu beeindrucken, legt ein mächtiges erzählerisches Tempo vor und spart auch nicht an Schockmomenten. So etwas lässt sich zum einen nicht auf Dauer durchhalten, zum anderen opfert man dabei so gut wie immer ein Stück Glaubwürdigkeit und Logik. Wie viele Fantasyserien ist auch diese schlampig beim Aufstellen und Einhalten der Regeln ihrer Welt. Mal nehmen die Figuren ihre Kleidung mit, mal nicht, mal landen sie an genau dem Ort, wo sie in der realen Welt zuvor waren, mal an einem ganz anderen Ort – je nachdem, wie es gerade passt. Einige Figuren tun im Laufe der Serie unverzeihliche Dinge, die schon eine Folge später unter den Teppich gekehrt werden, weil sonst Teile der Handlung nicht mehr funktionieren würden (dazu im Spoilertext weiter unten mehr). Damit fühlen sich dann auch einige zwischenmenschliche Entwicklungen seltsam erzwungen an.

Fazit nach acht Folgen: Die Anfangsbegeisterung ist leider etwas verpufft. Dennoch bleibt es ein unterhaltsames Drama, das ein paar interessante Dinge ausprobiert – mal mehr mal weniger erfolgreich. Und das ist dieser Tage im recht drögen Dramaland doch eine echte Abwechslung.

Ab hier Spoiler:

Was ich an der Serie liebe: Den Umgang mit dem Verhältnis zwischen Autor und Schöpfung und dass die Art, wie die Geschichte des Comics erzählt wurde, einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung hat. Es wird klar: „W“ ist kein begnadet geschriebener, ausgefeilter Comic. Er funktioniert nach der Rezeptur vieler ähnlicher Endlosserien. Am Anfang passiert etwas, das Treibstoff für viele viele Bände ist – und nicht selten hat man den Eindruck, dass genau das der Fall ist, was hier in der Serie passiert ist: Der Autor weiß die Auflösung selbst nicht. Es ist ja wie gesagt nur Treibstoff. Für Kang Chul ist das natürlich Hohn. Er selbst sieht sich als lebende Existenz, er fühlt, empfindet Schmerz, leidet und dann steckt dahinter nicht einmal ein Sinn? Ist sein Leid nur die Folge eines billigen Autorenkniffs? Und dieser Autor scheint zudem keinerlei Mitleid zu empfinden, im Gegenteil, er rammt ihm noch das Messer in die Brust, als er erfährt, dass seine Schöpfung denkt und fühlt?  Dem unbekannten Mörder wiederum gibt gerade die Tatsache, dass sein Autor ihn nicht charakterisiert hat, ihm keine Motivation, keine Persönlichkeit, keine menschlichen Grenzen gegeben hat, Macht. Er kann aus dem Nichts auftauchen, er hat keine menschlichen Regungen, weil er nie als Mensch angelegt wurde. Nicht schlecht, die Idee.

Was mir Bauchschmerzen bereitet: Wie „triggerhappy“ Kang Chul ist. Er schießt schon in den ersten paar Folgen 2 Mal auf Menschen – einmal auf die Heldin, einmal auf ihren Vater. Einmal hätte ich irgendwie noch wegstecken könne, zwei Mal disqualifiziert ihn für mich als romantischen Helden – und das ist ein riesiges Problem. Wir wissen ja mittlerweile, dass Kang Chul durch die Begegnung mit Papa wusste, dass Menschen aus der Parallelwelt in seiner Welt unverwundbar sind. Und doch: Konnte er sich wirklich 100% sicher sein, als er auf Yeon Joo schoss? Er sagt zwar hinterher, er habe nicht gewusst, dass sie nichts von ihrer Unverwundbarkeit wusste, aber wozu dann das Theater? Wozu die Waffe auf jemanden richten, der unverwundbar ist? Das ist für mich eine der Stellen, die nicht schlüssig sind und die einfach nur der Show und dem Schockmoment dienen. Das gleiche gilt für den Schuss auf den Vater. „Ja, aber er war traumatisiert“, will man ihn zu gerne entschuldigen. Und beim nächsten Mal gibt es sicher wieder einen „guten Grund“. Will ich, dass die Heldin mit jemandem endet, der in Krisensituationen seinen Finger nicht vom Auslöser nehmen kann? Ehrlich gesagt: nein. Da kann er noch so charmant sein. Die Art, wie hier schon wieder Gewalt einer männlichen Hauptfigur entschuldigt und relativiert wird, ärgert mich. Vor allem wenn die Protagonistin der Serie das so bereitwillig tut und mal wieder „für die Liebe“ jegliches Interesse an ihrem eigenen Leben verliert. Die Entwicklung der Liebesgeschichte ist ohnehin schwach. 5 Folgen Flirten, eine Folge Wundenlecken und dann zack: Liebesgeständnisse, kitschige Pärchenszenen, die sich vollkommen falsch anfühlen.

