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Keine Angst vor Mädchen – Über Geschlechterstereotype und vorauseilenden Gehorsam beim Bücherkauf

25. November 2016

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Als ich im letzten Jahr noch mal für ein paar Monate in einer kleinen Buchhandlung aushalf, fielen mir gleich beim der ersten Besichtigung des Ladens die beiden Nonbook-Regale auf: eine Seite lila und pink, eine blau, grün und grau. Auf einer Seite Sachen zum Hübschmachen, auf der anderen Abenteuersets und Geschicklichkeitsspiele. Leider mittlerweile ein gewohnter Anblick in Spielwaren- und Bekleidungsläden, die Kinder quasi von Geburt an in zwei verschiedene Farb- und Lebenswelten einteilen. (Das Header-Bild ist übrigens ein Foto von einem Set Filzmalstifte in der Mädchenecke, in den Farben: lila, rot, hellrosa, rosa, dunkelrosa … und petrol!)

In den darauffolgenden 8 Monaten habe ich dennoch bewusst versucht, nicht in die „Rosa-Hellblau-Falle“ zu tappen, und es war denkbar schwer. Einmal, weil viele Bücher so eindeutig für Jungen oder Mädchen vermarktet werden, dass einfach ein neutrales „Kinderbuch“ zu verkaufen, nicht immer möglich war, aber auch weil die Kunden dieses Schema schon derart angenommen haben, dass es für einige buchstäblich einen Affront darstellt, wenn das Verkaufspersonal davon abweicht. Sich dem Rosa-Blau-Schema zu widersetzen, ist dieser Tage nicht ganz ungefährlich.
Einmal habe ich mir einen ziemlichen Rüffel von einer Kundin eingefangen, weil ich ein Mädchenbuch in fröhliches Türkis verpackt habe. Völlig indigniert fragte sie mich, ob wir denn nichts „mädchenhafteres“ hätten. Hatten wir nicht. Pink war aus. Große Empörung! Und das war nicht der einzige Vorfall dieser Art. Royalblau für eine Dame! Unerhört! Und das Gesicht der eigentlich sehr lockeren Kundin, als ich beim Plaudern meinte, dass ich immer schon mal ein Geschenk für einen Jungen in pink verpacken wollte. Als hätte ich vorgeschlagen, das Kind zum Abendessen zu verspeisen …

Generell ist es im Buchladen und speziell bei Kinderbüchern besonders leicht, in dieses Schema zu verfallen. Die Kunden, die zu einem kommen, wollen oft den Nachwuchs von Freunden oder Verwandten beschenken und wissen meist denkbar wenig über das Kind. Keine Hobbys, Interessen, manchmal nicht einmal das Alter. Aber das Geschlecht, das kennt jeder. Und so ist es auch als Buchhändlerin verlockend, sich an den einzigen Anhaltspunkt zu halten, den man vom Kunden bekommt und ein pinkes „Mädchenbuch“ zu empfehlen. Da ist man ja immer auf der sicheren Seite. Aber selbst wenn man tatsächlich Bücher empfiehlt, die nicht nach Geschlechterklischees geklöppelt sind, ist es manchmal schwer, diese der Kundschaft schmackhaft zu machen. Oft greifen sie dann von selbst zum „sicheren“ Rosa oder Blau. Man will ja nichts Falsches schenken. Und die Geschlechter-Schublade macht es allzu leicht, sich nicht wirklich über die Interessen des Kindes informieren zu müssen.

Dabei ist es generell noch leichter, etwas, das männlich vermarktet wird, für Mädchen oder Frauen zu verkaufen als umgekehrt. Oft schien es mir, als versuchte man krampfhaft, alles Weibliche von Jungen und Männern fernzuhalten. Besonders fiel mir dabei der vorauseilende Gehorsam meiner Kundinnen auf. Da musste nicht mal ein Junge sein, der „Pfui, Mädchen!“ rief oder ein Mann, der sein Desinteresse bekundete.* Die Frauen, die bei mir Bücher für Jungen und Männer kauften, schienen es für selbstverständlich zu halten, sie nicht mit etwas Weiblichem zu belästigen. Umgekehrt hatte ich das nie. Männer und ihre Gedankenwelt scheint man Frauen uneingeschränkt „zumuten“ zu können.

Das Phänomen zieht sich tatsächlich quer durch alle Altersbereiche. Da war einmal die Kundin, die ein Buch übers Einschlafen suchte. Ich empfahl ihr „Schlaf wie ein Tiger“, ein wunderschönes Bilderbuch, das nicht auf ein rosa-blaues Farbschema setzt, sondern einfach bunt ist. Nur ist das Kind, das dort schlafen lernt, nun mal eine Prinzessin und kein Prinz. „Wunderschönes Buch. Das würde ich sofort nehmen, wenn die Hauptfigur nur ein Junge wäre.“ Ich argumentierte noch kurz, dass das Geschlecht des Kindes eigentlich an keiner Stelle des Buches wirklich eine Rolle spielt, aber die Dame blieb dabei, sie wollte es nicht. Sie sei da ja nicht so, meinte sie, aber sie habe Angst, dass die Eltern des Kindes damit ein Problem hätten. Das gab mir zu denken. Ist eine weibliche Hauptfigur für einen Jungen jetzt schon so kontrovers, dass man damit Eltern gegen sich aufbringen kann? Da lernen in vergleichbaren Büchern Bären, Hasen und Drachen schlafen, ohne dass es je jemanden gestört hätte, aber ein Mädchen – nein, das geht nun wirklich nicht.

Dann war da das Mädchen, das ein Geschenk für ihren Kumpel suchte. Ich empfahl ihr eine Reihe neuerer und älterer Bücher, darunter auch eine Art Thriller mit einer Protagonistin und einer kleinen Liebesgeschichte am Rand der spannenden Handlung. Das Buch kannte ich noch von meiner letzten Anstellung und hatte gute Rückmeldungen von Jungen und Mädchen gleichermaßen bekommen. Ihr gefiel das Buch, und sie wollte es kaufen. Plötzlich schaltet sich meine Chefin ein: „Aber da ist ein Mädchen die Hauptfigur, und es kommt eine Liebesgeschichte vor!“. Ich war erst einmal baff, denn einer Kollegin ins Beratungsgespräch zu grätschen, das tut man nicht, und das war bei uns auch nicht üblich. Dass ich ein Buch mit einer weiblichen Heldin für einen Jungen verkaufen wollte, war wohl so entsetzlich, dass sie dazwischen gehen musste. Am Ende war das Mädchen so verunsichert, dass sie doch einen Roman mit einem männlichen Protagonisten gekauft hat.

Die kurioseste Szene ereignete sich aber, als eine Kundin mich um einen Flyer unseres E-Readers bat, den sie ihrem (erwachsenen) Sohn zeigen wollte. Ich gab ihr das Gewünschte, und sie stockte plötzlich. „Haben Sie den nicht auch mit einem Mann drauf?“ Ich verstand erst gar nicht, was sie wollte, bis mir auffiel, dass auf dem Flyer eine Frau lesend in einer Hängematte lag. Ich verneinte, der werde nur in dieser Form ausgeliefert. Sie gab mir den Flyer zurück. „Ich hab Angst, dass er das Gerät nicht will, wenn da eine Frau drauf ist.“ Ich blieb etwas sprachlos zurück.

Ich habe in den 8 Monaten zahllose dieser Momente erlebt. Dramatische Szenen spielten sich ab, wenn ein kleiner Junge den rosa Lilifee-Zauberstab toller fand als die Spielzeuge in der Jungenecke und von seiner Mutter panisch weggezerrt wurde (spätestens da kann mir niemand mehr was von „natürlicher Veranlagung“ erzählen, auf die Kinder wird teilweise ganz schöner Druck ausgeübt, wenn es darum geht, was sie als Junge/Mädchen toll finden dürfen, wir merken es nur einfach oft nicht mehr, dass wir diesen Druck ausüben). Frauen, die Krimis für ihre Männer kauften, aber bloß nicht von einer Frau und keine weiblichen Ermittler!