Die ersten Folgen waren großartig, und deshalb bin ich jetzt vielleicht umso mehr enttäuscht, dass die Serie nicht an allen Fronten liefern kann. Ich schaue natürlich trotzdem weiter und werde es wohl auch weiterhin größtenteils genießen. Dass man Teile von etwas problematisch findet, bedeutet nicht, dass man es in Grund und Boden verdammen muss, aber reine, pure Begeisterung kann ich halt leider nicht mehr empfinden.

Trotzdem ist es schön, mal wieder eine koreanische Serie zu schauen, über die man mehr als zwei Worte verlieren möchte, bei der man mutmaßen und ein klein wenig philosophieren kann. Allein dafür lohnt sie sich.

Nachtrag: Ich habe nach dem Schreiben dieses Textes noch Episode 9 geschaut und muss dann doch mal etwas dazu loswerden … WTF? Ich weiß nicht, was diese Serie mit ihren Zeitebenen hat, aber die gehen drunter und drüber (was hat der Vater noch geplant, was ist schon veröffentlicht, wann findet welches Gespräch statt? Was ist Rückblick, was Gegenwart?), und ab und zu weiß man nicht mehr, ob man sich noch in der realen Welt oder schon wieder in der Comicwelt befindet. Auch die Regeln, nach der die beiden Welten funktionieren, werden mal wieder gedehnt, wie es der Autorin gerade so passt. Aber eines muss man der Serie definitiv lassen: Sie opfert der Effekthascherei wirklich viel, aber sie liefert dann auch. Ich habe diese Achterbahnfahrt und dieses Fassungslosigkeit am Ende einer Episode wirklich vermisst. Was ein Spaß!🙂

 

7 Kommentare leave one →
  1. 20. August 2016 06:53

    Hallo!
    Es freut mich tatsächlich mal wieder eine Serie gefunden zu haben, bei der meine Synapsen Arbeit bekommen. Ich glaube ähnlich geht es dir auch.
    Ich stimme dir zu die ersten 4 Folgen waren Hammer, wie ein großes Feuerwerk, bei dem die Böller rechts und links an einem vorbei rauschen. Man ist mitten drin und versucht nicht ganz unähnlich den Hauptcharakteren sich durch die Geschichte und ihre Fallstricke zu schlängeln. Man möchte verstehen, und dazu seine Vorstellung wie die Geschichte weitergehen könnte und dem tatsächlichen Ablauf in Relation stellen.
    Das Tempo ist zu Anfang der entscheidende Faktor, man ist an manchen Stellen schon froh, wenn man nicht zu atmen vergisst. Was es umso tragische macht, dass ab Folge 5 im Verhältnis zum Anfang sich langsam kleine „Inseln der Windstille“ offenbaren. Vielleicht manchmal gewollt um den Wechsel des Genres spürbarer zu machen? Weiß nicht, bin nicht hundert Prozent von dieser These überzeugt, denn … SPOILER in den letzten Folgen, in denen die Romantik wieder für Aktion und Tempo „geopfert“ wird, ist das Tempo höchsten im Falle in der Szene in der Soo Bong den Fluchtwagen fährt spürbar. SPOILERENDE. Na ja, soviel habe ich dann doch nicht verraten, wie ich vorhatte.

    Ich werde die Serie mit Sicherheit auch zu Ende sehen, denn auch mich hat die Geschichte da gepackt, wo es nötig ist – die Grundidee.

    Und jetzt schlagen wir in Richtung Folge 10 wieder einen großen Bogen, es ist wie ein Hase und Igel Wettlauf … Erschreckend, dass die Figur des Autors praktisch so unnütz scheint und die Regeln in seiner eigenen Kreation nicht zu Ende denken kann, aber dann wäre es ja auch kein Fantasy-Drama.

    Wünsche dir noch viel Spaß mit dem Drama, hast du eigentlich die Vorgänger dieser Drehbuchautorin gesehen?

    Grüße^^
    lutrabee

    • 23. August 2016 16:08

      Vor allem freue ich mich halt, mal wieder eine Serie gefunden zu haben, die mich überrascht und die sich was traut. Ich hab viel angetestet in den letzten 3-4 Monaten, und da waren Serien dabei, an deren Inhalt ich mich zwei Wochen später nicht mehr erinnern konnte, und bei einer wusste ich nicht einmal mehr, dass ich sie überhaupt gesehen hatte (One more happy ending, Falling for Innocence, um nur 2 zu nennen).