Ständig höre und lese ich diese Klischees, Männer würden Frauen nicht verstehen, und es gibt so viel Literatur von Männern, in der die weiblichen Figuren keine wirklichen Charaktere sind. Stereotype, Beiwerk, aber viel zu selten ausgeprägte Persönlichkeiten. Der Jugendbuchautor, der vorletztes Jahr einen Sturm der Entrüstung auslöste, als er meinte, er wisse nicht genug über Frauen, um weibliche Figuren zu schreiben, kam mir wieder in den Sinn. Es wäre also dringend nötig, dass Jungen öfter mal Bücher lesen, in denen Mädchen die Hauptrolle spielen, Mädchen mit Gedanken und Gefühlen, einer Persönlichkeit und einer Geschichte. Dann würden sie die ach so mysteriösen Frauen vielleicht auch besser verstehen.

Unsere Kultur wird zu einem großen Teil durch die Geschichten von Männern bestimmt, der ganze Literaturkanon ist voll von ihnen. Es besteht keine Gefahr, dass uns dieser Blick auf die Welt entgeht. Die weibliche Sicht ist es, die wir aktiv ergänzen müssten. Stattdessen wird sich bemüht, sie auszublenden, als wäre die Geschichte einer Frau etwas, das man einem Mann nicht zumuten kann und darf, als wäre daran etwas Peinliches, das unter uns bleiben muss. Als würde es die Entwicklung eines Jungen hemmen, wenn er weiß, was Mädchen denken und fühlen.

Vor einer Weile las ich in der SZ einen Artikel mit dem Titel „Männer, lest dieses ‚Frauenbuch‘!“ über Elena Ferrante. Dort geht die Autorin des Artikels zunächst auf die Problematik ein, dass Literatur von Frauen über Frauen meist als „Frauenliteratur“ gilt, Literatur von Männern aber einfach Literatur ist, die jeder lesen kann. Doch dann preist sie Elena Ferrante an, indem sie die potentiellen männlichen Leser beruhigt, dass das Cover blau und nicht pastellrosa (wie alle von Frauen geschriebenen Bücher offenbar, who knew …) sei und ihre Sprache so „nüchtern“, dass man keinen „Zuckerschock befürchten“ (wie bei allen von Frauen geschriebenen Büchern?) müsse. Kurzum: Schaut mal, hier ist eine Frau, die „männlich“ genug schreibt, dass ihr eure Männlichkeit nicht verliert, wenn ihr sie lest. Mit Mädchenkram wird man übrigens auch nicht belastet, Ferrante schreibt über Dinge, die Männer interessieren. Sagt die Autorin des Artikels. Ich fand faszinierend, wie hier eine Problematik aufgegriffen und schon im nächsten Atemzug reproduziert wurde, weil es zeigt, wie tief die Stereotype und das Abwerten von Dingen, die als „weiblich“ empfunden werden, offenbar sitzen.

Und es bricht mir das Herz, wenn ich in einem Handarbeitsgeschäft von einer alten Dame höre, dass ihr Enkel so gerne stricken würde, seine Mutter es ihm aber verboten hat, weil das „weibisch“ ist. Dass es so oft auch Frauen sind, die Jungen dazu erziehen, dass Dinge, die als weiblich angesehen werden, etwas sind, für das sie sich schämen müssen, trifft mich dabei besonders. Warum schätzen wir uns selbst immer noch so gering? Vermutlich weil wir es auch irgendwann gelernt und nicht hinterfragt haben.
Geschlechterklischees werden von allen, Männern und Frauen, an die nächste Generation weitergetragen, und es ist unser aller Aufgabe mal einen Schritt zurückzutreten und zu überdenken, wir da eigentlich tun.

Meine zusätzliche „Hausaufgabe“ sehe ich darin, nicht das zu tun, was die Kundinnen tun, über die ich hier geschrieben habe. Dieses Gefühl abzulegen, ich müsste Männer vor Weiblichkeit bewahren, mich irgendwie entschuldigen oder relativieren. In dieser Falle landet man nämlich verdammt schnell, und das ist ganz schön unheimlich.

 

*Bevor jemand auf die Idee kommt, daraus ein „Siehste, Frauen sind doch selbst Schuld!“ zu machen: Es gibt genug solcher Männer, nur erlebe ich sie nicht bei meiner Arbeit, weil sie den Gang in den Buchladen meist ihren Frauen und Müttern überlassen.

6 Kommentare leave one →
  1. 25. November 2016 18:34

    Ach, Du meldest Dich viel zu selten … danke für diesen Beitrag!
    Versuch doch mal, einen Fantasyroman (für Erwachsene) mit weiblicher Hauptfigur an den männlichen Leser zu bringen. Viel Spaß. Wenn die so etwas lesen, dann muss es auch wirklich weiblich sein. Was damit gemeint ist? Ich zerbreche mir schon eine Weile den Kopf. Vermutlich das, was Du oben mit Zuckerschock meinst. Normale Frauen mit normalen Sichtweisen gibt es eben nicht – oder: darf es nicht geben?
    Jetzt haben wir in unserem Verlag bald einen Fantasyroman aus weiblicher Feder mit männlicher Hauptfigur. Und nach einigen Rückmeldungen verstehe ich plötzlich die Frage der Autorin, die mit Blick auf Deutschland fragte, ob es nicht besser sei, wenn sie sich ein männliches Pseudonym zulege. So recht scheint niemand zu glauben, dass eine Frau das hinbekommen hat mit der männlichen Perspektive (übrigens: doch, sie hat). Oh und zwei Frauen, die einen Verlag mit dieser Ausrichtung machen … da geht vieles über Ländergrenzen hinweg. Wenn ich da mal über _meine_ Erfahrungen sprechen sollte. Puh, das erspare ich dem geneigten Leser.
    Leider wird über so etwas viel zu selten gesprochen, in der Bloglandschaft sowieso … da sind bunte Cover mit jungen Mädchen, mit geöffneten Mündern plötzlich viel wichtiger. Wenn noch Goldschrift dabei ist …
    Bist Du noch in dem Buchladen?

    • 25. November 2016 19:01

      Ich weiß, ich weiß. Früher ging mir das Bloggen ziemlich leicht von der Hand, heute zerdenke ich meine Beiträge viel zu oft und veröffentliche die meisten nicht.😦

      Das Phänomen, das du da beschreibst, ist interessant. Eure männlichen Leser bemängeln also, wenn die weiblichen Figuren eurer Romane nicht einem weiblichen Stereotyp entsprechen? Oder verstehe ich das gerade falsch?

      Ich kann die Bedenken deiner Autorin verstehen. Meine Kunden waren immer ganz schockiert, wenn sie herausfanden, dass Robin Hobb kein Mann ist. War mir immer ein besonderes Vergnügen, auf ihr Lob für eins ihrer Bücher zu sagen „Ja, sie schreibt toll!“ und dann das dumme Gesicht zu sehen. Ups, unabsichtlich was von ner Frau gelesen und ihnen ist nichts abgefallen …

      Nein, ich habe gekündigt, ich bin mittlerweile Übersetzerin und freie Lektorin in Vollzeit. Die Aufträge wurden einfach zu viel, um nebenher noch arbeiten zu gehen und ich kann mittlerweile auch davon leben. Dazu kommt in den nächsten Wochen auch noch ein etwas persönlichrer Artikel.