      Von der Autorin kenne ich sonst nur Inhyun. Die anderen Sachen stehen zum Teil auf meiner „vielleicht irgendwann“-Liste. Wobei die Parallelen zu Inhyun hier schon sehr bemerkenswert sind. Die Liebenden aus zwei Welten, Liebe als Macht, die irgendwann zum Mechanismus des Weltenwechsels wird …

      (Schön, mal wieder von dir zu lesen. Ich hatte ja eine so lange Dramaabstinenz, in der ich auch keine Blogs mehr gelesen habe, dass ich neulich doch mal gucken musste, ob du noch blogst und erfreut feststellen durfte, dass du die Stellung gehalten hast. :))

  2. 23. August 2016 20:55

    Oh, ja ich halte die Stellung, manchmal mehr und manchmal weniger. Für meine Verhältnisse habe ich in den letzten 12 Monaten eine verschwindend geringe Anzahl von Dramen gesehen. Das Positivste daran, im Dezember werde ich mit meiner „Jahresbilanz“ ziemlich schnell durch sein und nicht lange sortieren müssen.

    Zur Drehbuchautorin ihre ersten drei Dramen habe ich auch nicht gesehen, ich fing mit COFFEE HOUSE an, ein nicht ganz unintelligentes Drama, das anders sein wollte, es stellenweise auch war, manchmal sehr derben Humor besaß. Jetzt mit meiner Dramaerfahrung vielleicht auch eine Bewertung unter – man muss es nicht unbedingt gesehen haben -. QUEEN IN HYUN’S MAN war einfach bezaubernd und man konnte sich mitreißen lassen. NINE-NINE TIME TRAVELS, ohne nachzuschlagen, meine ich doch es sei mein Lieblingsdrama in 2013 gewesen. Die Zeitreisen dort geschahen erst aus dem Impuls heraus eine Person zu retten und dann die Veränderungen, die durch die „Einmischung“ hervorgerufen wurden wiederum zu ändern, um seine Liebe retten zu können. Sein Mittel waren Räucherstäbchen und er reiste in die Vergangenheit innerhalb eines festgelegten Zeitabstands vom Zeitpunkt seiner Realität zur Vergangenheit, der Abstand war fix – x Jahre. Und er konnte in der Vergangenheit nur die Zeit verbringen in der das Räucherstäbchen brannte und ja, er hatte 9 Stück. Fand ich sehr spannend gemacht.
    ONE MORE HAPPY ENDING habe ich auch gesehen und muss ich noch meinen Abschluss dazu schreiben, ich gebe zu vor etwa 6 Wochen noch dachte ich, das ginge ganz einfach und dann merkte ich an wie wenig ich mich erinnerte, mehr an einzelne Szenen, denn an Handlung, das könnte also noch ein paar Tage dauern …
    FALLING FOR INNOCENCE, und es ist dasselbe Problem, ich liebe die Schauspieler, viele Szenen habe ich gemocht und am Schluss vielleicht auch gedacht das Drama war okay, aber irgendwie fallen sie durch ein Raster und nur sehr wenig bleibt dem Langzeitgedächtnis erhalten.
    In 2016 habe ich gefühlte 5 Dramen beendet und auch nicht viel mehr probiert.
    Mal sehen ob das so weiter geht, dann kann ich im Dezember eine Top 10 machen, weil ich nicht mehr Serien gesehen habe. ;‘)
    Danke, dass du meinen Blog wieder für dich entdeckt hast.
    Freut mich =)

    • 24. August 2016 01:33

      Ah, Coffee House ist auch von ihr? Dann hab ich das auch gesehen. Ja, das war etwas unkonventionell, auch wenn ich mich leider an so gut wie nichts erinnere …

      Ich muss ja zugeben, ich habe beide nur wegen Jung Kyung-Ho angefangen, weil ich nach „Cruel City“ etwas Entzug hatte. Allerdings war ich etwas enttäuscht, so richtig „dark“ gefällt er mir besser als in diesen leichteren romantischen Stoffen. Ich kann mich bei beiden auch an so gut wie nichts erinnern. Bei OMHE fand ich das Ende blöd, das weiß ich noch und FFI hat halt diese herrlich alberne Prämisse mit dem übertragenen Herz.

      Ich treibe mich dieser Tage ja zugegebenermaßen eher in chinesischen Dramagefilden herum …

      • 24. August 2016 05:32

        Echt, China?
        Leider ist bei mir das Zeitpolster so ausgereizt, dass das mit „auf zu neuen Ufern“ wie China eher nicht klappt, vielleicht im Winter, wenn ich keine Gartenarbeit mehr habe.
        Korrigiere mich bitte, aber „früher“ waren chinesische Dramen, die kürzesten 30 und die längeren bis zu 50-70 Folgen, hat sich da was geändert?
        Kannst du was empfehlen?