      • 26. November 2016 10:58

        Nein, das war allgemein gesagt. Ich bin ja auch schlicht nur Leserin. Aber wenn ich einem männl. Leser einen Fantasyroman unter die Nase halte, der eine weibl. Prota hat, kommt oft unreflektiert: Lese nicht gern Romantik. Dann muss ich erst lang und breit erklären, dass da keine drin ist und dass … oder es tritt der Fall ein, dass es dann heißt, sie sei ja so ein Mannweib, weil sie eben stark ist, kämpfen kann etc. Eben auch, wenn das nicht so ist, sondern sie sich einfach nur durchbeißt. Bei den Jugendromanen ist es da einfacher, eben weil man sie so schön (????) aufgeteilt hat, dass man da nix falsch machen kann, selbst wenn man wöllte. Da ist das Mädchen auch noch eins (was immer das dann heißt).
        Schön zu lesen, dass es alles so gut klappt bei Dir!! Ich habe auch mit Teilzeitjob angefangen, kann es also gut nachvollziehen.

        • 26. November 2016 13:10

          Ah ja, die klassische „Du kannst nicht gewinnen“-Situation. Bist du girly rümpfen sie die Nase darüber, weil alles was „girly“ und romantisch, etc, ist, ohnehin nur zum Belächeln taugt. Bist du das nicht, rümpfen Sie die Nase, weil du zu „unweiblich“ bist.

  2. 26. November 2016 09:34

    Ich muss gestehen, dass ich – wenn ich von deinen Erfahrungen lese – froh bin, dass meine Buchhandelszeiten schon einige Jahre her sind. „Damals“ war es wirklich noch nicht so extrem mit dem Rosa-Hellblau-Denken, da konnte man deutlich hemmungsloser Bücher empfehlen und musste nicht darauf achten, dass Mädchen über Mädchen lesen und Jungen über Jungen und Fantasyliebhaber auch ja nichts von einer Autorin in die Finger bekommen (wenn es nicht gerade selber Frauen waren). Im Gegenteil, gerade im Fantasybereich waren alle immer froh, wenn sie mal etwas in die Finger bekamen, das nicht zur klassischen High Fantasy gehörte oder auf irgendeine andere Weise eine neue Perspektive in den gewohnten Erzählrhythmus brachte.

    Mein Neffe war übrigens einer dieser kleinen Jungen, die pink großartig fanden, und meine Schwester hätte ihn da gern seinen Farbwünschen entsprechend ausgestattet, hatte aber auch das Gefühl, sie müsse ihn etwas vor den Reaktionen der Umgebung schützen. So wollte er als Kindergartenkind unbedingt pinkfarbende Schuhe haben, weil er die so toll fand, und sie hat ihm erst einmal nur pinkfarbende Socken gekauft. Nachdem er mit den Socken einige Tage im Kindergarten war, wollte er sie nicht mehr anziehen, weil die anderen Kinder ihn so sehr gehänselt haben. Ich kann verstehen, dass man einen Drei- oder Vierjährigen nicht in so eine Auseinandersetzung schicken will, finde es aber entsetzlich, dass es überhaupt so extrem geworden ist mit den „geschlechterspezifischen“ Farben. Dass Rosa historisch gesehen mal die Farbe für kleine Jungen war, darf man heute auch niemandem mehr erzählen, das glaubt einem ja keiner mehr …

    • 26. November 2016 13:19

      Gerade bei der Fantasy (bzw. SF) habe ich das Gefühl, dass die Leser früher etwas abenteuerlustiger waren. Ich meine, da erschienen Bücher von Leuten wie Tanith Lee oder Constantine Storm mit ihren Hermaphroditen. Heute drehen die Herren schon bei Ann Lackey rund, weil ihre Hauptfigur kein männliches Promonomen benutzt …

      Die Geschichte mit den pinken Socken scheint es echt oft zu geben: Ich hab mit meiner Kollegin über meine Abneigung für dieses blau/pink diskutiert. Sie meinte: Aber ist doch alles nicht so schlimm. Etwas später kam sie noch mal zu mir und meinte, sie habe nachgedacht. Ihr Sohn habe ja mal Haarspangen so toll gefunden und sie hat sie ihn dann auch tragen lassen. Aber nach einem Tag im Kindergarten wollte er sie nicht mehr.
      Das macht mich echt traurig, wie Kinder schon in dem Alter lernen, dass man sich für etwas, das mit „Mädchen“ assoziiert wird, schämen muss.😦

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