        Jung Kyung Ho war auch mit ein Grund warum ich es geschaut habe, aber genau aus dem gegenteiligen Grund. Ich hatte so eine üble Zeit und konnte einfach keine „dunklen“ Dramen schauen. Rom-Coms sind immer noch meine Favoriten, haha deshalb schaue ich im Moment auch UNCONTROLABLY FOND ich hoffe die Geschichte findet noch einen Dreh wieder einigermaßen spannend zu werden im Moment ist es ein fetter Tanker auf offenem Meer ohne Motorantrieb. Und W … Bei dem ich hoffentlich noch lange spekulieren kann. Dazwischen hatte ich ein FAMILIENDRAMA, das mal in verhältnismäßig ruhigen Gewässern unterwegs war die Drehbuchautorin war bei der I NEED ROMANCE Trilogie dabei und hat auch DISCOVERY OF LOVE geschrieben, also eher „erwachsen“, aber diesmal eben familientauglich FIVE CHILDREN.
        So jetzt muss ich aber los …

        • 24. August 2016 13:41

          Aber Uncontrollably Fond ist doch auch tragisch (die Krebsstory). (Ich schau ja auch lieber RomCom … ) Ich hab glaub ich bei Folge 10 aufgehört. Es regte mich zu sehr auf, dass der todkranke Typ um jeden Preis versucht das Mädel zu kriegen, ohne sich je die Frage zu stellen, ob das fair ihr gegenüber ist. Grrrr. Wenn ich das mit Scent of a Woman vergleiche …

          China … Phew, also ja, die Serien sind lang, aber die Folgen dauern halt nur 40 min. Qualitativ hinken sie natürlich hinter Korea her, aber ich finds ganz interessant, mal in einem anderen Kulturkreis zu schauen. Leider ist bisher noch jedes Drama, das ich mochte, am Ende versackt.
          Nach „The Interpreters“ war ich sehr süchtig, weil es mal ein Drama war, in dem das Pärchen erst so etwas wie eine Freundschaft aufbaut und dann eine Liebesbeziehung draus wird. Aber irgendwann geht es dann steil bergab, leider.😦 Und „Love me if you dare“ hatte wirklich was. Ist Thriller/Romance, und die beiden haben ein amüsantes Verhältnis zu einander. Leider versackt auch das, weil sie irgendwann nicht mehr hilft, Fälle zu lösen, wie am Anfang, sondern zur Jungfer in Nöten wird, die er retten muss. Gah. (Ganz zu schweigen, dass sie zu auffällig versuchen, amerikanische Krimiserien zu kopieren.)

  3. 25. August 2016 04:46

    Oh je, irgendwie war die Nacht kurz für mich. Da ich eh nicht mehr schlafen konnte habe ich UNCONTROLABLY FOND Folge 15 geschaut, zu so einem späten Zeitpunkt höre ich normalerweise keine Dramen auf, aber hier könnte ich eine Ausnahme machen, denn es gibt bestimmt besseres. Der kranke Typ ist inzwischen so weit auf das Mädel zu verzichten, weil er zum einen krank und zum anderen der Sohn seines Vaters ist … Jetzt macht er sich aktiv an die bisher Möchtegern-Verlobte, des Stiefsohns seines Vaters um irgendwie eine Rache für das arme Mädel zu erlangen, die ja keine Mittel hat gegen die Reichen „anzustinken“. Gähn …
    Ich werde es wohl für JEAULOUSY INCARNATE aufgeben, das jetzt plötzlich DON’T DARE TO DREAM heißt? Oder SCARLET HEART, dass ja auf einem chinesischen Original beruht. Werde W erst schauen, wenn beide Folgen übersetzt sind und hoffe, dass wenigstens das Highlight der Woche ein Highlight bleibt. Habe auch SECOND TO LAST LOVE probiert, aber mochte das japanische Original viel mehr, weshalb ich einfach nicht in das Drama „reinkomme“. K2 könnte vielleicht wieder einmal ein etwas anderes Drama werden, aber ob ich mich da durchringen kann es zu schauen? Vielleicht noch FANTASTIC probieren, wir werden sehen …
    Zur Ergänzung tragisch und brutal, sind dann doch noch zwei unterschiedliche Abteilungen für mich, ich kann nur wenig mit der Krimiflut im deutschen TV anfangen. Die meisten Krebsgeschichten sind mir zu platt in der Ausführung.

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